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Aloe Vera

Foto: Aloe Vera Pflanze (Barbadensis miller)
Das Gel der reinen Aloe Vera fördert die Gesundheit und wirkt positiv bei Erkrankungen wie Neurodermitis (VitaminWiki)

Wüstenpflanze beschleunigt Wundheilung und verbessert Blutzuckerwerte

„Vier Pflanzen sind unerlässlich für das menschliche Leben: der Weizen, die Rebe, die Olive und die Aloe. Die erste nährt ihn, die zweite erfreut sein Herz, die dritte bringt ihm Harmonie und die vierte macht ihn gesund.“ CHRISTOPH KOLUMBUS

Die Aloe Vera (Aloe barbadensis) zählt zu den Pflanzen, deren nachgewiesene Wirkungen und medizinische Anwendungsbereiche längst in der modernen Wissenschaft angekommen sind. Bislang konnten 230 Substanzen wissenschaftlich identifiziert werden. Darunter hat besonders Acemannan, ein immunförderndes Mucopolysaccharid (Kohlenhydratverbindung), das Forschungsinteresse geweckt. Insbesondere wird Aloe wegen ihrer Wirkungen auf die Immun- und Verdauungsfunktionen sowie ihrer entzündungslindernden, wundheilenden und Blutzucker regulierenden Eigenschaften eingesetzt.

Verbesserte Wundheilung: Das Mark der Aloe beschleunigt die Prozesse der Wundheilung und die Regeneration von Haut- und Schleimhautgewebe sowohl bei oberflächlich als auch tiefer gehenden Wunden wie Operations- und Verbrennungswunden.

Senkung des Blutzuckerspiegels: Das Mark der Aloe hat eine senkende Wirkung auf den Blutglukosespiegel. Darüber hinaus reduziert Aloe oxidativen Stress der Körperzellen, der bei Diabetikern in der Regel erhöht ist.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1.Bunyapraphatsara N. et al.: Anti-diabetic activity of Aloe vera L. juice. II. Clinical trial in diabetes mellitus patients in combination with glibenclamide. Phytomedicine 3(3):245-248 (1996). 2. Kaufman T. et al.: Aloe vera gel hindered wound healing of experimental second-degree burns: a quantitative controlled study. J Burn Care Rehabil. 9:156-159 (1988). 3. Chithra P. et al: Influence of Aloe vera on collagen characteristics in healing dermal wounds in rats. Mol Cell Biochem. 181:71-76 (1998). 4. Fulton J. Jr.: The stimulation of postdermabrasion wound healing with stabilized aloe vera gel-polyethylene oxide dressing. J Dermatol Surg Oncol. 16:460-467 (1990). 5. Syed T. et al.: Aloe vera estract 0.5% in ahydrophilic cream versus Aloe vera gel for the management of genital herpes in males. A placebo-controlled, double-blind, comparative study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 7:294-295 (1996). 6. Vardy D. et al.: A double-blind, placebo-controlled trial of an Aloe vera (A. barbadensis) emulsion in the treatment of seborrheic dermatitis. J Dermatol Treat. 10:7-11 (1990). 7. Okyar A. et al.: Effect of Aloe vera leaves on blood glucose level in type I and type II diabetic rat models. Phytother Res. 15:157-161 (2001). 8. Ajabnoor M.: Effect of aloes on blood glucose levels in normal and alloxan diabetic mice. J Ethnopharmacol. 28:215-220 (1990).

