Diabetes mellitus

Alfalfa

Pflanzliche Hilfe bei erhöhten Cholesterin- und Blutfettwerten

Regulierung der Cholesterinwerte: Eine Reihe an klinischen Studien belegen die senkenden Effekte der Pflanze Alfalfa (Medicago sativa) auf den Blutplasma-Cholesterinspiegel. Zugleich können bestehende arteriosklerotische Gefäßablagerungen durch eine Ergänzung mit Alfalfa (auch als Luzerne bekannt) vermindert werden. Die in Alfalfa-Blättern zu 2 bis 3% enthaltenen Saponine sind der Grund für diese Wirkung: Saponine sind Sekundäre Pflanzenstoffe, die sich an das Cholesterinmolekül binden und dieses aus dem Blutkreislauf schleusen. Saponine hemmen damit die Cholesterin-Absorption aus dem Dünndarm. Darüber hinaus wird die Ausscheidung von fettähnlichen Substanzen und Gallensäuren über den Darm gesteigert. Damit wird das Verhältnis des „guten“ HDL-Cholesterins zum Gesamt-Cholesterin verbessert und die Blutkapillaren vor der Bildung arteriosklerotischer Plaques geschützt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Malinow M. et al.: Comparative effects of alfalfa saponins and alfalfa fiber on cholesterol absorption in rats. Am J Clin Nutr 32:1810 (1979). 2. Malinow M. et al.: Cholesterol and bile acid balance in Macaca fascicularis. Effects of alfalfa saponins. J Clin Invest ;67(1):156-162 (1981). 3. Cookson F. et al.: Quantitative relationships between administered cholesterol and alfalfa required to prevent hypercholesterolaemia in rabbits. Br J Exp Pathol 49(4):348-355 (1968). 4. Barichello A.: Effect of ileal bypass and alfalfa on hypercholesterolaemia. Br J Exp Pathol 52(1):81-87 (1971). 5. Malinow M. et al.: Effect of alfalfa saponins on intestinal cholesterol absorption in rats. Am J Clin Nutr 30(12):2061-2067 (1977). 6. Molgaard J. et al.: Alfalfa seeds lower low density lipoprotein cholesterol and apolipoprotein B concentrations in patients with type II hyperlipoproteinemia. Atherosclerosis 65(1-2):173-179 (1987). 7. Malinow M. et al.: Alfalfa seeds: effects on cholesterol metabolism. Experientia 36(5):562-564 (1980).

Aloe Vera

Foto: Aloe Vera Pflanze (Barbadensis miller)
Das Gel der reinen Aloe Vera fördert die Gesundheit und wirkt positiv bei Erkrankungen wie Neurodermitis (VitaminWiki)

Wüstenpflanze beschleunigt Wundheilung und verbessert Blutzuckerwerte

„Vier Pflanzen sind unerlässlich für das menschliche Leben: der Weizen, die Rebe, die Olive und die Aloe. Die erste nährt ihn, die zweite erfreut sein Herz, die dritte bringt ihm Harmonie und die vierte macht ihn gesund.“ CHRISTOPH KOLUMBUS

Die Aloe Vera (Aloe barbadensis) zählt zu den Pflanzen, deren nachgewiesene Wirkungen und medizinische Anwendungsbereiche längst in der modernen Wissenschaft angekommen sind. Bislang konnten 230 Substanzen wissenschaftlich identifiziert werden. Darunter hat besonders Acemannan, ein immunförderndes Mucopolysaccharid (Kohlenhydratverbindung), das Forschungsinteresse geweckt. Insbesondere wird Aloe wegen ihrer Wirkungen auf die Immun- und Verdauungsfunktionen sowie ihrer entzündungslindernden, wundheilenden und Blutzucker regulierenden Eigenschaften eingesetzt.

Verbesserte Wundheilung: Das Mark der Aloe beschleunigt die Prozesse der Wundheilung und die Regeneration von Haut- und Schleimhautgewebe sowohl bei oberflächlich als auch tiefer gehenden Wunden wie Operations- und Verbrennungswunden.

Senkung des Blutzuckerspiegels: Das Mark der Aloe hat eine senkende Wirkung auf den Blutglukosespiegel. Darüber hinaus reduziert Aloe oxidativen Stress der Körperzellen, der bei Diabetikern in der Regel erhöht ist.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1.Bunyapraphatsara N. et al.: Anti-diabetic activity of Aloe vera L. juice. II. Clinical trial in diabetes mellitus patients in combination with glibenclamide. Phytomedicine 3(3):245-248 (1996). 2. Kaufman T. et al.: Aloe vera gel hindered wound healing of experimental second-degree burns: a quantitative controlled study. J Burn Care Rehabil. 9:156-159 (1988). 3. Chithra P. et al: Influence of Aloe vera on collagen characteristics in healing dermal wounds in rats. Mol Cell Biochem. 181:71-76 (1998). 4. Fulton J. Jr.: The stimulation of postdermabrasion wound healing with stabilized aloe vera gel-polyethylene oxide dressing. J Dermatol Surg Oncol. 16:460-467 (1990). 5. Syed T. et al.: Aloe vera estract 0.5% in ahydrophilic cream versus Aloe vera gel for the management of genital herpes in males. A placebo-controlled, double-blind, comparative study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 7:294-295 (1996). 6. Vardy D. et al.: A double-blind, placebo-controlled trial of an Aloe vera (A. barbadensis) emulsion in the treatment of seborrheic dermatitis. J Dermatol Treat. 10:7-11 (1990). 7. Okyar A. et al.: Effect of Aloe vera leaves on blood glucose level in type I and type II diabetic rat models. Phytother Res. 15:157-161 (2001). 8. Ajabnoor M.: Effect of aloes on blood glucose levels in normal and alloxan diabetic mice. J Ethnopharmacol. 28:215-220 (1990).

Alpha-Liponsäure

Starker Antioxidant und Schutzengel im Nervensystem

Multi-Antioxidant: Die Alpha-Liponsäure zählt zu den wirksamsten Antioxidantien im menschlichen Organismus. Die Besonderheit: Ihre Struktur erlaubt es der Alpha-Liponsäure, sowohl in fettlöslichen Zellmembranen als auch den wasserlöslichen Geweben antioxidativ wirksam zu sein und so Zellwände und Zellorganellen (Funktionseinheiten) vor freien Radikalen zu schützen. Darüber hinaus ist die Alpha-Liponsäure in der Lage, andere Antioxidantien wie Vitamin E, Glutathion und Vitamin C zu regenerieren und damit die antioxidative Gesamtwirkung zu verstärken.

Nervenschutzstoff: Die Alpha-Liponsäure wirkt neuroprotektiv (Nerven schützend). Sie erhöht die Nervenleitgeschwindigkeit und verbessert die Blutzirkulation der Nervenzellen und deren Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Gute Erfolge werden mit der Alpha-Liponsäure daher in der Regel bei allen Erkrankungen erzielt, die mit Nervenschädigungen einhergehen, wie z. B. den diabetischen Polyneuropathien oder Demenz-Erkrankungen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Helmer C. et al.: Association between antioxidant nutritional indicators and the incidence of dementia: results from the PAQUID prospective cohort study. European Journal of Clinical Nutrition, 57: 1555-1561 (2003). 2. Morcos, M. et al.: Effect of alpha-lipoic acid on the progression of endothelial celldamage and albuminuria in patients with diabetes mellitus: anxxploratory study (2002). 3. Nagamatsu M. et al: Lipoic acid improves nerve blood flow, reduces oxidative stress, and improves distal nerve conduction in experimental diabetic neuropathy. Diabetes Care 18:1160-1167 (1995).  4. Packer L. und Dr. C. Colman: The Antioxidant Miracle. New York, (1999). 5. Ziegler D. et al.: Treatment of symptomatic diabetic polyneuropathy with the antioxidant Alpha-lipoic acid: a meta analysis. Diabetic Medicine, 20 (2003). 6. Schmidt E., Schmidt N.: Leitfaden Mikronährstoffe. Orthomolekulare Prävention und Therapie, S. 226-227 (2004). 7. Smitthies J.: Neue Erkenntnisse über oxidativen Stress sowie die prophylaktische und therapeutische Anwendung von Antioxidantien. Journal für Orthomolekulare Medizin 6 (3), S.223-236 (1998).

