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Beta-Sitosterin

Fördert die Gesundheit von Herz und Prostata

Pflanzlicher Cholesterinsenker: Beta-Sitosterin gilt als eines der wirksamsten und für die medizinische Forschung derzeit interessantesten Phytosterine (Pflanzliches Sterin). Aufgrund seiner cholesterinähnlichen Molekülstruktur dient Beta-Sitosterin zur natürlichen Senkung der Serum-Cholesterinwerte. Der Pflanzenstoff konkurriert mit dem aufgenommenen Nahrungscholesterin um die Transportwege über die Darmschleimhaut (Resorption) und vermindert dadurch das Gesamt- und LDL-Cholesterin im Blut, wohingegen das förderliche HDL-Cholesterin unberührt bleibt. Beta-Sitosterin wird vorbeugend bei bestehenden Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen sowie zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) oder bei beginnender Arteriosklerose eingesetzt.

Schützt die Prostata: Beta-Sitosterin hat darüber hinaus eine gefestigte Stellung in der klassischen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH), wie auch die  Deutsche Gesellschaft für Urologie bestätigt. Beta-Sitosterin wirkt schwach antiandrogen, das heißt, es blockiert die Umwandlung des männlichen Sexualhormons Testosteron in biologisch wirksames Dihydrotestosteron. Hierdurch wird das hormonelle Gleichgewicht wieder hergestellt und die typischen Beschwerden einer vergrößerten Prostata (beim Harnlassen) vermindert. Beta-Sitosterin hat  entzündungsmindernde und abschwellende Wirkung und senkt signifikant das Risiko, bösartige Zellentartungen der Prostata zu entwickeln.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Wilt T. et al.: ß-sitosterol for the treatment of benign prostatic hyperplasia: a systematic review. BJU International 83: 976-983 (1999). 2. Berges R., et al.: Randomized placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol in patient with benign prostatic hyperplasia. Beta-sitosterol Study Group. Lancet. 345; 1529-1532 (1995). 3. Grundy S., Davignon J.: The interaction of cholesterol absorption and cholesterol synthesis in man. J Lipid Res 110:30 (1969). 4. Bracher F.: Phytotherapy of benign prostatic hyperplasia. Urologe A  Jan;361;:10-17 (1997). 5. Klippel K. et al.: A multicentric, placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol (phytosterol) for the treatment of benign prostatic hyperplasia. German BPH-Phyto study group. Br J Urol; 80;3;: 427-32 (1997). 6. von Holtz R. et. al.: beta-Sitosterol activates the sphingomyelin cycle and induces apoptosis in LNCaP human prostate cancer cells. Nutr Cancer;32 1;:8-12 (1999). 7. Lichtenstein A. et al.: Stanol/Sterol-Containing Foods and Blood Cholesterol Levels. in: Circulation. American Heart Association Science Advisory Forum. Baltimore MD, S.1177–1179 (2001).

Maca

Wurzelextrakt steigert Libido und verleiht dem Organismus neue Energie

Aktivierung weiblicher und männlicher Libido: Die herausragende Eigenschaft der Andenwurzel Maca als natürlich sexuelles Stimulans bei beiden Geschlechtern (biologisches Aphrodisiakum) konnte in  verschiedenen wissenschaftlichen Studien in den vergangenen Jahrzehnten gut erforscht werden. Die in der Maca-Wurzel gebildeten biologisch aktiven aromatischen Isothiocyanate, Glucosinolate sowie spezielle Macamide und Macaene beeinflussen den männlichen und weiblichen Hormonstoffwechsel (Testosteron und Östrogen) und regen gleichzeitig die Beckendurchblutung an. Maca wird zur Stärkung der männlichen Potenz auch bei ausgeprägt erektiler Dysfunktion (ED) bei Männern eingesetzt.