Dong Quai

Natürlicher Regulator für hormonelles Gleichgewicht

Unterstützung der weiblichen Hormonregulation: Dong Quai (Angelica sinensis) hat seit vielen Jahren einen festen Stellenwert in der traditionellen und modernen Medizin. Die Wurzelpflanze dient insbesondere zur Behandlung weiblicher Beschwerden, die auf hormonellen Imbalancen beruhen. So wird der so genannte „weibliche Ginseng“ vor allem zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Haut- und Scheidentrockenheit und Depressionen sowie zur Regulierung des Menstruationszyklus und dem prämenstruellen Syndrom (PMS) eingesetzt. Die in Dong Quai enthaltenen Phytoöstrogene sind bioaktive Pflanzenbestandteile, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit zum weiblichen Geschlechtshormon Östrogen hormonähnliche Aktivität ausüben. Phytoöstrogene besitzen die regulative Fähigkeit, den Hormonspiegel je nach Notwendigkeit zu erhöhen oder zu senken. Dong Quai hat allgemein schmerzlindernde (analgetische), entzündungshemmende (antiinflammatorische) und muskelentspannende (antispastische) Wirkungen und umfasst daher ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Carroll D.: Nonhormonal therapies for hot flashes in menopause. Am Fam Physician. 73(3):457-64 (2006). 2. Hirata J. et al.: Does dong quai have estrogenic effects in postmenopausal women? A double-blind, placebo-controlled trial. Fertil Steril 68(6):981-986 (1997). 3. Israel D., Youngkin E.: Herbal therapies for perimenopausal and menopausal complaints. Pharmacother. 17(5):970-98 (1997). 4. Lau C. et al.: Use of dong quai (Angelica sinensis) to treat peri- and postmenopausal symptoms in women with breast cancer: is it appropriate? Menopause 2005;12:734-40. 5. Shaw C.: The perimenopausal hot flash: epidemiology, physiology, and treatment. Nurse Pract. 22(3):55-56, 61-66 (1997). 6. Zhiping H., et al.: Treating amenorrhea in vital energy-deficient patients with angelica sinensis-astralagus membranaceus menstruation-regulating decoction. J Trad Chin Med;6(3):187-190 (2002).

Gotu Kola

Bild: Querschnitt einer Vene (Blutgefäß)
Gotu Kola stärkt das Gefäßendothel der Venenwände (VitaminWiki)

Stärkung der Venen bei Gefäß- und Venenleiden

Kräftigt die Kapillaren und verbessert die Blutzirkulation: Gotu Kola (Centella asiatica) hat sich aufgrund seiner positiven Wirkungen auf die Blutkapillaren und das Zirkulationssystem zur Behandlung von Venen- und Gefäßleiden bewährt. Die in Gotu Kola enthaltenen Pflanzenstoffe, darunter so genannte triterpenische Glykoside, stärken das Kollagen des Bindegewebes und verbessern die Integrität des Venensystems. Gotu Kola steuert unter anderem der Verhärtung der Gefäßwände (Arteriosklerose) entgegen und verbessert die Durchblutung der Extremitäten. Wie wissenschaftliche Studien zeigen, kann Gotu Kola die Entstehung von Krampfadern signifikant verringern, indem es in den Stoffwechsel der so genannten Mukopolysacharide (Stoffe mit strukturellen Funktionen in den Venenwänden) regulierend eingreift. Der Einsatz von Gotu Kola ist gängig bei allen venösen Störungen wie Krampfadern, Varizen, Ödemen, Entzündungen der Venen und venösen Insuffizienzen (Venenverhärtung).

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bradwejn J. et al.: A double-blind, placebo-controlled study on the effects of Gotu Kola (Centella asiatica) on acoustic startle response in healthy subjects. J Clin Psychopharmacol.;20:680 – 684 (2000). 2. Belcaro G. et al.: Improvement of capillary permeability in patients with venous hypertensionafter treatment with TTFCA. Angiology.;41: 533 – 540 (1990). 3. Belcaro G. et al.: Capillary filtration and ankle edema in patients with venous hypertension treated with TTFCA. Angiology.;41:12 – 18 (1990). 4. Cesarone M. et al.: The microcirculatory activity of Centella asiaticain venous insufficiency. A double-blind study]. Minerva Cardioangiol. 42:299 – 304 (1994). 5. Pointel J. et al.: Titrated extract of Centella asiatica(TECA) in the treatment of venous insufficiency of the lower limbs. Angiology. 38:46 – 50 (1987). 6. Cesarone M. et al. Activity of Centella asiaticain venous insufficiency. Minerva Cardioangiol. 40:137 – 143v (1992). 7. Mahajani S. et al.: Study of venodynamic effect of an Ayurvedic formulation of Centella asiatica using venous occlusion plethysmography (VOP) and laser-Doppler velocimetry (LVD). Can J Physiol Pharmacol;72(suppl 1):180 (1994).

