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Acetyl-L-Carnitin

Bild: Acetyl-L-Carnitin im Nervensystem
Acetyl-L-Carnitin verbessert die Reizweiterleitung der Nervenzellen im Gehirn (VitaminWiki)

Erhöht die Energiegewinnung und unterstützt das Nervensystem

Anhebung des Energiestoffwechsels: Der körpereigene Stoff Acetyl-L-Carnitin erhöht die Energiebildung in den so genannten Mitochondrien, den Energie bildenden „Kraftwerken“ der Zellen. Acetyl-L-Carnitin (ACL) sorgt dafür, dass den Zellen ausreichend Energie für alle Zellfunktionen zur Verfügung steht. Besonders relevant ist dies für Zellsysteme des Gehirns, des Nervensystems sowie des Herzmuskels. Der gesteigerte Energiestoffwechsel der Nervenzellen wirkt dabei altersbedingten Abbauprozessen der Zellen entgegen und fördert die geistige Leistungsfähigkeit wie das Gedächtnis- und Konzentrationsvermögen bis ins hohe Alter.

Verbesserung der Nervenfunktionen: Acetyl-L-Carnitin steigert die Erregbarkeit („Rezeptorsensibilität“) der Nerven für die Botenstoffe Serotonin und Acetylcholin (Neurotransmitter) und vermindert damit die mit Alterungsprozessen stattfindende Desensibilisierung der Nervenrezeptoren. Hierdurch werden die Prozesse der Degeneration, dem Funktionsverlust der Zellen, gehemmt. Acetyl-L-Carnitin wirkt sich über diesen Mechanismus positiv auf die Entstehung und das Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie der diabetischen Neuropathie, der Altersdepression oder der Alzheimer-Erkrankung aus.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bonavita E.: Study of the efficacy and tolerability of L-acetyl-carnitine therapy in the senile brain; Int J Clin Pharmacol Ther Toxicol 24.9 (1986). 2. Marconi C. et al.: Effects of L-carnitine loading on the aerobic and anaerobic performance of endurance athletes; Europ. J. Appl. Physiol. 54, 131-135 (1985). 3. Spagnoli A. et al.: Acetyl-L-carnitine treatment in alzheimer`s disease, Neurology; 41.11 (1991). 4. Wilson A. et al.: Delayed acetyl-L-carnitine administration and its effect on sensory neuronal rescue after peripheral nerve injury. Journal of Plastic Reconstructive & Aesthetic Surgery 60 (2): 114– (2007). 5. Samir P. et al.: Acetyl-l-carnitine ameliorates mitochondrial dysfunction following contusion spinal cord injury. Journal of Neurochemistry 114 (1): 291–301 (2010). 6. Beal M.: Bioenergetic approaches for neuroprotection in Parkinson’s disease. Annals of Neurology 53 (Suppl 3): S39–47; discussion S47–8 (2003).

Guarana

Anhaltend mehr Energie und geistige Leistungsfähigkeit

Guaranin steigert Konzentration und Wachheit: Für die Beerenfrucht Guarana (Paullinia cupana) wurden in zahlreichen Studien eine signifikante Erhöhung des Konzentrations-, Gedächtnis- und Lernvermögens sowie allgemein energiemobilisierende und leistungssteigernde Effekte nachgewiesen. Guarana wirkt dabei stärker stimulierend auf kognitive Bereiche als Kaffee. Verantwortlich für seine anregende Wirkung ist das in seinen Samen bis zu 8% enthaltene Guaranin, eine an Gerbstoffen gebundene Koffeinverbindung, die im Verbund mit essentiellen Ölen und Alkaloiden wie Theobromin und Theophyllin vorliegt. Aufgrund der Bindung an Gerbstoffe, die einen Anteil von 25% ausmachen, wird Guaranin nur langsam freigesetzt und entfaltet seine anregende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und das Energieniveau natürlich gleichmäßig und anhaltend. Da Guarana keine Röststoffe enthält, die zur Bildung zusätzlicher Magensäure anregen, stellt es eine verträglichere und magenschonende Alternative zu Kaffee dar. Guarana hat sich zum täglichen Konsum zur Anhebung des Energieniveaus sowie bei verminderter Leistungsfähigkeit und hoher psychischer oder körperlicher Belastung und Erschöpfungszuständen bewährt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Belliardo, F. et al.: HPLC determination of caffeine and theophylline in Paullinia cupana Kunth (Guaraná) and Cola spp. samples. Z. Lebensm. Unters. Forsch. 180(5): 398–401 (1985). 2. Galduróz, J. C. et al.: The effects of long-term administration of Guaraná on the cognition of normal, elderly volunteers. Rev. Paul. Med.; 114(1): 1073–78 (1996).
3. Haskell C. et al.: A double-blind, placebo-controlled, multi-dose evaluation of the acute behavioural effects of guarana in humans. Journal of Psychopharmacology (2006). 4. Miura, T. et al.: Effect of Guaraná on exercise in normal and epinephrine-induced glycogenolytic mice. Biol. Pharm. Bull.; 21(6): 646–48 (1998). 4. Kennedy D. et al.: Improved cognitive performance in human volunteers following administration of guarana (Paullinia cupana) extract: comparison and interaction with Panax ginseng  PharmacolBiochem Behav . 2004;79:401–11. 5. Kennedy D. et al.: Improved cognitive performance and mental fatigue following a multi-vitamin and mineral supplement with added guarana (Paullinia cupana). Appetite (2007). 6. Oliveira Campos M. et al.: Guarana (Paullinia cupana) improves fatigue in breast cancer patients undergoing systemic chemotherapy. J Altern Complement Med. 17(6):505-512 (2011).