Beta-Sitosterin

Fördert die Gesundheit von Herz und Prostata

Pflanzlicher Cholesterinsenker: Beta-Sitosterin gilt als eines der wirksamsten und für die medizinische Forschung derzeit interessantesten Phytosterine (Pflanzliches Sterin). Aufgrund seiner cholesterinähnlichen Molekülstruktur dient Beta-Sitosterin zur natürlichen Senkung der Serum-Cholesterinwerte. Der Pflanzenstoff konkurriert mit dem aufgenommenen Nahrungscholesterin um die Transportwege über die Darmschleimhaut (Resorption) und vermindert dadurch das Gesamt- und LDL-Cholesterin im Blut, wohingegen das förderliche HDL-Cholesterin unberührt bleibt. Beta-Sitosterin wird vorbeugend bei bestehenden Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen sowie zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) oder bei beginnender Arteriosklerose eingesetzt.

Schützt die Prostata: Beta-Sitosterin hat darüber hinaus eine gefestigte Stellung in der klassischen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH), wie auch die  Deutsche Gesellschaft für Urologie bestätigt. Beta-Sitosterin wirkt schwach antiandrogen, das heißt, es blockiert die Umwandlung des männlichen Sexualhormons Testosteron in biologisch wirksames Dihydrotestosteron. Hierdurch wird das hormonelle Gleichgewicht wieder hergestellt und die typischen Beschwerden einer vergrößerten Prostata (beim Harnlassen) vermindert. Beta-Sitosterin hat  entzündungsmindernde und abschwellende Wirkung und senkt signifikant das Risiko, bösartige Zellentartungen der Prostata zu entwickeln.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Wilt T. et al.: ß-sitosterol for the treatment of benign prostatic hyperplasia: a systematic review. BJU International 83: 976-983 (1999). 2. Berges R., et al.: Randomized placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol in patient with benign prostatic hyperplasia. Beta-sitosterol Study Group. Lancet. 345; 1529-1532 (1995). 3. Grundy S., Davignon J.: The interaction of cholesterol absorption and cholesterol synthesis in man. J Lipid Res 110:30 (1969). 4. Bracher F.: Phytotherapy of benign prostatic hyperplasia. Urologe A  Jan;361;:10-17 (1997). 5. Klippel K. et al.: A multicentric, placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol (phytosterol) for the treatment of benign prostatic hyperplasia. German BPH-Phyto study group. Br J Urol; 80;3;: 427-32 (1997). 6. von Holtz R. et. al.: beta-Sitosterol activates the sphingomyelin cycle and induces apoptosis in LNCaP human prostate cancer cells. Nutr Cancer;32 1;:8-12 (1999). 7. Lichtenstein A. et al.: Stanol/Sterol-Containing Foods and Blood Cholesterol Levels. in: Circulation. American Heart Association Science Advisory Forum. Baltimore MD, S.1177–1179 (2001).

Chrom

Der Faktor für mehr Glukosetoleranz

Verbesserung der Insulinverwertung: Dem essentiellen Spurenelement Chrom kommt neben anderen zentralen Aufgaben eine signifikante Bedeutung im Stoffwechsel von Glukose (Traubenzucker) und Insulin zu. Als Bestandteil des so genannten Glukose-Toleranzfaktors GTF verbessert Chrom die Verwertbarkeit der im Blut vorliegenden kleinsten Kohlenhydrateinheit, der Glukose (Blutzucker). Indem Chrom die Empfindlichkeit der Zellrezeptoren auf das Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erhöht, verbessert es den Glukose-Einstrom aus dem Blut in die Zelle. Aus diesem Grund hat die Aufnahme von Zucker eine erhöhte Chromfreisetzung aus den körperlichen Depots wie der Leber zur Folge. Liegt ein Mangel an Chrom vor, kann Insulin seine Wirkung am Insulinrezeptor der Zelle nicht oder nur mangelhaft entfalten. Dieser Mechanismus gilt sowohl bei Diabetikern wie auch Nicht-Diabetikern. Eine Reihe an klinischen Studien, u.a. eine Meta-Analyse über 41 frühere Untersuchungen, konnten die positive Wirkung von zusätzlichen Chrom-Supplementen auf die Insulinverwertung von Diabetikern Typ 2 bestätigen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Abraham A. et al.: The effects of chromium supplementation on serum glucose and lipids in patients with and without non-insulin-dependent diabetes. Metabolism 41:768-71 (1992). 2. Anderson R. et al.: Chromium supplementation of human subjects: effects on glucose, insulin, and lipid variables. Metabolism 32:894-9. (1983). 3. Althuis M. et al: Glucose and insulin responses to dietary chromium supplements: a meta-analysis. Am J Clin Nutr 76:148-55. (2002). 4. Anderson R. et al.: Elevated intakes of supplemental chromium improve glucose and insulin variables in individuals with type 2 diabetes. Diabetes 46:1786–1791 (1997). 5. Balk E. Et al.: Effect of chromium supplementation on glucose metabolism and lipids: a systematic review of randomised controlled trials. Diabetes Care 30:2154-2163 (2007). 6. Hopkins Jr. L. et al.: Improvement of impaired carbohydrate metabolism by chromium(III) in malnourished infants. Am J Clin Nutr 21:203-11. 22 (1968). 7.  Hermann J, Arquitt A.: Effect of chromium supplementation on plasma lipids, apolipoproteins, and glucose in elderly subjects. Nutr Res 14: 671-4 (1994). 8. Jeejeebhoy K. et al.: Chromium deficiency, glucose intolerance, and neuropathy reversed by chromium supplementation in a patient receiving long-term total parenteral nutrition. Am J Clin Nutr. 30:531-8 (1977). 9. Rabinowitz M. Et al: Effects of chromium and yeast supplements on carbohydrate and lipid metabolism in diabetic men. Diabetes Care 6:319-27 (1983).

