Willkommen bei VitaminWiki

Rotklee

Phytoöstrogene, sanft und effektiv für hormonelle Balance

Beschwerdefreie Wechseljahre mit Isoflavonen: Rotklee (Trifolium pratense) hat einen festen Stellenwert in der Anwendung zum hormonellen Ausgleich bei klimakterischen Beschwerden. Rotklee enthält eine besonders günstige Konzentration an Isoflavonen, Pflanzenstoffe, die den Phytoöstrogenen (pflanzliche Östrogene) angehören. Insbesondere Daidzein und Genistein weisen eine hohe biostrukturelle Ähnlichkeit mit dem weiblichen Sexualhormon Östradiol auf. Hierdurch besitzen Isoflavone die Fähigkeit zur Stimulierung der Östrogenrezeptoren und wirken sich regulierend auf den Hormonstoffwechsel aus. Der weibliche Organismus wird entlastet und das hormonelle Gleichgewicht unterstützt. Isoflavone wirken symptomlindernd bei den typischen postmenopausalen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit sowie depressiven Stimmungsschwankungen und verbessern das körperliche und mentale Befinden. Rotklee stellt damit eine sanfte nutritive Alternative zur klassischen Hormonersatztherapie dar, die durch hochgradige Nebenwirkungen (Risikoerhöhung für Krebs- und kardiovaskuläre Erkrankungen) in starke Kritik geraten ist.

Erhalt der Knochendichte (Osteoporose-Prävention): Isoflavone wirken sich zudem positiv auf den Vitamin-D-Stoffwechsel aus, verstärken die Bildung und hemmen den Abbau von Vitamin D und und damit die Knochenmineralisation. Studien liefern eindeutige Nachweise für den erfolgreichen Einsatz von Rotklee zum Erhalt der Knochendichte und seiner vorbeugenden Wirksamkeit gegen Osteoporose (Knochenschwund) bei postmenopausalen Frauen.

Wegen seiner entzündungsmindernden, antioxidativen sowie Blutlipidwerte regulierenden Eigenschaften beugen Isoflavone kardiovaskulären sowie Krebs- und Demenzerkrankungen vor und werden auch zum Herz-Kreislauf-Schutz, optimaler Weise in synergetischer Kombination mit Pueraria, eingesetzt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Baber R. et al.: The effect of an Isoflavone dietary supplement (P-081) on serum lipids, forearm bone density & endometrial thickness in post menopausal women [abstract]. Menopause. 1999A;6:326. 2. Baber R. et al.: Randomized, placebo-controlled trial of an isoflavone supplement and menopausal symptoms in women. Climacteric. 1999B;2(2):85-92. 3. Howes J. et al.: The effects of dietary supplementation with isoflavones from red clover on the lipoprotein profiles of postmenopausal women with mild to moderate hypercholesterolemia. Atherosclerosis. 2000;152(1):143-147. 4. Husband A.: Red clover isoflavone supplements: safety and pharmacokinetics. Journal of the British Menopause Society. 2001;Supplement S1:4-7. 5. Jeri A.: The effect of isoflavones phytoestrogens in relieving hot flushes in Peruvian postmenopausal women. Paper presented at: 9 th International Menopause Society World Congress on the Menopause; October 20, 1999; Yokahama, Japan. 6. Nachtigall L.: Isoflavones in the management of menopause. Journal of the British Menopause Society. 2001;Supplement S1:8-12. 7. Nestel P. et al.: Isoflavones from red clover improve systemic arterial compliance but not plasma lipids in menopausal women. J Clin Endocrinol Metab . 1999;84(3):895-898. 8. Occhiuto F. et al.: Effects of phytoestrogenic isoflavones from red clover ( Trifolium pratense L .) on experimental osteoporosis. Phytother Res . 2007 Feb;21(2):130-4.

Vitamin K

Zweifach-Schutz vor Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Für Blutgerinnung und Wundheilung: Vitamin K (K für Koagulation, Blutgerinnung) ist für die Bildung der so genannten Blutgerinnungsfaktoren Fibrin, Fibrinogen und Thrombin in der Leber erforderlich. Die Synthese der Gerinnungsfaktoren und der kaskadenartig (in Phasen) ablaufende Prozess der Blutgerinnung werden durch das Vitamin K-abhängige Enzym Carboxylase gewährleistet. Ein Mangel an Vitamin K und damit an Fibrin, Fibrinogen und Thrombin geht mit einer gesteigerten Hämatombildung (blaue Flecken) und erhöhten Gefahr für unkontrollierte Blutungen einher.

Mineralisiert die Knochen: Im Knochensystem erfüllt Vitamin K seine zweite essentielle Funktion. Über die Synthese des Eiweißstoffs Osteocalcin (GLA-Protein) ermöglicht das Vitamin die Calciumeinlagerung in die Knochenmatrix und sorgt für eine stabile Knochendichte. Eine Unterversorgung mit Vitamin K hat eine verminderte Osteocalcinbildung und eine reduzierte Knochenmineralisation zur Folge. Zugeführtes Calcium kann nicht in Knochen- und Zahngewebe eingelagert werden, die Mineralstoffdichte und Stabilität in Zähnen und Knochen nehmen ab. Eine mangelhafte Vitamin K-Aufnahme über die Nahrung ist daher mit einem signifikant erhöhten Risiko für Osteoporose verbunden, wie epidemiologische Studien aufzeigen. „Überschüssig“ im Blut vorhandenes Calcium wird stattdessen im Gefäßendothel der Arterienwände eingelagert und markiert dort den Beginn arteriosklerotischer Prozesse.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Adams J. et al.: Vitamin K in the treatment and prevention of osteoporosis and arterial calcification. Am J Health Syst Pharm. 2005 Aug 1;62(15):1574-81. Review. 2. Cracium A. et al.: Improved bone metabolism in female elite athletes after vitamin K supplementation. Int J Sport Med 1998; 19:479-484. 3. Bolton-Smith C. et al.: Two-year randomized controlled trial of vitamin K1 (phylloquinone) and vitamin D3 plus calcium on the bone health of older women. J Bone Miner Res 2007 Apr;22(4):509-19. 4. Cockayne S. et al.: Vitamin K and the prevention of fractures: systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Arch Intern Med 2006 Jun 26;166(12):1256-61. 5. Dezee K. et al.: Treatment of excessive anticoagulation with phytonadione (vitamin K): a meta-analysis. Arch Intern Med 2006 Feb 27;166(4):391-7. 6. Ford S. et al.: Prospective study of supplemental vitamin K therapy in patients on oral anticoagulants with unstable international normalized ratios. J Thromb Thrombolysis 2007 Aug;24(1):23-7. 7. Kakizaki S. et al.: Preventive effects of vitamin K on recurrent disease in patients with hepatocellular carcinoma arising from hepatitis C viral infection. J Gastroenterol Hepatol 2007 Apr;22(4):518-22. 8. Knapen M. et al.: The effect of vitamin K supplementation on circulating osteocalcin (bone Gla protein) and urinary calcium excretion. Ann Intern Med 1989; 111:1001-1005. 9. Rombouts E. et al.: Daily vitamin K supplementation improves anticoagulant stability. J Thromb Haemost 2007 Oct;5(10):2043-8. 10. Shiraki M.: Vitamin K2 (menatetrenone) effectively prevents fractures and sustains lumbar bone mineral density in osteoporosis. J Bone Miner Res 2000;15(3):515-521.