Krill-Öl

KrillMaritimer Schutz von Herz und Arterien

Herz- und Gefäß-Prophylaxe: Das Öl des Kleinkrebses Krill (Euphausia superba) dient aufgrund seines besonders zuträglichen Fettsäuremusters zur Primär- und Sekundärprävention sowie adjudanten (begleitenden)  Therapie  von Herz- und kardiovaskulären Erkrankungen. Nahezu ein Drittel der in Krill-Öl gespeicherten Fettsäuren nehmen die Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) ein, denen in über 9.000 klinischen Studien kardioprotektive Wirkungen nachgewiesen wurden. So reduziert eine hohe Zufuhr dieser Fettsäuren das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen signifikant, unter anderem durch die Senkung erhöhter Blutfett-, Cholesterin- und Blutdruckwerte. Zudem wird die Blutfließfähigkeit verbessert, das Risiko für Blutgerinnselbildung reduziert und Entzündungsprozessen des Gefäßendothels sowie der Entstehung arteriosklerotischer Gefäßablagerungen (Plaques) entgegen gesteuert. Eine der positiven Nebenwirkungen ist daher der blutverdünnende Effekt beim Verzehr von Krill-Öl Kapseln.

Verbund mit Zellschutz-Carotinoid Astaxanthin: Der rote so genannte „Leuchtkrebs“ bietet zudem einen einzigartigen Komplex aus Fettsäuren, Phospholipiden (Baustein der Zellmembranen) und dem hoch antioxidativen Farbpigment Astaxanthin. Krill-Öl kann aufgrund dieses beispiellosen Verbundes besonders gut vom Organismus resorbiert werden. Damit ist Krill-Öl das einzige Öl, das Astaxanthin liefert – das von Wissenschaftlern als einen der stärksten Zellprotektoren eingestufte rotfarbene Carotinoid. Untersuchungen ergaben für Astaxanthin das 6.000-fache antioxidative Potential von Vitamin C und eine 50-fach stärkere antioxidative Wirksamkeit verglichen mit allen bislang bekannten Fischölen. Die in renommierten Fallstudien zu Krill-Öl belegten Wirkungen in der Prophylaxe und Therapie umfassen unter anderem: Schutzeffekte für Herz- und Gefäßsystem und Regulierung erhöhter Blutfettwerte (Cholesterin-Triglyceride). Aufgrund seiner antiinflammatorischen (entzündungreduzierenden) Wirksamkeit hat sich Krill-Öl zudem insbesondere bei chronischen, entzündlichen Erkrankungen wie den chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose), Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Neurodermitis) und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) bewähren können.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bunea R. et al.: Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the clinical course of hyperlipidemia. Altern Med Rev 9(4):420-8 (2004). 2. Werner A. et al.: Treatment of EFA deficiency with dietary triglycerides or phospholipids in a murine model of extrahepatic cholestasis. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol.;286(5):G822-32. Epub 2003 Dec 11 (2004). 3. Sampalis T.: Evaluation of the Effect of NKO on Biomarkers of Chronic Inflammation in vivo. JSS medical research, inc. June 9, 2004. 4. Sally T. et al.: Dietary Krill Oil Supplementation Reduces Hepatic Steatosis, Glycemia, and Hypercholesterolemia in High-Fat-Fed Mice . Journal of Agricultural and Food Chemistry, 17.9. (2009). 5. Deutsch L.: Evaluation of the Effect of Neptune Krill Oil on Chronic Inflammation and Arthritic Symptoms. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 26, No.1 (2007). 6. Duda M. et al.: Fish oil, but not flaxseed oil, decreases inflammation and prevents pressure overload-induced cardiac dysfunction. Cardiovasc Res. 1;81(2):319-27 (2009). 7. Tou J. et al.: Krill for human consumption: nutritional value and potential health benefits. Nutr Rev.;65(2):63-77 (2007).