Energetisierende und adaptogene Wirkung auf Körpersysteme: Die Kombination pflanzlicher Inhaltsstoffe aus Sterolen, essentiellen Fettsäuren, Alkaloiden, Tanninen, Saponinen sowie Mineralstoffen und Vitaminen verleiht Maca universell adaptogene Eigenschaften, das heißt, sie wirkt ausgleichend, regulierend und stabilisierend auf verschiedene Systeme des menschlichen Körpers. Zu hohe Blutdruckwerte werden durch den Verzehr gesenkt, während zu niedrige Blutdruckwerte erhöht werden. Maca hat eine allgemein energetisierende Wirkung, stärkt die immunologische Abwehrkraft, fördert die Regenerationsfähigkeit und Schlafqualität, vermindert Stresssymptome und Hormonschwankungen und hat sich bei chronischer Müdigkeit/Erschöpfung und Depressionen bewährt. Während der weiblichen Wechseljahre wirkt sich Maca harmonisierend auf den Östrogenhaushalt und auf das allgemeine körperliche und mentale Befinden aus, vermindert Hitzewallungen und Gefühlsschwankungen und steigert Wachheit und Energievermögen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Gonzales G. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on sexual desire and its absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men. Andrologia. 34:367 (2002). 2. Chung F. et al.: Dose-response effects of Lepidium meyenii (Maca) aqueous extract on testicular function and weight of different organs in adult rats. J Ethnopharmacol. 98:143–7 (2005). 3. Gonzales G.et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on spermatogenesis in male rats acutely exposed to high altitude (4340 m). J Endocrinol. 180:87–95 (2004). 4. Gonzales G. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca), a root with aphrodisiac and fertility-enhancing properties, on serum reproductive hormone levels in adult healthy men. J Endocrinol.176:163–8 (2003). 5. Gonzales G. et al.: Red maca ( Lepidium meyenii) reduced prostate size in rats. ReprodBiol Endocrinol (2005). 6. Ruiz-Luna A. et al.: Lepidium meyenii (Maca) increases litter size in normal adult female mice. Reprod Biol Endocrinol. 3:16 (2005). 7. Walker M.: Effects of Peruvian Maca on Hormonal Functions. Townsend Letter 184:18-22 (1998). 8. Mock D.: Skin manifestations of biotin deficiency. Semin Dermatol. Dec 10(4):296-302(1991). 9. Vecera R u.a.: The Influence of Maca (Lepidium meyenii) on Antioxidant Status, Lipid and Glucose Metabolism, 2007. 10. Rubio J u.a.: Lepidium meyenii (Maca) reversed the lead acetate induced – damage on reproductive function, 2006.

Yams

Verjüngende Pflanzenkraft, für natürliches Hormongleichgewicht

Natürlichee Ausgleich niedriger Hormonspiegel: Die Yamswurzel (Dioscorea villosa) wird seit frühesten Hochkulturen naturmedizinisch genutzt. Ihr Wurzelextrakt enthält neben Proteinen, Mikronährstoffen und Saponinen einen hohen Gehalt an Diosgenin, einem Pflanzenstoff, der die Bildung von Dehydroepiandrosteron (DHEA) in den Nebennieren stimuliert. DHEA ist eines der wichtigsten Steroidhormone für den Menschen und die Vorstufe für alle weiblichen und männlichen Geschlechtshormone wie Östrogen, Testosteron und Progesteron. Ab dem 30. und verstärkt ab dem 40. Lebensjahr nehmen die körpereigene Bildung von DHEA und einhergehend das körperliche Leistungsvermögen kontinuierlich ab und zelluläre Alterungsprozesse beschleunigen sich.

Von Altersforschern empfohlen: DHEA ist in üblichen Nahrungsmitteln nicht enthalten und kann nur über eine gezielte Ergänzung mit Yamswurzel-Extrakt aufgenommen werden. Eine Supplementierung ab Beginn der zweiten Lebenshälfte, wie sie von Altersmedizinern empfohlen wird, geht mit einer signifikanten Steigerung der körperlichen, einschließlich sexuellen, und kognitiven (geistigen) Leistungsfähigkeit sowie des Allgemeinbefindens und einer Verlangsamung der Alterungsprozesse einher. Zudem dient der Einsatz von DHEA zur Stärkung der körperlichen Immunabwehr, zur Herz-Kreislauf-Prophylaxe, zur Förderung einer ausgeglichenen Östrogen- und Testosteronbildung während der Wechseljahre beider Geschlechter, sowie bei Hormonstörungen, dem Prämenstruellen Syndrom (PMS), depressiven Verstimmungen und bei verschleißbedingten Beschwerden des Bewegungsapparats.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Baulieu E. et al.: DHEA and aging: contribution of the DHEAge Study to a sociobiomedical issue. Proc Natl Acad Sci, (2000). 2. Bird C. et al.: Dehydroepiandrosterone sulfate: kinetics of metabolism in normal young men and women. Clin Invest Med. 7:119–122. (1984). 3. Cleary M. et al.: Anti-obesity effect of two different levels of dehydroepiandrosterone in lean and obese middle-aged female Zucker rats. International Journal of Obesity 10(3): 193-204, 1986. 4. Coleman D. et al.: Therapeutic effects of dehydroepiandrosterone (DHEA) in diabetic mice. Diabetes 31: 830-33, 1982. 5. Casson P. et al.: Oral dehydroepiandrosterone in physiologic doses modulates immune function in postmenopausal women. Am J Obstet Gynecol. 169:1536–1539. (1993). 6. Diamond P. et al.: Metabolic effects of 12-month percutaneous dehydroepiandrosterone replacement therapy in postmenopausal women. J Endocrinol (1996). 7. Haning R. et al.: Metabolic clearance rates (MRC) of dehydroepiandrosterone sulfate DS, its metabolism to dehydroepiandrosterone, androstenedione, testosterone and dehydrotestosterone, and the effect of increased DS concentration on DS MRC in normal women. J Clin Endocrinol Metab. 69:1047–1052 (1989). 8. Morales A. et al.: Effects of replacement dose of DHEA in men and women of advancing age. J Clin Endocrinol Metab (1994). 9. Schwartz A. et al.: Dehydroepiandrosterone: An antiobesity and anti-carcinogenic agent. Nutrition and Cancer 3: 46-53, 1981.