Cobalamin (Vitamin B12)

Nervenvitamin hält das Gehirn agil

Umhüllung der Nervenfasern: Vitamin B12 ermöglicht die Bildung der schützenden so genannten Myelin-Hülle der Nervenzellen und nimmt damit eine Schlüsselrolle im Nervensystem ein. Myelin ist eine weiße isolierende Schutzschicht, die die Nervenfortsätze der Gehirn- und peripheren Nervenzellen umgibt. Die Myelinscheiden (auch Markscheiden, Schwannsche Scheiden) sorgen für eine optimale Weiterleitung nervlicher Impulse und sind unentbehrlich für die kognitive Leistungsfähigkeit wie dem Konzentrations- und Gedächtnisvermögen aber auch der Stimmungsregulierung und der Regeneration der Nervenzellen. Der behandlungsergänzende (komplementäre) Einsatz von Cobalamin hat sich bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen als erfolgreich erwiesen. Ein Vitamin B12-Mangel äußert sich in teilweise irreversiblen neurologischen oder psychiatrischen Beschwerden wie Gedächtnisschwäche, verminderte mentale Kraft, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und anderen Störungen im zentralen Nervensystem.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bell D.S.: Metformin-induced vitamin B12 deficiency presenting as a peripheral neuropathy. South Med J, 103(3), 265-7(2010). 2. Goldberg TH.: Oral vitamin B12 supplementation for elderly patients with B12 deficiency. J Am Geriatr Soc 43:SA73 (1995). 3. Kumar S.: Vitamin B12 deficiency presenting with an acute reversible extrapyramidal syndrome. Neurol India 52: 507–9(2004). 4. Lindenbaum J. et al.: Neuropsychiatric disorders caused by cobalamin deficiency in the absence of anemia or macrocytosis. N Engl J Med 318:1720–8 (1988). 5. Penninx B. et al.: Vitamin B(12) deficiency and depression in physically disabled older women: epidemiologic evidence from the Women’s Health and Aging Study. Am J Psychiatry 157:715–21 (2000). 6. Snowden JA, Chan-Lam D, Thomas SE, Ng JP.: Oral or parenteral therapy for vitamin B12 deficiency. Lancet 353:411 (1999). 7. Shemesh Z, Attias J, Ornan M, et al. : Vitamin B12 deficiency in patients with chronic-tinnitus and noise-induced hearing loss. Am J Otolaryngol 14:94–9 (1993).

Flohsamen (Psyllium)

Reguliert die Darmfunktion und entgiftet den Körper

Natürliche Stuhlregulierung: Die Samenschalen des Flohsamen (Psyllium, Plantago ovato) werden neben anderen Anwendungsbereichen vor allem zur Anregung und Regulierung der Darmfunktionen bei chronischer Darmträgheit und Verstopfung (Obstipation) eingesetzt. Die reichlich enthaltenen Schleimstoffe des Psylliums besitzen eine herausragend hohe Quellfähigkeit, was zur Vergrößerung des Darminhaltes führt und den Reflex der Darmentleerung auslöst. Flohsamen findet auch Anwendung bei Reizdarmbeschwerden sowie den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sowie weiteren Störungen, bei denen die Regulierung der Stuhlkonsistenz angestrebt wird, wie Analfissuren und Hämorrhoiden. Aufgrund des starken Wasserbindevermögens der Faserstoffe schafft Flohsamen ebenfalls bei Durchfallerscheinungen Abhilfe. Die hohe Wirksamkeit von Psyllium wurde in einer Vielzahl an wissenschaftlichen Studien erforscht und einschlägig bestätigt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Fernandez-Banares F. et al.: Randomized clinical trial of Plantago ovata seeds (dietary fiber) as compared with mesalamine in maintaining remission in ulcerative colitis. Am J Gastroenterol 94:427–33 (1999). 2. Gelissen I. et al.: Effect of Plantago ovata (psyllium) husk and seeds on sterol metabolism: studies in normal and ileostomy subjects. Am J Clin Nutr 59:395-400 (1994). 3. Rodriguez-Moran M.: Lipid- and glucose-lowering efficacy of plantago psyllium in type II diabetes. J Diabetes Complications 12:273–8 (1998). 4. Spiller G. et al.: Bulk laxative efficacy of a psyllium seed hydrocolloid and of a mixture of cellulose and pectin. J Clin Pharmacol ;19:313-20 (1979). 5. Stevens J. et al.: Comparison of the effects of psyllium and wheat bran on gastrointestinal transit time and stool characteristics. J Am Diet Assoc 1;88:323-6 (1988). 6. Voderholzer W. et al.: Clinical response to dietary fiber treatment of chronic constipation. Am J Gastroenterol 92:95–8 (1997).

Glucomannan

Gefäß mit Cholesterin-EinlagerungenFaserstoff mit positiver Wirkung auf Gewicht und Cholesterinwert

Unterstützt eine nachhaltige Gewichtsreduktion: Glucomannan (Konjak Mannan) ist ein aus den Wurzeln des asiatischen Aronstabgewächses Konjac (lat. Amorphophallus konjac), der so genannten Teufelszunge, extrahierter wasserlöslicher Ballaststoff. Der Pflanzenstoff Glucomannan besteht aus langen unverdaulichen Kohlenhydrat-Ketten und besitzt die Fähigkeit, in Wasser zu festen Gelen aufzuquellen. Das Polysaccharid kann dabei die 50-fache Wassermenge seiner Eigenmasse binden und hat damit die höchste bislang bekannte Wasserbinde-Kapazität aller Naturstoffe. Durch sein hohes Quellvermögen erzeugt Glucomannan auf natürliche Weise eine angenehme Fülle im Magen, sorgt für ein natürliches Sättigungsgefühl und wird daher im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung zur Unterstützung einer nachhaltigen Gewichtsreduktion erfolgreich eingesetzt. Eine Vielzahl an Studien sowie die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, bestätigen diese Effekte.

Senkt Blut-Cholesterinwerte: Glucomannan wirkt sich zudem positiv auf Gesamtcholesterin-, LDL-Cholesterin- und Triglycerid-Wert aus. Eine Studie der American Society for Clinical Nutrition konnte außerdem eine Verbesserung der Blutzuckerwerte sowie weiterer Risikofaktoren für Gefäß- und Herzprobleme bei Diabetes Typ 2 nachweisen.

Glucomannan wird in Pulverextrakt-Form – optimaler Weise in Kombination mit Vitamin C – zur Unterstützung der Gewichtsreduktion und der Cholesterinsenkung  eingesetzt. Dabei sollte nur Konjak-Extrakt verwendet werden, da es Glucomannan in hoch konzentrierten Mengen liefert, hingegen enthält Konjak-Mehl nur einen vergleichsweise sehr geringen Anteil an Glucomannan.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Martino F. et al.: Effect of dietary supplementation with glucomannan on plasma total cholesterol and low density lipoprotein cholesterol in hypercholesterolemic children. Nutr Metab Cardiovasc Dis 15:17480 (2005). 2. Gallaher D. et al.: A glucomannan and chitosan fiber supplement decreases plasma cholesterol and increases cholesterol secretion in overweight normocholesterolemic humans. J Am Coll Nutr 21:428-433 (2002). 3. Vuksan V. et al.: Konjac-mannan (glucomannan) improves glycemia and other associated risk factors for coronary heart disease in type 2 diabetes. A randomized controlled metabolic trial. Diabetes Care 22:913–9 (1999). 4. Zhang M. et al.: The effect of foods containing refined Konjac meal on human lipid metabolism. Biomed Environ Sci 3:99–105 (1990). 5. Arvill A. et al.: Effect of short-term ingestion of konjac glucomannan on serum cholesterol in healthy men. Am J Clin Nutr 61:585–9 (1995). 6. American Society for Clinical Nutrition Effect of glucomannan on plasma lipid and glucose concentrations, body weight, and blood pressure: systematic review and meta-analysis1. 7. EFSA Journal: Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to konjac mannan (glucomannan) and reduction of body weight (ID 854, 1556, 3725), reduction of post-prandial glycaemic responses (ID 1559), maintenance of normal blood glucose concentrations (ID 835, 3724), maintenance of normal (fasting) blood concentrations of triglycerides (ID 3217), maintenance of normal blood cholesterol concentrations (ID 3100, 3217), maintenance of normal bowel function (ID 834, 1557, 3901) and decreasing potentially pathogenic gastro-intestinal microorganisms (ID 1558) pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) 2010.

