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Dong Quai

Natürlicher Regulator für hormonelles Gleichgewicht

Unterstützung der weiblichen Hormonregulation: Dong Quai (Angelica sinensis) hat seit vielen Jahren einen festen Stellenwert in der traditionellen und modernen Medizin. Die Wurzelpflanze dient insbesondere zur Behandlung weiblicher Beschwerden, die auf hormonellen Imbalancen beruhen. So wird der so genannte „weibliche Ginseng“ vor allem zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Haut- und Scheidentrockenheit und Depressionen sowie zur Regulierung des Menstruationszyklus und dem prämenstruellen Syndrom (PMS) eingesetzt. Die in Dong Quai enthaltenen Phytoöstrogene sind bioaktive Pflanzenbestandteile, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit zum weiblichen Geschlechtshormon Östrogen hormonähnliche Aktivität ausüben. Phytoöstrogene besitzen die regulative Fähigkeit, den Hormonspiegel je nach Notwendigkeit zu erhöhen oder zu senken. Dong Quai hat allgemein schmerzlindernde (analgetische), entzündungshemmende (antiinflammatorische) und muskelentspannende (antispastische) Wirkungen und umfasst daher ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Carroll D.: Nonhormonal therapies for hot flashes in menopause. Am Fam Physician. 73(3):457-64 (2006). 2. Hirata J. et al.: Does dong quai have estrogenic effects in postmenopausal women? A double-blind, placebo-controlled trial. Fertil Steril 68(6):981-986 (1997). 3. Israel D., Youngkin E.: Herbal therapies for perimenopausal and menopausal complaints. Pharmacother. 17(5):970-98 (1997). 4. Lau C. et al.: Use of dong quai (Angelica sinensis) to treat peri- and postmenopausal symptoms in women with breast cancer: is it appropriate? Menopause 2005;12:734-40. 5. Shaw C.: The perimenopausal hot flash: epidemiology, physiology, and treatment. Nurse Pract. 22(3):55-56, 61-66 (1997). 6. Zhiping H., et al.: Treating amenorrhea in vital energy-deficient patients with angelica sinensis-astralagus membranaceus menstruation-regulating decoction. J Trad Chin Med;6(3):187-190 (2002).

Yams

Verjüngende Pflanzenkraft, für natürliches Hormongleichgewicht

Natürlichee Ausgleich niedriger Hormonspiegel: Die Yamswurzel (Dioscorea villosa) wird seit frühesten Hochkulturen naturmedizinisch genutzt. Ihr Wurzelextrakt enthält neben Proteinen, Mikronährstoffen und Saponinen einen hohen Gehalt an Diosgenin, einem Pflanzenstoff, der die Bildung von Dehydroepiandrosteron (DHEA) in den Nebennieren stimuliert. DHEA ist eines der wichtigsten Steroidhormone für den Menschen und die Vorstufe für alle weiblichen und männlichen Geschlechtshormone wie Östrogen, Testosteron und Progesteron. Ab dem 30. und verstärkt ab dem 40. Lebensjahr nehmen die körpereigene Bildung von DHEA und einhergehend das körperliche Leistungsvermögen kontinuierlich ab und zelluläre Alterungsprozesse beschleunigen sich.

Von Altersforschern empfohlen: DHEA ist in üblichen Nahrungsmitteln nicht enthalten und kann nur über eine gezielte Ergänzung mit Yamswurzel-Extrakt aufgenommen werden. Eine Supplementierung ab Beginn der zweiten Lebenshälfte, wie sie von Altersmedizinern empfohlen wird, geht mit einer signifikanten Steigerung der körperlichen, einschließlich sexuellen, und kognitiven (geistigen) Leistungsfähigkeit sowie des Allgemeinbefindens und einer Verlangsamung der Alterungsprozesse einher. Zudem dient der Einsatz von DHEA zur Stärkung der körperlichen Immunabwehr, zur Herz-Kreislauf-Prophylaxe, zur Förderung einer ausgeglichenen Östrogen- und Testosteronbildung während der Wechseljahre beider Geschlechter, sowie bei Hormonstörungen, dem Prämenstruellen Syndrom (PMS), depressiven Verstimmungen und bei verschleißbedingten Beschwerden des Bewegungsapparats.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Baulieu E. et al.: DHEA and aging: contribution of the DHEAge Study to a sociobiomedical issue. Proc Natl Acad Sci, (2000). 2. Bird C. et al.: Dehydroepiandrosterone sulfate: kinetics of metabolism in normal young men and women. Clin Invest Med. 7:119–122. (1984). 3. Cleary M. et al.: Anti-obesity effect of two different levels of dehydroepiandrosterone in lean and obese middle-aged female Zucker rats. International Journal of Obesity 10(3): 193-204, 1986. 4. Coleman D. et al.: Therapeutic effects of dehydroepiandrosterone (DHEA) in diabetic mice. Diabetes 31: 830-33, 1982. 5. Casson P. et al.: Oral dehydroepiandrosterone in physiologic doses modulates immune function in postmenopausal women. Am J Obstet Gynecol. 169:1536–1539. (1993). 6. Diamond P. et al.: Metabolic effects of 12-month percutaneous dehydroepiandrosterone replacement therapy in postmenopausal women. J Endocrinol (1996). 7. Haning R. et al.: Metabolic clearance rates (MRC) of dehydroepiandrosterone sulfate DS, its metabolism to dehydroepiandrosterone, androstenedione, testosterone and dehydrotestosterone, and the effect of increased DS concentration on DS MRC in normal women. J Clin Endocrinol Metab. 69:1047–1052 (1989). 8. Morales A. et al.: Effects of replacement dose of DHEA in men and women of advancing age. J Clin Endocrinol Metab (1994). 9. Schwartz A. et al.: Dehydroepiandrosterone: An antiobesity and anti-carcinogenic agent. Nutrition and Cancer 3: 46-53, 1981.