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Aloe Vera

Foto: Aloe Vera Pflanze (Barbadensis miller)
Das Gel der reinen Aloe Vera fördert die Gesundheit und wirkt positiv bei Erkrankungen wie Neurodermitis (VitaminWiki)

Wüstenpflanze beschleunigt Wundheilung und verbessert Blutzuckerwerte

„Vier Pflanzen sind unerlässlich für das menschliche Leben: der Weizen, die Rebe, die Olive und die Aloe. Die erste nährt ihn, die zweite erfreut sein Herz, die dritte bringt ihm Harmonie und die vierte macht ihn gesund.“ CHRISTOPH KOLUMBUS

Die Aloe Vera (Aloe barbadensis) zählt zu den Pflanzen, deren nachgewiesene Wirkungen und medizinische Anwendungsbereiche längst in der modernen Wissenschaft angekommen sind. Bislang konnten 230 Substanzen wissenschaftlich identifiziert werden. Darunter hat besonders Acemannan, ein immunförderndes Mucopolysaccharid (Kohlenhydratverbindung), das Forschungsinteresse geweckt. Insbesondere wird Aloe wegen ihrer Wirkungen auf die Immun- und Verdauungsfunktionen sowie ihrer entzündungslindernden, wundheilenden und Blutzucker regulierenden Eigenschaften eingesetzt.

Verbesserte Wundheilung: Das Mark der Aloe beschleunigt die Prozesse der Wundheilung und die Regeneration von Haut- und Schleimhautgewebe sowohl bei oberflächlich als auch tiefer gehenden Wunden wie Operations- und Verbrennungswunden.

Senkung des Blutzuckerspiegels: Das Mark der Aloe hat eine senkende Wirkung auf den Blutglukosespiegel. Darüber hinaus reduziert Aloe oxidativen Stress der Körperzellen, der bei Diabetikern in der Regel erhöht ist.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1.Bunyapraphatsara N. et al.: Anti-diabetic activity of Aloe vera L. juice. II. Clinical trial in diabetes mellitus patients in combination with glibenclamide. Phytomedicine 3(3):245-248 (1996). 2. Kaufman T. et al.: Aloe vera gel hindered wound healing of experimental second-degree burns: a quantitative controlled study. J Burn Care Rehabil. 9:156-159 (1988). 3. Chithra P. et al: Influence of Aloe vera on collagen characteristics in healing dermal wounds in rats. Mol Cell Biochem. 181:71-76 (1998). 4. Fulton J. Jr.: The stimulation of postdermabrasion wound healing with stabilized aloe vera gel-polyethylene oxide dressing. J Dermatol Surg Oncol. 16:460-467 (1990). 5. Syed T. et al.: Aloe vera estract 0.5% in ahydrophilic cream versus Aloe vera gel for the management of genital herpes in males. A placebo-controlled, double-blind, comparative study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 7:294-295 (1996). 6. Vardy D. et al.: A double-blind, placebo-controlled trial of an Aloe vera (A. barbadensis) emulsion in the treatment of seborrheic dermatitis. J Dermatol Treat. 10:7-11 (1990). 7. Okyar A. et al.: Effect of Aloe vera leaves on blood glucose level in type I and type II diabetic rat models. Phytother Res. 15:157-161 (2001). 8. Ajabnoor M.: Effect of aloes on blood glucose levels in normal and alloxan diabetic mice. J Ethnopharmacol. 28:215-220 (1990).

Beta-Sitosterin

Fördert die Gesundheit von Herz und Prostata

Pflanzlicher Cholesterinsenker: Beta-Sitosterin gilt als eines der wirksamsten und für die medizinische Forschung derzeit interessantesten Phytosterine (Pflanzliches Sterin). Aufgrund seiner cholesterinähnlichen Molekülstruktur dient Beta-Sitosterin zur natürlichen Senkung der Serum-Cholesterinwerte. Der Pflanzenstoff konkurriert mit dem aufgenommenen Nahrungscholesterin um die Transportwege über die Darmschleimhaut (Resorption) und vermindert dadurch das Gesamt- und LDL-Cholesterin im Blut, wohingegen das förderliche HDL-Cholesterin unberührt bleibt. Beta-Sitosterin wird vorbeugend bei bestehenden Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen sowie zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) oder bei beginnender Arteriosklerose eingesetzt.

