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Alfalfa

Pflanzliche Hilfe bei erhöhten Cholesterin- und Blutfettwerten

Regulierung der Cholesterinwerte: Eine Reihe an klinischen Studien belegen die senkenden Effekte der Pflanze Alfalfa (Medicago sativa) auf den Blutplasma-Cholesterinspiegel. Zugleich können bestehende arteriosklerotische Gefäßablagerungen durch eine Ergänzung mit Alfalfa (auch als Luzerne bekannt) vermindert werden. Die in Alfalfa-Blättern zu 2 bis 3% enthaltenen Saponine sind der Grund für diese Wirkung: Saponine sind Sekundäre Pflanzenstoffe, die sich an das Cholesterinmolekül binden und dieses aus dem Blutkreislauf schleusen. Saponine hemmen damit die Cholesterin-Absorption aus dem Dünndarm. Darüber hinaus wird die Ausscheidung von fettähnlichen Substanzen und Gallensäuren über den Darm gesteigert. Damit wird das Verhältnis des „guten“ HDL-Cholesterins zum Gesamt-Cholesterin verbessert und die Blutkapillaren vor der Bildung arteriosklerotischer Plaques geschützt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Malinow M. et al.: Comparative effects of alfalfa saponins and alfalfa fiber on cholesterol absorption in rats. Am J Clin Nutr 32:1810 (1979). 2. Malinow M. et al.: Cholesterol and bile acid balance in Macaca fascicularis. Effects of alfalfa saponins. J Clin Invest ;67(1):156-162 (1981). 3. Cookson F. et al.: Quantitative relationships between administered cholesterol and alfalfa required to prevent hypercholesterolaemia in rabbits. Br J Exp Pathol 49(4):348-355 (1968). 4. Barichello A.: Effect of ileal bypass and alfalfa on hypercholesterolaemia. Br J Exp Pathol 52(1):81-87 (1971). 5. Malinow M. et al.: Effect of alfalfa saponins on intestinal cholesterol absorption in rats. Am J Clin Nutr 30(12):2061-2067 (1977). 6. Molgaard J. et al.: Alfalfa seeds lower low density lipoprotein cholesterol and apolipoprotein B concentrations in patients with type II hyperlipoproteinemia. Atherosclerosis 65(1-2):173-179 (1987). 7. Malinow M. et al.: Alfalfa seeds: effects on cholesterol metabolism. Experientia 36(5):562-564 (1980).

Knoblauch

Universalschutz für den Herz-Kreislauf-Apparat

Lipidsenker und Mehrfach-Gefäßschutz: Unterschiedliche Metastudien belegen die Wirkung von Knoblauch-Extrakt (Allium sativum) in der Prophylaxe und komplementären Behandlung bei Hyperlipidämie, Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie seine positiven Wirkungen auf verschiedene Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Im Knoblauch enthaltene Sulfide (Schwefelverbindungen), insbesondere Alliin, das zu Allicin und Vinyldithiin umgewandelt wird, senken den Gesamt- und LDL-Cholesterin- sowie Triglyceridspiegel. Durch die tägliche Supplementierung mit Knoblauchextrakt kann der Entstehung und dem Fortschreiten arteriosklerotischer Gefäßablagerungen entgegen gesteuert werden. Diese so genannten Plaques entstehen infolge zu hoher Blutfettspiegel durch Fett- und Cholesterineinlagerungen und führen zur Verhärtung der Gefäßinnenwände (Arteriosklerose) und Durchblutungsstörungen bis hin zu Gefäßverschlüssen.