Soja-Protein

Optimale Eiweißquelle plus schützender Phytoöstrogene

Bausteine zur Eiweißbildung: Soja-Protein weist mit einem Wert von 85 eine für den menschlichen Organismus vergleichbar hohe so genannte „biologische Eiweiß-Wertigkeit“ auf. Auch als orale Bioverfügbarkeit von Eiweiß bezeichnet, ist die Eiweiß-Wertigkeit ein Messparameter, mit dem der physiologische Wert einer Proteinquelle für den menschlichen Organismus charakterisiert wird. Soja liefert auch rein vegetarisch lebenden Menschen alle wichtigen und essentiellen Aminosäuren. Als Besonderheit liefert Soja-Eiweiß bemerkenswerte Mengen an L-Glutamin, eine Aminosäure, die über die übliche Ernährungsweise in geringen Mengen aufgenommen wird und daher als limitierende (begrenzende) Aminosäure für die körpereigene Eiweißsynthese, zum Aufbau von Zellen, Geweben, Muskelmasse, Hormonen, Regler-  und Immunstoffen, gilt.

Soja-Isoflavone bieten Schutz für Knochen und Herz-Kreislauf-System: Die in Soja-Eiweiß enthaltenen Isoflavone Genistein und Daidzein stellen die für den Menschen wichtigsten Phytoöstrogene dar. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, deren hormonähnliche Oberflächenstruktur den weiblichen Östrogenen gleicht, die daher deren Zellrezeptoren besetzen und damit ein breites Spektrum an positiv regulierenden Wirkungen auf das Hormon- sowie Herz-Kreislauf-System und Knochenstrukturen ausüben. In verschiedenen placebokontrollierten Studien konnten u.a. folgende Wirkungen für Soja-Isoflavone nachgewiesen werden: Mehrfacher Herz-Kreislauf-Schutz einschließlich Senkung der Lipidwerte (LDL-Cholesterin, Triglyceride), Erhalt/Erhöhung der Knochendichte (Osteoporose-Prophylaxe), antioxidative Wirksamkeit sowie positiver Einfluss auf die Flexibilität der Blutgefäße insbesondere bei Frauen in der Prä- und Postmenopause. Soja-Isoflavone haben darüber hinaus seit Jahren einen festen Stellenwert zur sanften, effektiven Linderung von Wechseljahres- und Menstruationsbeschwerden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Adlerereutz H.: Soy isoflavones: A safety review. Nutrition Review. 2003;61:1–33. 2. Potter S.: Overview of proposed mechanisms for the hypocholesterolemic effect of soy. J Nutr 1995;125:606S–11S. 3. Anderson J. et al.: Meta-analysis of the effects of soy protein intake on serum lipids. N Engl J Med 1995;333:276–82. 4. Arliss R. et al.: Do soy isoflavones lower cholesterol, inhibit atherosclerosis, and play a role in cancer prevention? Holistic Nurse Practitioner. 2002;16(5):40–48. 5. Bhathena S. et al.: Beneficial role of dietary phytoestrogens in obesity and diabetes. American Journal of Clinical Nutrition. 2002;76:1191–1201. 6. Carroll K.: Review of clinical studies on cholesterol-lowering response to soy protein. J Am Diet Assoc 1991;91:820–7. 7. FDA Talk Paper.: FDA Approves New Health Claim for Soy Protein and Coronary Heart Disease. Accessed May 6, 2005. 8. Hasler C.: The cardiovascular effects of soy products. Cardiovascular Nursing. 2002;16(4):50–63. 9. Tikkanen M. et al.: Effect of soybean phytoestrogen intake on low density lipoprotein oxidation resistance. Proc Natl Acad Sci USA 1998;95:3106–10.