Schützt die Prostata: Beta-Sitosterin hat darüber hinaus eine gefestigte Stellung in der klassischen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH), wie auch die  Deutsche Gesellschaft für Urologie bestätigt. Beta-Sitosterin wirkt schwach antiandrogen, das heißt, es blockiert die Umwandlung des männlichen Sexualhormons Testosteron in biologisch wirksames Dihydrotestosteron. Hierdurch wird das hormonelle Gleichgewicht wieder hergestellt und die typischen Beschwerden einer vergrößerten Prostata (beim Harnlassen) vermindert. Beta-Sitosterin hat  entzündungsmindernde und abschwellende Wirkung und senkt signifikant das Risiko, bösartige Zellentartungen der Prostata zu entwickeln.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Wilt T. et al.: ß-sitosterol for the treatment of benign prostatic hyperplasia: a systematic review. BJU International 83: 976-983 (1999). 2. Berges R., et al.: Randomized placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol in patient with benign prostatic hyperplasia. Beta-sitosterol Study Group. Lancet. 345; 1529-1532 (1995). 3. Grundy S., Davignon J.: The interaction of cholesterol absorption and cholesterol synthesis in man. J Lipid Res 110:30 (1969). 4. Bracher F.: Phytotherapy of benign prostatic hyperplasia. Urologe A  Jan;361;:10-17 (1997). 5. Klippel K. et al.: A multicentric, placebo-controlled, double-blind clinical trial of beta-sitosterol (phytosterol) for the treatment of benign prostatic hyperplasia. German BPH-Phyto study group. Br J Urol; 80;3;: 427-32 (1997). 6. von Holtz R. et. al.: beta-Sitosterol activates the sphingomyelin cycle and induces apoptosis in LNCaP human prostate cancer cells. Nutr Cancer;32 1;:8-12 (1999). 7. Lichtenstein A. et al.: Stanol/Sterol-Containing Foods and Blood Cholesterol Levels. in: Circulation. American Heart Association Science Advisory Forum. Baltimore MD, S.1177–1179 (2001).

Grapefruit

Schützt vor Pilzausbreitung, bewahrt Herz und Gefäße

Natürliches Antibiotikum hemmt Bakterien, Pilze und Co.: Bioaktive Pflanzenstoffe der Grapefruit (Citrus paradisi) besitzen die Eigenschaft, mehr als 930 bislang bekannte Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten, die das biologische Gleichgewicht stören, in ihrem Wachstum zu hemmen respektive zu eliminieren. Darunter fallen Bakterien wie Salmonellen, Escherichia coli und Campylobacter jejuni sowie der Hefepilz Candida Albicans. Insbesondere zur Behandlung der weitverbreiteten Candidiasis sowie bei Mundsoor, Fuß- und Hautpilz hat sich der Einsatz von Grapefruitextrakt bewährt.

Multipler Arteriosklerose-Schutz: Der lösliche Faserstoff Pektin sowie Citrus-Bioflavoinoide und eine Reihe antioxidativer Pflanzenwirkstoffe wie Naringin, Hesperidin, Glutathion, Polyphenole wie Apigenin, Glucar- und Galacturonsäure der Grapefruit senken erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride), verbessern das Verhältnis zwischen LDL- und HDL-Cholesterin und verhindern die gefäßschädigenden Prozesse der so genannten Lipidoxidation. Die konzentrierte Aufnahme von Grapefruitextrakt als alimentäre Ergänzung senkt nachweislich das Risiko für die Entstehung arteriosklerotischer Gefäßveränderungen und beugt der Entwicklung koronarer Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Cerda J.: Inhibition of atherosclerosis by dietary pectin in microswine with sustained hypercholesterolemia. Circulation 89(3):1247-53 (1994). 2. Gao K. et al.: The citrus flavonoid naringenin stimulates DNA repair in prostate cancer cells. J Nutr Biochem.17(2):89-95 (2006). 3. Gorinstein S. et al.: Red Grapefruit Positively Influences Serum Triglyceride Level in Patients Suffering from Coronary Atherosclerosis: Studies in Vitro and in Humans. J Agric Food Chem. ;54(5):1887-1892 (2006). 4. Heggers, J. P. et al.: The effectiveness of processed grapefruit-seed extract as an antibacterial agent: II. Mechanism of action and in vitro toxicity. Altern Complement Med. 8(3):333-340 (2002). 5. Khaw K. et al.: Relation between plasma ascorbic acid and mortality in men and women in EPIC-Norfolk prospective study: a prospective population study. European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Lancet. 3;357(9257):657-63 (2001). 6. Shela Gorinstein et al.: Red Grapefruit Positively Influences Serum Triglyceride Level in Patients Suffering from Coronary Atherosclerosis: Studies in Vitro and in Humans. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. 7. Tenney, L.: Grapefruit Seed Extract: Powerful Protection Against Viruses, Bacteria, Fungi and other Harmful Microbes. Pleasant Grove, Utah, USA. 19 (2000).