Regulierung von Mikrozirkulation und Blutdruck: Die Sulfide des Knoblauchs weisen gefäßerweiternde (vasodilatorische), fibrinolytische (Blutgerinnsel lösende), blutverdünnende Wirkungen auf und hemmen die Verklumpung von Blutplättchen. Durch die tägliche Aufnahme von Knoblauchauszügen kann eine Blutdrucksenkung von 10 mm Quecksilber erzielt, die Fließfähigkeit des Blutes verbessert und der Entwicklung koronarer Herzkrankheiten (KHK) entgegen gesteuert werden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Ackermann R. et al.: Garlic shows promise for improving some cardiovascular risk factors. Arch Intern Med. 161:813-824 (2001). 2. Alder R. et al.: A systematic review of the effectiveness of garlic as an anti-hyperlipidemic agent. J Am Acad Nurse Pract. 15(3):120-129 (2003). 3. Silagy, C. et al.: Garlic as a lipid-lowering agent – a meta-analysis. J R Coll Phys London; 1994; (28): p. 39-45. 4. Paradox, P.: Garlic. In: Gale encyclopedia of alternative medicine. Gale Group, 2001. 5. Kleijnen, J. et al.: Garlic, onoin and cardiovascular risk factors: A review of the evidence from human experiments with emphasis on commerciallyavailable preparations. Br J Clin Pharmacol; 1989; (28): p. 535-44. 6. Dillon S. et al.: Antioxidant properties of aged garlic extract: an in vitro study incorporating human low density lipoprotein. Life Sci. 72(14):1583-1594 (2003). 7. Kendler B.: Recent nutritional approaches to the prevention and therapy of cardiovascular disease. Prog Cardiovasc Nurs . 12(3):3-23 (1997). 8. Koscielny et al.: The antiatherosclerotic effect of Allium sativum. Atherosclerosis . 144:237-249 (1999). 9. Loy M. et al.: Herbal medicine for the treatment of cardiovascular disease. Arch Intern Med. 158:2225–2234. 10. Wojcikowski K. et al.: Effects of garlic oil on platelet aggregation: a double-blind placebo-controlled crossover study. Platelets 2007 Feb;18(1):29-34. 11. Yeh Y., Liu L.: Cholesterol-lowering effect of garlic extracts and organosulfur compounds: human and animal studies. J Nutr. 2001;131(3s):989S-993S.

Krill-Öl

KrillMaritimer Schutz von Herz und Arterien

Herz- und Gefäß-Prophylaxe: Das Öl des Kleinkrebses Krill (Euphausia superba) dient aufgrund seines besonders zuträglichen Fettsäuremusters zur Primär- und Sekundärprävention sowie adjudanten (begleitenden)  Therapie  von Herz- und kardiovaskulären Erkrankungen. Nahezu ein Drittel der in Krill-Öl gespeicherten Fettsäuren nehmen die Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) ein, denen in über 9.000 klinischen Studien kardioprotektive Wirkungen nachgewiesen wurden. So reduziert eine hohe Zufuhr dieser Fettsäuren das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen signifikant, unter anderem durch die Senkung erhöhter Blutfett-, Cholesterin- und Blutdruckwerte. Zudem wird die Blutfließfähigkeit verbessert, das Risiko für Blutgerinnselbildung reduziert und Entzündungsprozessen des Gefäßendothels sowie der Entstehung arteriosklerotischer Gefäßablagerungen (Plaques) entgegen gesteuert. Eine der positiven Nebenwirkungen ist daher der blutverdünnende Effekt beim Verzehr von Krill-Öl Kapseln.

Verbund mit Zellschutz-Carotinoid Astaxanthin: Der rote so genannte „Leuchtkrebs“ bietet zudem einen einzigartigen Komplex aus Fettsäuren, Phospholipiden (Baustein der Zellmembranen) und dem hoch antioxidativen Farbpigment Astaxanthin. Krill-Öl kann aufgrund dieses beispiellosen Verbundes besonders gut vom Organismus resorbiert werden. Damit ist Krill-Öl das einzige Öl, das Astaxanthin liefert – das von Wissenschaftlern als einen der stärksten Zellprotektoren eingestufte rotfarbene Carotinoid. Untersuchungen ergaben für Astaxanthin das 6.000-fache antioxidative Potential von Vitamin C und eine 50-fach stärkere antioxidative Wirksamkeit verglichen mit allen bislang bekannten Fischölen. Die in renommierten Fallstudien zu Krill-Öl belegten Wirkungen in der Prophylaxe und Therapie umfassen unter anderem: Schutzeffekte für Herz- und Gefäßsystem und Regulierung erhöhter Blutfettwerte (Cholesterin-Triglyceride). Aufgrund seiner antiinflammatorischen (entzündungreduzierenden) Wirksamkeit hat sich Krill-Öl zudem insbesondere bei chronischen, entzündlichen Erkrankungen wie den chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose), Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Neurodermitis) und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) bewähren können.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bunea R. et al.: Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the clinical course of hyperlipidemia. Altern Med Rev 9(4):420-8 (2004). 2. Werner A. et al.: Treatment of EFA deficiency with dietary triglycerides or phospholipids in a murine model of extrahepatic cholestasis. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol.;286(5):G822-32. Epub 2003 Dec 11 (2004). 3. Sampalis T.: Evaluation of the Effect of NKO on Biomarkers of Chronic Inflammation in vivo. JSS medical research, inc. June 9, 2004. 4. Sally T. et al.: Dietary Krill Oil Supplementation Reduces Hepatic Steatosis, Glycemia, and Hypercholesterolemia in High-Fat-Fed Mice . Journal of Agricultural and Food Chemistry, 17.9. (2009). 5. Deutsch L.: Evaluation of the Effect of Neptune Krill Oil on Chronic Inflammation and Arthritic Symptoms. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 26, No.1 (2007). 6. Duda M. et al.: Fish oil, but not flaxseed oil, decreases inflammation and prevents pressure overload-induced cardiac dysfunction. Cardiovasc Res. 1;81(2):319-27 (2009). 7. Tou J. et al.: Krill for human consumption: nutritional value and potential health benefits. Nutr Rev.;65(2):63-77 (2007).