 

Grapefruit

Schützt vor Pilzausbreitung, bewahrt Herz und Gefäße

Natürliches Antibiotikum hemmt Bakterien, Pilze und Co.: Bioaktive Pflanzenstoffe der Grapefruit (Citrus paradisi) besitzen die Eigenschaft, mehr als 930 bislang bekannte Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten, die das biologische Gleichgewicht stören, in ihrem Wachstum zu hemmen respektive zu eliminieren. Darunter fallen Bakterien wie Salmonellen, Escherichia coli und Campylobacter jejuni sowie der Hefepilz Candida Albicans. Insbesondere zur Behandlung der weitverbreiteten Candidiasis sowie bei Mundsoor, Fuß- und Hautpilz hat sich der Einsatz von Grapefruitextrakt bewährt.

Multipler Arteriosklerose-Schutz: Der lösliche Faserstoff Pektin sowie Citrus-Bioflavoinoide und eine Reihe antioxidativer Pflanzenwirkstoffe wie Naringin, Hesperidin, Glutathion, Polyphenole wie Apigenin, Glucar- und Galacturonsäure der Grapefruit senken erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride), verbessern das Verhältnis zwischen LDL- und HDL-Cholesterin und verhindern die gefäßschädigenden Prozesse der so genannten Lipidoxidation. Die konzentrierte Aufnahme von Grapefruitextrakt als alimentäre Ergänzung senkt nachweislich das Risiko für die Entstehung arteriosklerotischer Gefäßveränderungen und beugt der Entwicklung koronarer Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Cerda J.: Inhibition of atherosclerosis by dietary pectin in microswine with sustained hypercholesterolemia. Circulation 89(3):1247-53 (1994). 2. Gao K. et al.: The citrus flavonoid naringenin stimulates DNA repair in prostate cancer cells. J Nutr Biochem.17(2):89-95 (2006). 3. Gorinstein S. et al.: Red Grapefruit Positively Influences Serum Triglyceride Level in Patients Suffering from Coronary Atherosclerosis: Studies in Vitro and in Humans. J Agric Food Chem. ;54(5):1887-1892 (2006). 4. Heggers, J. P. et al.: The effectiveness of processed grapefruit-seed extract as an antibacterial agent: II. Mechanism of action and in vitro toxicity. Altern Complement Med. 8(3):333-340 (2002). 5. Khaw K. et al.: Relation between plasma ascorbic acid and mortality in men and women in EPIC-Norfolk prospective study: a prospective population study. European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Lancet. 3;357(9257):657-63 (2001). 6. Shela Gorinstein et al.: Red Grapefruit Positively Influences Serum Triglyceride Level in Patients Suffering from Coronary Atherosclerosis: Studies in Vitro and in Humans. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. 7. Tenney, L.: Grapefruit Seed Extract: Powerful Protection Against Viruses, Bacteria, Fungi and other Harmful Microbes. Pleasant Grove, Utah, USA. 19 (2000).

Krill-Öl

KrillMaritimer Schutz von Herz und Arterien

Herz- und Gefäß-Prophylaxe: Das Öl des Kleinkrebses Krill (Euphausia superba) dient aufgrund seines besonders zuträglichen Fettsäuremusters zur Primär- und Sekundärprävention sowie adjudanten (begleitenden)  Therapie  von Herz- und kardiovaskulären Erkrankungen. Nahezu ein Drittel der in Krill-Öl gespeicherten Fettsäuren nehmen die Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) ein, denen in über 9.000 klinischen Studien kardioprotektive Wirkungen nachgewiesen wurden. So reduziert eine hohe Zufuhr dieser Fettsäuren das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen signifikant, unter anderem durch die Senkung erhöhter Blutfett-, Cholesterin- und Blutdruckwerte. Zudem wird die Blutfließfähigkeit verbessert, das Risiko für Blutgerinnselbildung reduziert und Entzündungsprozessen des Gefäßendothels sowie der Entstehung arteriosklerotischer Gefäßablagerungen (Plaques) entgegen gesteuert. Eine der positiven Nebenwirkungen ist daher der blutverdünnende Effekt beim Verzehr von Krill-Öl Kapseln.

Verbund mit Zellschutz-Carotinoid Astaxanthin: Der rote so genannte „Leuchtkrebs“ bietet zudem einen einzigartigen Komplex aus Fettsäuren, Phospholipiden (Baustein der Zellmembranen) und dem hoch antioxidativen Farbpigment Astaxanthin. Krill-Öl kann aufgrund dieses beispiellosen Verbundes besonders gut vom Organismus resorbiert werden. Damit ist Krill-Öl das einzige Öl, das Astaxanthin liefert – das von Wissenschaftlern als einen der stärksten Zellprotektoren eingestufte rotfarbene Carotinoid. Untersuchungen ergaben für Astaxanthin das 6.000-fache antioxidative Potential von Vitamin C und eine 50-fach stärkere antioxidative Wirksamkeit verglichen mit allen bislang bekannten Fischölen. Die in renommierten Fallstudien zu Krill-Öl belegten Wirkungen in der Prophylaxe und Therapie umfassen unter anderem: Schutzeffekte für Herz- und Gefäßsystem und Regulierung erhöhter Blutfettwerte (Cholesterin-Triglyceride). Aufgrund seiner antiinflammatorischen (entzündungreduzierenden) Wirksamkeit hat sich Krill-Öl zudem insbesondere bei chronischen, entzündlichen Erkrankungen wie den chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose), Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Neurodermitis) und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) bewähren können.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bunea R. et al.: Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the clinical course of hyperlipidemia. Altern Med Rev 9(4):420-8 (2004). 2. Werner A. et al.: Treatment of EFA deficiency with dietary triglycerides or phospholipids in a murine model of extrahepatic cholestasis. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol.;286(5):G822-32. Epub 2003 Dec 11 (2004). 3. Sampalis T.: Evaluation of the Effect of NKO on Biomarkers of Chronic Inflammation in vivo. JSS medical research, inc. June 9, 2004. 4. Sally T. et al.: Dietary Krill Oil Supplementation Reduces Hepatic Steatosis, Glycemia, and Hypercholesterolemia in High-Fat-Fed Mice . Journal of Agricultural and Food Chemistry, 17.9. (2009). 5. Deutsch L.: Evaluation of the Effect of Neptune Krill Oil on Chronic Inflammation and Arthritic Symptoms. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 26, No.1 (2007). 6. Duda M. et al.: Fish oil, but not flaxseed oil, decreases inflammation and prevents pressure overload-induced cardiac dysfunction. Cardiovasc Res. 1;81(2):319-27 (2009). 7. Tou J. et al.: Krill for human consumption: nutritional value and potential health benefits. Nutr Rev.;65(2):63-77 (2007).

L-Arginin

Für gesundes Herz und buchstäblich befriedigende Gefäßdurchblutung

Regulation von Gefäßweite und Blutfluss bei Erektiler Dysfunktion: Die Aminosäure Arginin steuert zentral die Regulierung der Gefäßweite und damit die Blutzirkulation bis in die kleinsten Arterien. Aus diesem Grund nimmt Arginin sowohl im Herz-Kreislauf-System als auch bei der Durchblutung des männlichen Schwellkörpers eine wesentliche Funktion ein. Arginin erhöht die Menge an Stickoxid (Nox) und löst damit die Muskelentspannung und Weitstellung der Gefäße aus. Das Gefäßvolumen vergrößert sich, der Blutfluss erhöht sich. Bei Erektionsstörungen liegt mehrheitlich eine gestörte Durchblutung in den winzigen Arterien des Schwellkörpers vor. Wird der Speicher an verfügbarem Stickoxid über die Argininzufuhr aufgefüllt, entspannt sich die Gefäßmuskulatur und die Durchblutung des Schwellkörpers sowie die sexuelle Leistungsfähigkeit werden signifikant gesteigert. Die Wirksamkeit von Arginin bei erektiler Dysfunktion ist durch unterschiedliche klinischen Studien belegt und die therapeutische Anwendung etabliert.