Kalium

Hält das Herz im Takt und schützt vor Bluthochdruck

Stabilisiert die Herzzellen, bewahrt vor Herzrhythmusstörungen: Kalium ist unentbehrlich für die Reizweiterleitung der Kardiozyten, der Herzmuskelzellen. Gemeinsam mit Magnesium reguliert der Mineralstoff die elektrische Stabilisierung der Muskelzellen und entkrampft die Herzmuskulatur. Das Funktionieren des Herzmuskels wird daher maßgeblich über die Kaliumkonzentration gesteuert. Bei Herzrhythmusstörungen liegen in der Regel niedrige Kaliumwerte im Herzmuskelgewebe (Myokard) vor. Ausgeprägter Kaliummangel (Hypokaliämie) hat lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zur Folge. Menschen mit koronaren Herzerkrankungen, Herzinsuffizienz und Angina pectoris profitieren insbesondere von der komplementären, therapeutisch kontrollierten Ergänzung mit Kalium.

Blutdruckregulierung: Über eine Verbesserung der Kaliumbilanz durch Kalium-Supplementierung kann der (systolische und diastolische) Blutdruck signifikant gesenkt werden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Alappan R. et al.: Hyperkalemia in hospitalized patients treated with trimethoprim-sulfamethoxazole. Ann Intern Med. 124(3):316-320 (1996). 2. Appel LJ. Nonpharmacologic therapies that reduce blood pressure: a fresh perspective. Clin Cardiol . 22(Suppl. III):III1-III5 (1999). 3. Brancati F. et al.: Effect of potassium supplementation on blood pressure in African Americans on a low-potassium diet. Arch Intern Med. 156:61–72 (1996). 4. Cappuccio E.: Does potassium supplementation lower blood pressure? A meta-analysis of published trials. J Hypertens . 9:465-473 (1991). 5. Corruzzi P. et al.: Potassium depletion and salt sensitivity in essential hypertension. J. Clin. Endocrinol. Metab. 86: 2857-2862 (2001). 6. Geleijnse J. et al.: Blood pressure response to changes in sodium and potassium intake: a metregression analysis of randomised trials. J. Hum. Hypertens. 17: 471-480 (2003). 7. Grimm R.H. et al.: The influence of oral potassium chloride on blood pressure in hypertensive men on a low-sodium diet. N. Engl. J. Med. 322: 569-574 (1990). 8. Kendler BS.: Recent nutritional approaches to the prevention and therapy of cardiovascular disease. Prog Cardiovasc Nurs . 12(3):3-23 (1997).

Krill-Öl

KrillMaritimer Schutz von Herz und Arterien

Herz- und Gefäß-Prophylaxe: Das Öl des Kleinkrebses Krill (Euphausia superba) dient aufgrund seines besonders zuträglichen Fettsäuremusters zur Primär- und Sekundärprävention sowie adjudanten (begleitenden)  Therapie  von Herz- und kardiovaskulären Erkrankungen. Nahezu ein Drittel der in Krill-Öl gespeicherten Fettsäuren nehmen die Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) ein, denen in über 9.000 klinischen Studien kardioprotektive Wirkungen nachgewiesen wurden. So reduziert eine hohe Zufuhr dieser Fettsäuren das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen signifikant, unter anderem durch die Senkung erhöhter Blutfett-, Cholesterin- und Blutdruckwerte. Zudem wird die Blutfließfähigkeit verbessert, das Risiko für Blutgerinnselbildung reduziert und Entzündungsprozessen des Gefäßendothels sowie der Entstehung arteriosklerotischer Gefäßablagerungen (Plaques) entgegen gesteuert. Eine der positiven Nebenwirkungen ist daher der blutverdünnende Effekt beim Verzehr von Krill-Öl Kapseln.