Resveratrol

Bremst Zellalterungsprozesse, fördert das kardiovaskuläre System

Senkung des biologischen Zellalters: Das pflanzliche Polyphenol und Flavonoid Resveratrol wird vorrangig aus dem Knöterich (Polygonum cuspidatum) sowie aus roten Weintraubenschalen isoliert. Resveratrol ist ein zentraler Faktor im Abwehrsystem und schützt die Pflanze vor schädlichen äußeren Einflüssen auf vielfache Weise. Den Zellen des menschlichen Organismus kommt sein hohes protektive Potential gleichwohl zugute. Resveratrol besitzt stark antioxidative Eigenschaften, insbesondere vermag es direkt im so genannten Mitochondrium, dem zentralen Stoffwechselorgan der Zelle, freie reaktive Sauerstoffradikale zu neutralisieren. Darüber hinaus setzt Resveratrol die Wirksamkeit anderer Enzyme wie der Superoxiddismutase (SOD) signifikant herauf.

Verminderung von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren: Resveratrol wirkt mehrfach gefäßprotektiv. Auf den Fettstoffwechsel und die Blutserumfettwerte hat Resveratrol einen positiven Einfluss indem es das Gesamt- und LDL-Cholesterin reduziert. Durch seine antioxidative Eigenschaft verhindert es zudem die Oxidation von Cholesterin und die Entstehung von Plaques, schädigenden Gefäßablagerungen, in der Innenwand der Arterien (Endothel). Resveratrol verbessert zudem die Blutfließfähigkeit und steuert dem Zusammenklumpen von Blutplättchen, im Fachdeutsch, der Thrombozytenaggregation entgegen. Knapp 3.000 veröffentlichte klinische Untersuchungen dokumentieren die vaskulärprotektiven, antikarzinogenen (krebshemmend), antioxidativen, antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Resveratrol.

Resveratrol wird insbesondere zur Verlangsamung der biologischen Zellalterung sowie der Prävention von degenerativen (alters- und verschleißbedingten) Erkrankungen wie Krebs-, Gefäß-, Demenz- und Gelenkerkrankungen eingesetzt. Optimaler Weise wird Resveratrol mit dem Pflanzenstoff Quercetin synergetisch kombiniert, das die Zellaufnahme von Resveratrol verbessert.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen:  1. Aggarwal, B. et al.: Role of resveratrol in prevention and therapy of cancer: preclinical and clinical studies. Anticancer Res. 24 2783-2840. (2004). 2. Bianchini F. et al.: Wine and resveratrol: mechanisms of cancer prevention? Eur J Cancer Prev; 12(5):417-425.( 2003). 3. Dong Z.: Molecular mechanism of the chemopreventive effect of resveratrol. Muta Res; 523-524:145-150.(2003). 4. Fulda, S. et al.: Sensitization for tumor necrosis factor-related apoptosis-inducing ligand-induced apoptosis by the chemopreventive agent resveratrol. Cancer Res. 64 337-346. (2004). 5. Gould, K. et al.: The Diverse Protective Roles of Anthocyanins in Leaves. J. Biomed. Biotechnol. 5 314-320. (2004). 6. Ignatowicz E. et al.: Resveratrol, a natural chemopreventive agent against degenerative diseases. Pol J Pharmacol 2001; 53:557-569. (2001). 7. Kimura Y.: Pharmacological studies on resveratrol. Methods Find Exp Clin Pharmacol 2003; 25(4):297-310. (2003). 8. Kundu, J. et al.: Molecular basis of chemoprevention by resveratrol: NF-kappaB and AP-1 as potential targets. Mutat. Res. 555 65-80. (2004). 9 Leighton F. et al.: Plasma polyphenols and antioxidants, oxidative DNA damage and endothelial function in a diet and wine intervention study in humans. Drugs Exp Clin Res 1999; 25(2-3):133-141 (1999).