Einsatz bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Liegt ausreichend verfügbares Stickoxid in der Gefäßwand vor, weiten sich die Gefäße, der Blutfluss und die Sauerstoffversorgung des Herzens werden verbessert, erhöhter Blutdruckdruck nimmt ab, das Gefäßendothel (Gefäßinnenwand) wird geschützt und das Verklumpen der Blutplättchen (Thrombozytenbildung) wird verhindert. Arginin hat darüber hinaus eine senkende Wirkung auf den Blutfettspiegel und verhindert die Entstehung arteriosklerotischer Prozesse.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bode-Boger S. et al.: Oral L-arginine improves endothelial function in healthy individuals older than 70 years . Vasc Med . 8:77-81 (2003). 2. Blum A. et al.: Oral L-arginine in patients with coronary artery disease on medical management . Circulation ;101:2160-2164 (2000). 3. Brandes R. et al.: L-arginine supplementation in hypercholesterolemic rabbits normalizes leukocyte adhesion to non-endothelial matrix. Life Sci. 66:1519-1524 (2000). 4. Chen J. et al.: Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men with organic erectile dysfunction: results of a double-blind, randomized, placebo-controlled study BJU Int . 83:269-273 (1999). 5. Ceremuzynski L .: Effect of supplemental oral L-arginine on exercise capacity in patients with stable angina pectoris . Am J Cardiol . 80:331-333 (1997). 6. Klotz T. et al.: Effectiveness of oral L-arginine in first-line treatment of erectile dysfunction in a controlled crossover study. Urol Int . 63:220-223 (1999). 7. Kiziltepe U. et al.: Efficiency of L-arginine enriched cardioplegia and non-cardioplegic reperfusion in ischemic hearts . Int J Cardiol. 97:93-100 (2004). 8.Lecleire S, et al.: Modulation of nitric oxide and cytokines production by L-arginine in human gut mucosa. Clin Nutr. 24:353-359 (2005). 9. Lekakis J. et al.: Oral L-arginine improves endothelial dysfunction in patients with essential hypertension. Int J Cardiol . 2002;86:317-323.

Lycopin

Tomaten-Pigment schützt vor Krebs

Krebsschutz aus der Pflanze: Verschiedene wissenschaftliche Studien der letzten beide Jahrzehnte konnten nachweisen, dass der rote Tomatenfarbstoff Lycopin hoch zellschützende Effekte und eine signifikante Schutzwirkung vor Krebs besitzt. Wie Forscher heraus fanden, bewahrt das rotfarbene Carotinoid die Wände der Körperzellen sowie die  „Funktionsorgane“ unserer Zellen, die so genannten Organellen, sowohl vor oxidativen Stress (Lycopin ist einer der stärksten natürlichen Antioxidantien, der u.a. die Zellen vor Singulett-Sauerstoff schützt) als auch vor krebserregenden Substanzen unterschiedlichster Art (Karzinogene). Studien konnten nachweisen: Umso höher der Lycopin-Spiegel im Körper ist, desto niedriger ist das Risiko, an Haut-, Brust-, Prostata-, Darm-, Lungen-, Magen-, Blase-, Speiseröhren-, Gebärmutter- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Dies bestätigen neuste Forschungen, die beim 90. Jahrestreffen der AACR, der amerikanischen Vereinigung für Krebsforschung (American Association for Cancer Research), präsentiert wurden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bilton, R. et al.: The White Book on antioxidants in tomatoes and tomato products and their health benefits, 2nd rev. edition 2001, CMITI Sarl Avignon, ISSN 1145-9565. 2. Block, G. et al.: Fruit, vegetables, and cancer prevention: A review of the epidemiological evidence, Nutr. Cancer 18 (1992) 1-29. 3. Bowen, P. et al.: Tomato sauce supplementation and prostate cancer: Lycopene accumulation and modulation of biomarkers of carcinogenesis, Exp. Biol. Med. 227 (2002) 886-893. 4. Bradley, S. et al.: Why is there an association between eating fruit and vegetables and a lower risk of stroke?, J. Human Nutr. Diet. 11 (1998) 363-372. 5. Cooper, D. A. et al.: Dietary carotenoids and certain cancers, heart disease, and age-related macular degeneration: A review of recent research, Nutr. Rev. 57 (1999) 201-214. 6 Franceschi, S. Et al.: Role of different types of vegetables and fruit in the prevention of cancer of the colon, rectum, and breast, Epidemiol. 9 (1998) 338-341. 7. Gaziano J. M. et al.: Supplementation with b-carotene in vivo and in vitro does not inhibit low density lipoprotein oxidation, Atherosclerosis 112 (1995) 187-195. 8. Giovannucci, E. et al.: A prospective study of tomato products, lycopene, and prostate cancer risk, J. Natl. Cancer Inst. 94 (2002) 391-398.

Maca

Wurzelextrakt steigert Libido und verleiht dem Organismus neue Energie

Aktivierung weiblicher und männlicher Libido: Die herausragende Eigenschaft der Andenwurzel Maca als natürlich sexuelles Stimulans bei beiden Geschlechtern (biologisches Aphrodisiakum) konnte in  verschiedenen wissenschaftlichen Studien in den vergangenen Jahrzehnten gut erforscht werden. Die in der Maca-Wurzel gebildeten biologisch aktiven aromatischen Isothiocyanate, Glucosinolate sowie spezielle Macamide und Macaene beeinflussen den männlichen und weiblichen Hormonstoffwechsel (Testosteron und Östrogen) und regen gleichzeitig die Beckendurchblutung an. Maca wird zur Stärkung der männlichen Potenz auch bei ausgeprägt erektiler Dysfunktion (ED) bei Männern eingesetzt.

Energetisierende und adaptogene Wirkung auf Körpersysteme: Die Kombination pflanzlicher Inhaltsstoffe aus Sterolen, essentiellen Fettsäuren, Alkaloiden, Tanninen, Saponinen sowie Mineralstoffen und Vitaminen verleiht Maca universell adaptogene Eigenschaften, das heißt, sie wirkt ausgleichend, regulierend und stabilisierend auf verschiedene Systeme des menschlichen Körpers. Zu hohe Blutdruckwerte werden durch den Verzehr gesenkt, während zu niedrige Blutdruckwerte erhöht werden. Maca hat eine allgemein energetisierende Wirkung, stärkt die immunologische Abwehrkraft, fördert die Regenerationsfähigkeit und Schlafqualität, vermindert Stresssymptome und Hormonschwankungen und hat sich bei chronischer Müdigkeit/Erschöpfung und Depressionen bewährt. Während der weiblichen Wechseljahre wirkt sich Maca harmonisierend auf den Östrogenhaushalt und auf das allgemeine körperliche und mentale Befinden aus, vermindert Hitzewallungen und Gefühlsschwankungen und steigert Wachheit und Energievermögen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Gonzales G. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on sexual desire and its absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men. Andrologia. 34:367 (2002). 2. Chung F. et al.: Dose-response effects of Lepidium meyenii (Maca) aqueous extract on testicular function and weight of different organs in adult rats. J Ethnopharmacol. 98:143–7 (2005). 3. Gonzales G.et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on spermatogenesis in male rats acutely exposed to high altitude (4340 m). J Endocrinol. 180:87–95 (2004). 4. Gonzales G. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca), a root with aphrodisiac and fertility-enhancing properties, on serum reproductive hormone levels in adult healthy men. J Endocrinol.176:163–8 (2003). 5. Gonzales G. et al.: Red maca ( Lepidium meyenii) reduced prostate size in rats. ReprodBiol Endocrinol (2005). 6. Ruiz-Luna A. et al.: Lepidium meyenii (Maca) increases litter size in normal adult female mice. Reprod Biol Endocrinol. 3:16 (2005). 7. Walker M.: Effects of Peruvian Maca on Hormonal Functions. Townsend Letter 184:18-22 (1998). 8. Mock D.: Skin manifestations of biotin deficiency. Semin Dermatol. Dec 10(4):296-302(1991). 9. Vecera R u.a.: The Influence of Maca (Lepidium meyenii) on Antioxidant Status, Lipid and Glucose Metabolism, 2007. 10. Rubio J u.a.: Lepidium meyenii (Maca) reversed the lead acetate induced – damage on reproductive function, 2006.