Verbund mit Zellschutz-Carotinoid Astaxanthin: Der rote so genannte „Leuchtkrebs“ bietet zudem einen einzigartigen Komplex aus Fettsäuren, Phospholipiden (Baustein der Zellmembranen) und dem hoch antioxidativen Farbpigment Astaxanthin. Krill-Öl kann aufgrund dieses beispiellosen Verbundes besonders gut vom Organismus resorbiert werden. Damit ist Krill-Öl das einzige Öl, das Astaxanthin liefert – das von Wissenschaftlern als einen der stärksten Zellprotektoren eingestufte rotfarbene Carotinoid. Untersuchungen ergaben für Astaxanthin das 6.000-fache antioxidative Potential von Vitamin C und eine 50-fach stärkere antioxidative Wirksamkeit verglichen mit allen bislang bekannten Fischölen. Die in renommierten Fallstudien zu Krill-Öl belegten Wirkungen in der Prophylaxe und Therapie umfassen unter anderem: Schutzeffekte für Herz- und Gefäßsystem und Regulierung erhöhter Blutfettwerte (Cholesterin-Triglyceride). Aufgrund seiner antiinflammatorischen (entzündungreduzierenden) Wirksamkeit hat sich Krill-Öl zudem insbesondere bei chronischen, entzündlichen Erkrankungen wie den chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose), Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Neurodermitis) und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) bewähren können.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bunea R. et al.: Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the clinical course of hyperlipidemia. Altern Med Rev 9(4):420-8 (2004). 2. Werner A. et al.: Treatment of EFA deficiency with dietary triglycerides or phospholipids in a murine model of extrahepatic cholestasis. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol.;286(5):G822-32. Epub 2003 Dec 11 (2004). 3. Sampalis T.: Evaluation of the Effect of NKO on Biomarkers of Chronic Inflammation in vivo. JSS medical research, inc. June 9, 2004. 4. Sally T. et al.: Dietary Krill Oil Supplementation Reduces Hepatic Steatosis, Glycemia, and Hypercholesterolemia in High-Fat-Fed Mice . Journal of Agricultural and Food Chemistry, 17.9. (2009). 5. Deutsch L.: Evaluation of the Effect of Neptune Krill Oil on Chronic Inflammation and Arthritic Symptoms. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 26, No.1 (2007). 6. Duda M. et al.: Fish oil, but not flaxseed oil, decreases inflammation and prevents pressure overload-induced cardiac dysfunction. Cardiovasc Res. 1;81(2):319-27 (2009). 7. Tou J. et al.: Krill for human consumption: nutritional value and potential health benefits. Nutr Rev.;65(2):63-77 (2007).

L-Arginin

Für gesundes Herz und buchstäblich befriedigende Gefäßdurchblutung

Regulation von Gefäßweite und Blutfluss bei Erektiler Dysfunktion: Die Aminosäure Arginin steuert zentral die Regulierung der Gefäßweite und damit die Blutzirkulation bis in die kleinsten Arterien. Aus diesem Grund nimmt Arginin sowohl im Herz-Kreislauf-System als auch bei der Durchblutung des männlichen Schwellkörpers eine wesentliche Funktion ein. Arginin erhöht die Menge an Stickoxid (Nox) und löst damit die Muskelentspannung und Weitstellung der Gefäße aus. Das Gefäßvolumen vergrößert sich, der Blutfluss erhöht sich. Bei Erektionsstörungen liegt mehrheitlich eine gestörte Durchblutung in den winzigen Arterien des Schwellkörpers vor. Wird der Speicher an verfügbarem Stickoxid über die Argininzufuhr aufgefüllt, entspannt sich die Gefäßmuskulatur und die Durchblutung des Schwellkörpers sowie die sexuelle Leistungsfähigkeit werden signifikant gesteigert. Die Wirksamkeit von Arginin bei erektiler Dysfunktion ist durch unterschiedliche klinischen Studien belegt und die therapeutische Anwendung etabliert.