Schwarzkümmelöl

Lindert Bronchialerkrankungen, harmonisiert das Immunsystem

Regulierung der Immunabwehr: Das Samenöl des Schwarzkümmels (Nigella sativa) besitzt ein für den menschlichen Organismus besonders günstiges Fettsäuremuster. Sein hoher Gehalt an Gamma-Linolensäure (GLA) in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren und ätherischen Ölen ist für die regulierenden und harmonisierenden Wirkungen von Schwarzkümmelöl auf das Immunsystem verantwortlich. Gamma-Linolensäure dient dem Organismus als Grundbaustoff zur Bildung bestimmter Reglerstoffe, vorrangig der Prostaglandine (PGE). Diese Gewebshormone harmonisieren die Immunreaktionen des Körpers und verhindern Entzündungsprozesse („anti-inflammatorische Mittlerstoffe“) und immunologische Überreaktionen (durch Histamin-Hemmung z.B. bei Allergien oder chronischen Hauterkrankungen). Die im Schwarzkümmelöl enthaltenen ätherischen Öle und sekundären Pflanzenstoffe aktivieren darüber hinaus die natürlichen Abwehrmechanismen und fördern den Prophylaxe-Schutz gegen verschiedene Krankheitserreger (z.B. Grippeviren).

Linderung bei Atemwegserkrankungen: Das reine Schwarzkümmelöl hat sich zudem in der Behandlung von akuten und chronischen Infekten der Bronchien, Asthma, Reiz- und Keuchhusten, Bronchitis und anderen Atemwegsinfekten bewährt. Pflanzenverbindungen des Schwarzkümmelöls sowie Gewebshormone, deren Eigensynthese im Organismus aktiviert wird, wirken erweiternd auf die Bronchien sowie schleimlösend (sekretlösend), entkrampfend und schweißtreibend. Die ätherischen Öle, Pflanzenstoffe und ungesättigten Omega-3-Fettsäure aktivieren die Abwehrkräfte und wirken präventiv gegen Erkältungserreger (antibakteriell), weshalb sich Schwarzkümmelöl unter anderem gezielt in der Erkältungszeit bewährt hat. Weitere Anwendungsbereiche zur inneren Anwendung von Schwarzkümmelöl sind Autoimmunerkrankungen (z.B. Neurodermitis, Psoriasis), chronische und akute Entzündungen, Störungen des Fett- und Blutzuckerstoffwechsels sowie Hormonstörungen und Menopause-Beschwerden. Äußerlich wird Schwarzkümmelöl insbesondere bei Hautentzündungen, Pilzbefall, Irritationen der Haut, Neurodermitis und Akne eingesetzt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Houghton, P. et al.: Fixed oil of nigella sativa and derived Thymoquinone inhibit eicosanoid generation in leukocytes and membrane lipid peroxidation. Planta Med. 61 (1995) 33-36. 2. Ansari, A. et al.: Structural studies on a saponin isolated from nigella sativa. Phytochemistry, Vol. 27, No. 12 (1988) 3977-3979. 3. Berdel, D.: Schwarzkümmelöl bei Asthma? Arzneimittel-, Therapie-Kritik. Hans Marseille Verlag GmbH, München, (1997). 4. El-Dakhakhny, M.: Studies on Egyptian Nigella sativa L. Arzneimittel-Forsch. 15 (1965) 1227-1229. 5. Atta-ur-Rahman, et al.: Isolation and strukture determination of Nigellicine, a novel alkaloid from the seeds of nigella sativa. Tetrahedron Letters, Vol. 26, No. 23 (1985) 2759-2762. 6. Kämmerer, W.: Essentielle Fettsäuren zur Therapie der atopischen Neurodermitis. Pharm. Ztg. 139, Nr. 28 (1994) 2195-2201. 7. Karawya, M. et al.: Essential oil and lipids of nigella sativa seed and their biological activity. Zag. J. Pharm. Sci. Vol. 3, No. 2 (1994) 49-57. 8. Nergiz, C. et al.: Chemical composition of nigella sativa L. seeds. Food chemistry 48 (1993) 259-261.