Perilla

Pflanzlicher Omega-3-Überflieger und Fitmacher fürs Herz

Natürlicher Schutz für Kreislauf und Gefäßsystem: Das Samenöl der Perilla-Pflanze (Perilla frutescens) stellt die bislang reichhaltigste identifizierte pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren, insbesondere der  Alpha-Linolensäure (ALA, alpha-linolenic acid) dar. ALA zählt zu den essentiellen Fettsäuren und kann vom Körper selbst nicht synthetisiert werden. Die spezielle Fettsäurekombination des Perilla-Samenöls liefert 60% ALA, die sich nachweislich präventiv und therapeutisch positiv auf die Gesundheit und Funktionen von Herz und Blutgefäßen auswirkt. So senkt die Alpha-Linolensäure erhöhte Blutdruck- sowie Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride). Da sie die Fettsäurezusammensetzung der Zellmembranen günstig beeinflusst, hält ALA die Gefäßinnenwände elastisch und stabil und beugt Gefäßschäden und arteriosklerotischen Prozessen vor. Zudem werden die Blutfließfähigkeit verbessert und Entzündungsprozesse vermindert (anti-inflammatorische Wirkung). Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko profitieren besonders von Perilla Samenöl in Kapseln. Da ALA zu den „Fisch“-Fettsäuren EPA und DHA umgebaut wird, empfiehlt sich Perilla-Öl besonderes für Menschen, die nicht regelmäßig Fisch verzehren oder einen oder mehrere Herz-Risiko-Faktoren aufweisen.

Nachgewiesene Wirkungen und Einsatzbereiche von Perilla Samenöl:

  • Prophylaxe sowie Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Senkung erhöhter Blutdruckwerte
  • Reduktion erhöhter Blutfettwerte
  • Hemmung von Entzündungsprozessen
  • Senkung des Arteriosklerose- und Infarkt-Risikos sowie
  • Linderung chronisch-entzündlicher Gelenkerkrankungen (Arthritis)
  • Unterstützung der Wundheilung (Verbrennungen)
  • Linderung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen
Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Banno N. et al.: Triterpene acids from the leaves of Perilla frutescens and their anti-inflammatory and antitumor-promoting effects. Biosci Biotechnol Biochem. 2004;68:85-90. 2. Hrboticky N.: Alpha-Linolenic acid reduces the lovastatin-induced rise in arachidonic acid and elevates cellular and lipoprotein eicosapentaenoic and docosahexaenoic acid levels in Hep G2 cells. J Nutr Biochem. 1996;7:465-471. 3. Hu F. et al.: Dietary intake of alpha-linolenic acid and risk of fatal ischemic heart disease among women. Am J Clin Nutr . 1999;69:890-897. 4. Ishikura, N.: Anthocyanins and flavones in leaves and seeds of Perilla plant. Agr. Biol. Chem. 45:1855-1860. 5. Kashima, M. et al.: 1991. The antioxidant effects of phospholipids on perilla oil. Amer. Oil Chem. Soc. 6. Narisawa T. et al.: Inhibitory effect of dietary perilla oil rich in the n-3 polyunsaturated fatty acid alpha-linolenic acid on colon carcinogenesis in rats. Jpn J Cancer Res. 1991;82:1089-1096. 7. Sakono M, Yoshida K, Yahiro M.: Combined effects of dietary protein and fat on lipid metabolism in rats. J Nutr Sci Vitaminol. 1993;39:335-343. 8. Yamamoto, N.: Effect of dietary linolenate/linoleate balance on brain lipid compositions and learning ability of rats. Lipid Res. 28:144-151.

Policosanol

Etablierter pflanzlicher Herzschutz zur Blutfettsenkung und für gesunde Gefäße

Reduktion von Lipidwerten: Die aus Reiskleie gewonnene Pflanzenverbindung Policosanol hat sich in der medizinischen Anwendung zur Senkung erhöhter Cholesterol- und Triglyceridwerte als nebenwirkungsarme Alternative zu pharmakologischen Cholesterinsenkern durchgesetzt. Entscheidende Wirkkomponente in Policosanol stellt die Pflanzenverbindung Octacosanol dar. Verschiedene wissenschaftlichen Studien konnten für Octacosanol eine Senkung der Gesamt- und LDL-Cholesterinwerte um 20% sowie der Triglyceride um 15% nachweisen. Octacosanol und weitere pflanzliche Verbindungen in Policosanol bremsen die übersteigerte körpereigene Cholesterinsynthese in der Leber und erhöhen gleichzeitig die Serumwerte des (gefäßschützenden) HDL-Cholesterins um über 18%.

Verbesserung der Blutfließfähigkeit und Arteriosklerose-Prophylaxe: Policosanol steuert zudem der Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) durch Verklumpen der Blutplättchen entgegen. Damit verhindert es Ablagerungen und Schädigungen am so genannten Gefäßendothel der Innenwände von Arterien und Venen und verhindert gefährliche arteriosklerotische Veränderungen der Gefäße. Policosanol wird bei erhöhtem Risiko für koronare Herzerkrankungen (HKH), zur Reduktion erhöhter Lipidfettwerte, zum Schutz vor Thrombenbildung und Arteriosklerose komplementär (therapeutisch) sowie in der Primär- und Sekundärprophylaxe eingesetzt.


Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Arruzazabala, M. et al.: Antiplatelet effects of policosanol (20 and 40 mg/day) in healthy volunteers and dyslipidaemic patients. Clin. Exp. Pharmacol. Physiol. 29 891 – 897 (2002). 2. Torres O. et al.: Treatment of hypercholesterolemia in NIDDM with policosanol. Diabetes Care.;18(3):393-7. (1995). 3. Castano, G. et al.: Comparison of the efficacy and tolerability of policosanol versus atorvastatin in elderly patients with Type-II-HyperCholesterolemia. Drugs Aging 20 153 – 163. (2003). 4. Fernandez, J. et al.: Comparison of the efficacy, safety and tolerability of policosanol versus fluvastatin in elderly, hypercholesteremic women. Clin. Drug Invest. 21 103 – 113. (2001). 5. Gouni-Berthold, I.: Policosanol clinical pharmacology and therapeutic significance of a new lipid lowering agent. Am. Heart J. 143 356 – 365. (2002). 6. Janikola, M.: Policosanol – New treatment for cardiovascular disease? Altern. Med. Res. 7 203 – 217. (2002). 7. Zheng, B.L. (200): Effect of a lipidic extract from lepidium meyenii on sexual behavior, Urology.55(4):598-602. 8. Heiner K. et al.:Effect of Policosanol on Lipid Levels Among Patients With Hypercholesterolemia or Combined Hyperlipidemia; A Randomized Controlled Trial, JAMA. 2006;295(19):2262–2269. 9. Menendez R. et al.: Policosanol inhibits cholesterol biosynthesis and enhances low density lipoprotein processing in cultured human fibroblasts. Biol Res. 27(3-4): (1994). 10. Menendez R.: Effects of policosanol treatment on the susceptibility of low density lipoprotein (LDL) isolated from healthy volunteers to oxidative modification in vitro. Br J Clin Pharmacol.50(3):255-62 (2000).

Pyridoxin – Vitamin B6

Für ein intaktes Nervensystem und erholsamen Schlaf-Wach-Rhythmus

Kurbelt die Neurotransmitter-Bildung an: Vitamin B6 (Pyridoxin) ist maßgeblich an der Synthese der Botenstoffe des Nervensystems (Neurotransmitter) wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin beteiligt. Nervenbotenstoffe ermöglichen die Kommunikation und Reizübertragung zwischen den Nervenzellen und stellen das Funktionieren aller kognitiven und nervalen Prozesse sicher. Die „Glückshormone“ Serotonin und Dopamin sind grundlegend für die Steuerung der mentalen Befindlichkeit verantwortlich. Der Einsatz von Vitamin B6 hat sich in der Behandlung verschiedenster psychisch und neurologisch bedingter Störungen wie Depression, Burnout-Syndrom, Angstzustände, ADHS, Parkinsonsche Erkrankung, Alzheimer-Demenz und Fibromyalgie bewährt.

Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus: Pyridoxin ist über die Bildung des Hormons Melatonin zudem für einen funktionierenden Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich. Das so genannte „Schlafhormon“ Melatonin wird von der Zirbeldrüse im Gehirn (Epiphyse) aus Serotonin gebildet und wirkt natürlich schlaffördernd bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Darüber hinaus wird Vitamin B6 gezielt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, dem Prämenstruellen Syndrom (PMS), Anämie, entzündlichen Gelenkerkrankungen, Karpaltunnelsyndrom, Immunschwäche und Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bell I. et al.: Brief communication: Vitamin B1, B2, and B6 augmentation of tricyclic antidepressant treatment in geriatric depression with cognitive dysfunction. J Am Coll Nutr. 1992;11(2):159-163. 2. Brush M. et al.: Pyridoxine in the treatment of premenstrual syndrome: a retrospective survey in 630 patients. Br J Clin Pract. 1998;42:448–452. 4. Diegoli M. et al.: A double-blind trial of four medications to treat severe premenstrual syndrome. Int J Gynaecol Obstet. 1998;62:63–67. 3. Kidd P.: Attention deficit / hyperactivity disorder (ADHD) in children: rationale for its integrative management. Altern Med Rev. 2000;5(5):402-428. 4. Shor-Posner G.: Impact of vitamin B6 status on psychological distress in a longitudinal study of HIV-1 infection. Int J Psychiatry Med. 1994;24(3):209-222. 5. Findling R. et al.: High-dose pyridoxine and magnesium administration in children with autistic disorder: an absence of salutary effects in a double-blind, placebo-controlled study. J Autism Dev Disord 1997;27(4):467-478. 6. Lerner V. et al.: Vitamin B6 treatment in acute neuroleptic-induced akathisia: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. J Clin Psychiatry 2004;65(11):1550-1554. 7. Miodownik C.: Vitamin B6 versus mianserin and placebo in acute neuroleptic-induced akathisia: a randomized, double-blind, controlled study. Clin Neuropharmacol 2006 Mar-Apr;29(2):68-72. 8. Miodownik C. et al.: High-dose vitamin B6 decreases homocysteine serum levels in patients with schizophrenia and schizoaffective disorders: a preliminary study. Clin Neuropharmacol 2007 Jan-Feb;30(1):13-7. 9. Nye C. et al.: Combined vitamin B6-magnesium treatment in autism spectrum disorder. Cochrane Database Syst Rev. 2005 Oct 19;(4):CD003497.

Rotklee

Phytoöstrogene, sanft und effektiv für hormonelle Balance

Beschwerdefreie Wechseljahre mit Isoflavonen: Rotklee (Trifolium pratense) hat einen festen Stellenwert in der Anwendung zum hormonellen Ausgleich bei klimakterischen Beschwerden. Rotklee enthält eine besonders günstige Konzentration an Isoflavonen, Pflanzenstoffe, die den Phytoöstrogenen (pflanzliche Östrogene) angehören. Insbesondere Daidzein und Genistein weisen eine hohe biostrukturelle Ähnlichkeit mit dem weiblichen Sexualhormon Östradiol auf. Hierdurch besitzen Isoflavone die Fähigkeit zur Stimulierung der Östrogenrezeptoren und wirken sich regulierend auf den Hormonstoffwechsel aus. Der weibliche Organismus wird entlastet und das hormonelle Gleichgewicht unterstützt. Isoflavone wirken symptomlindernd bei den typischen postmenopausalen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit sowie depressiven Stimmungsschwankungen und verbessern das körperliche und mentale Befinden. Rotklee stellt damit eine sanfte nutritive Alternative zur klassischen Hormonersatztherapie dar, die durch hochgradige Nebenwirkungen (Risikoerhöhung für Krebs- und kardiovaskuläre Erkrankungen) in starke Kritik geraten ist.

Erhalt der Knochendichte (Osteoporose-Prävention): Isoflavone wirken sich zudem positiv auf den Vitamin-D-Stoffwechsel aus, verstärken die Bildung und hemmen den Abbau von Vitamin D und und damit die Knochenmineralisation. Studien liefern eindeutige Nachweise für den erfolgreichen Einsatz von Rotklee zum Erhalt der Knochendichte und seiner vorbeugenden Wirksamkeit gegen Osteoporose (Knochenschwund) bei postmenopausalen Frauen.

Wegen seiner entzündungsmindernden, antioxidativen sowie Blutlipidwerte regulierenden Eigenschaften beugen Isoflavone kardiovaskulären sowie Krebs- und Demenzerkrankungen vor und werden auch zum Herz-Kreislauf-Schutz, optimaler Weise in synergetischer Kombination mit Pueraria, eingesetzt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Baber R. et al.: The effect of an Isoflavone dietary supplement (P-081) on serum lipids, forearm bone density & endometrial thickness in post menopausal women [abstract]. Menopause. 1999A;6:326. 2. Baber R. et al.: Randomized, placebo-controlled trial of an isoflavone supplement and menopausal symptoms in women. Climacteric. 1999B;2(2):85-92. 3. Howes J. et al.: The effects of dietary supplementation with isoflavones from red clover on the lipoprotein profiles of postmenopausal women with mild to moderate hypercholesterolemia. Atherosclerosis. 2000;152(1):143-147. 4. Husband A.: Red clover isoflavone supplements: safety and pharmacokinetics. Journal of the British Menopause Society. 2001;Supplement S1:4-7. 5. Jeri A.: The effect of isoflavones phytoestrogens in relieving hot flushes in Peruvian postmenopausal women. Paper presented at: 9 th International Menopause Society World Congress on the Menopause; October 20, 1999; Yokahama, Japan. 6. Nachtigall L.: Isoflavones in the management of menopause. Journal of the British Menopause Society. 2001;Supplement S1:8-12. 7. Nestel P. et al.: Isoflavones from red clover improve systemic arterial compliance but not plasma lipids in menopausal women. J Clin Endocrinol Metab . 1999;84(3):895-898. 8. Occhiuto F. et al.: Effects of phytoestrogenic isoflavones from red clover ( Trifolium pratense L .) on experimental osteoporosis. Phytother Res . 2007 Feb;21(2):130-4.

Yucca

Reinigende Gesundkur für schmerzfreie Gelenke

Unterstützt die natürliche Reinigung des Körpers: Yucca Schidigera ist eine Agavenpflanze, die durch ihren hohen Gehalt an Saponinen (Sekundäre Pflanzenstoffe) ausgeprägt physiologisch wirksame Eigenschaften aufweist. Saponine fördern die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers. Für die Neutralisation, also die Unschädlichmachung von unerwünschten Stoffen sind Leber und Nieren verantwortlich. Insbesondere die Funktion der Leber wird durch Saponine unterstützt. Durch ihre markante Oberflächenaktivität, besitzen Saponine eine hohe Bindungsfähigkeit, was dem Körper bei der Ausscheidung von ungewollten Substanzen und Ablagerungen im Darm zugute kommt. Saponine erhöhen die Darmgesundheit, senken das Krebsrisiko und haben eine unterstützende Wirkung auf das Immunsystem.

Vermindert Entzündungsprozesse: Da Saponine auch Substanzen binden, die für entzündliche Prozesse im Körper verantwortlich sind, wird Yucca gezielt bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie den degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthritis, Rheuma, Osteoarthritis) eingesetzt. Betroffen mit Gelenkentzündungen profitieren durch eine deutlich verbesserte Gelenkbeweglichkeit und der Reduktion von Schwellungen, Entzündungen und Gelenkschmerzen. Yucca hat sich zum therapeutischen Einsatz insbesondere zur Linderung entzündlicher Erkrankungen wie chronisch-entzündlicher Haut-, Gelenk- und Autoimmunerkrankungen sowie zum Schutz des Herz-Kreislauf-Sytems, zur Darmreinigung und Förderung der Blutzuckerkontrolle (Diabetes mellitus) bewährt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Killeen, G. et al.: The effects of dietary supplementation with Yucca schidigera extract or fractions thereof on nitrogen metabolism and gastrointestinal fermentation processes in the rat. J.Sci.Food Agri. 76: 91-99. (1998). 2. Hristov, A. et al.: Effect of Yucca schidigera on ruminal fermentation and nutrient digestion in heifers. J.Anim.Sci. 77: 2554-2563 (1999). 3. Miyakoshi, M. et al.: Antiyeast Steroidal Saponins from Yucca schidigera (Mohave Yucca), A New Anti-Food-Deteriorating Agent, J. Nat. Prod., pp. 332-338, vol. 63:3. (2000). 4. Wallace, et al.: Influence of Yucca Shidigera Extract on Ruminal Ammonia Concentrations and Ruminal Microorganisms, Appl Environ Microbiol, Jun., pp. 1762-1767, vol. 60, Issue 6, Rowett Research Institute, Bucksburn, Aberdeen, United Kingdom, (1994). 5. Tanako, et al.: Application of Saponins in Foods and Cosmetics: Saponins of Mohave Yucca and Sapindus Mukurossi, Adv Exp Med Biol, pp. 1-11, vol. 405, Suzugamine Women’s College, Hiroshima, Japan, PMID 8910691, UI 97067277, Bibliographical Data. (1996). 6. Sen, et al.: Effect of Quillaja Saponaria Saponins and Yucca Schidigera Plant Extract on Growth of Escherichia Coli, Lett Appl Microbiol, pp. 35-38, Issue 1(1998).

Zimt

Diabetiker-Gold und Gewürz fürs Herz

Erleichtert Blutzuckerkontrolle (antidiabetische Wirkung): Zimt-Extrakt (Cinnamomum) hat sich aufgrund seiner „insulinmimetischen“, sprich senkenden Effekte auf den Blutzuckerspiegel als effektive Hilfe für Diabetiker erwiesen. Wie eine Reihe evidenzbasierter Untersuchungen dokumentieren, besitzt der in Zimt enthaltene Pflanzenstoff MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer) die Eigenschaft, den Blutzuckerstoffwechsel zu verbessern und die Nüchtern-Blutzuckerwerte signifikant zu reduzieren. MHCP wirkt dabei direkt an den Rezeptoren der Zellen, erhöht deren Sensibilität gegenüber dem Stoffwechselhormon Insulin und beschleunigt den Eintritt von Glukose (Blutzucker) in die Zelle. Besonders ausgeprägt treten diese Effekte bei dem speziellen Zimtextrakt Cinnulin PF™ zutage.

Unterstützt das Herz-Kreislauf-System: Die verbesserte Insulinwirkung beeinflusst zudem den Lipidstoffwechsel, das heißt, wirkt senkend auf Cholesterol- und Triglyceridwerte. Da MHCP stark antioxidativ wirksam ist, verhindert es die schädliche Lipidoxidation. Zimt wirkt darüber hinaus entzündungshemmend und blutdruckregulierend und reduziert das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Arteriosklerose. Diabetiker weisen naturgemäß ein erhöhtes oxidatives Stresslevel auf und sind für Herz-Kreislauf- sowie degenerative Nerven- und Netzhauterkrankungen besonders gefährdet. Sie profitieren daher doppelt von den Schutzeffekten des Zimts.

In der Kombination pflanzlicher Inhaltsstoffe aus Gerbstoffen (Proanthocyanidine), Phenolcarbonsäuren,  ätherischen Ölen (Cymol, Linalool, Methoxizimtaldehyd, Methylydroxy-Chalcone-Polymer), Borneol, Kampfer, Eugenol und Limonen sind die antibakteriellen, relaxierenden (krampflösenden) Eigenschaften des Zimts zu begründen. Die nutritive Ergänzung von Zimt-Extrakt wird daher auch bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden und Darmverstimmungen genutzt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Anderson, R. et al.: Isolation and characterization of polyphenol type-A polymers from cinnamon with insulin-like biological activity. J. Agric. 52 (2004) 65-70. 2. Berrio, L. et al.: Insulin activity: stimulatory effects of cinnamon and brewer‹s yeast as influenced by albumin. 37 (1992) 225-229. 3. Broadhurst, C. et al.: Insulin-like biological activity of culinary and medicinal plant aqueous extracts in vitro. J Agric. Food Chem 48 (2000) 849-852. 4. Imparl-Radosevich, J. et al.: Regulation of PTP-1 and insulin receptor kinase by fractions from cinnamon: implications for cinnamon regulation of insulin signalling. Horm Res 1998;50:177-182. 5. Jarvill-Taylor, K. et al.: A hydroxychalcone derived from cinnamon functions as a mimetic for insulin in 3T3-L1 adipocytes. J Am Coll Nutr 20 (2001) 327-336. 6. Khan A. et al.: Cinnamon improves glucose and lipids of people with type 2 diabetes. Diabetes Care 2003; 26(12):3215-3218 . 7. Qin, B. et al.: Cinnamon extract prevents the insulin resistance induced by a high-fructose diet. Horm Metab Res 36 (2004) 119-125. 8. Verspohl, E. et al.: Antidiabetic effect of Cinnamomum cassia and Cinnamomum zeylanicum in vivo and in vitro. Phytother Res 19 (2005) 203-206.