Einsatz bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Liegt ausreichend verfügbares Stickoxid in der Gefäßwand vor, weiten sich die Gefäße, der Blutfluss und die Sauerstoffversorgung des Herzens werden verbessert, erhöhter Blutdruckdruck nimmt ab, das Gefäßendothel (Gefäßinnenwand) wird geschützt und das Verklumpen der Blutplättchen (Thrombozytenbildung) wird verhindert. Arginin hat darüber hinaus eine senkende Wirkung auf den Blutfettspiegel und verhindert die Entstehung arteriosklerotischer Prozesse.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bode-Boger S. et al.: Oral L-arginine improves endothelial function in healthy individuals older than 70 years . Vasc Med . 8:77-81 (2003). 2. Blum A. et al.: Oral L-arginine in patients with coronary artery disease on medical management . Circulation ;101:2160-2164 (2000). 3. Brandes R. et al.: L-arginine supplementation in hypercholesterolemic rabbits normalizes leukocyte adhesion to non-endothelial matrix. Life Sci. 66:1519-1524 (2000). 4. Chen J. et al.: Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men with organic erectile dysfunction: results of a double-blind, randomized, placebo-controlled study BJU Int . 83:269-273 (1999). 5. Ceremuzynski L .: Effect of supplemental oral L-arginine on exercise capacity in patients with stable angina pectoris . Am J Cardiol . 80:331-333 (1997). 6. Klotz T. et al.: Effectiveness of oral L-arginine in first-line treatment of erectile dysfunction in a controlled crossover study. Urol Int . 63:220-223 (1999). 7. Kiziltepe U. et al.: Efficiency of L-arginine enriched cardioplegia and non-cardioplegic reperfusion in ischemic hearts . Int J Cardiol. 97:93-100 (2004). 8.Lecleire S, et al.: Modulation of nitric oxide and cytokines production by L-arginine in human gut mucosa. Clin Nutr. 24:353-359 (2005). 9. Lekakis J. et al.: Oral L-arginine improves endothelial dysfunction in patients with essential hypertension. Int J Cardiol . 2002;86:317-323.

Perilla

Pflanzlicher Omega-3-Überflieger und Fitmacher fürs Herz

Natürlicher Schutz für Kreislauf und Gefäßsystem: Das Samenöl der Perilla-Pflanze (Perilla frutescens) stellt die bislang reichhaltigste identifizierte pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren, insbesondere der  Alpha-Linolensäure (ALA, alpha-linolenic acid) dar. ALA zählt zu den essentiellen Fettsäuren und kann vom Körper selbst nicht synthetisiert werden. Die spezielle Fettsäurekombination des Perilla-Samenöls liefert 60% ALA, die sich nachweislich präventiv und therapeutisch positiv auf die Gesundheit und Funktionen von Herz und Blutgefäßen auswirkt. So senkt die Alpha-Linolensäure erhöhte Blutdruck- sowie Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride). Da sie die Fettsäurezusammensetzung der Zellmembranen günstig beeinflusst, hält ALA die Gefäßinnenwände elastisch und stabil und beugt Gefäßschäden und arteriosklerotischen Prozessen vor. Zudem werden die Blutfließfähigkeit verbessert und Entzündungsprozesse vermindert (anti-inflammatorische Wirkung). Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko profitieren besonders von Perilla Samenöl in Kapseln. Da ALA zu den „Fisch“-Fettsäuren EPA und DHA umgebaut wird, empfiehlt sich Perilla-Öl besonderes für Menschen, die nicht regelmäßig Fisch verzehren oder einen oder mehrere Herz-Risiko-Faktoren aufweisen.

Nachgewiesene Wirkungen und Einsatzbereiche von Perilla Samenöl:

  • Prophylaxe sowie Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Senkung erhöhter Blutdruckwerte
  • Reduktion erhöhter Blutfettwerte
  • Hemmung von Entzündungsprozessen
  • Senkung des Arteriosklerose- und Infarkt-Risikos sowie
  • Linderung chronisch-entzündlicher Gelenkerkrankungen (Arthritis)
  • Unterstützung der Wundheilung (Verbrennungen)
  • Linderung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen
Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Banno N. et al.: Triterpene acids from the leaves of Perilla frutescens and their anti-inflammatory and antitumor-promoting effects. Biosci Biotechnol Biochem. 2004;68:85-90. 2. Hrboticky N.: Alpha-Linolenic acid reduces the lovastatin-induced rise in arachidonic acid and elevates cellular and lipoprotein eicosapentaenoic and docosahexaenoic acid levels in Hep G2 cells. J Nutr Biochem. 1996;7:465-471. 3. Hu F. et al.: Dietary intake of alpha-linolenic acid and risk of fatal ischemic heart disease among women. Am J Clin Nutr . 1999;69:890-897. 4. Ishikura, N.: Anthocyanins and flavones in leaves and seeds of Perilla plant. Agr. Biol. Chem. 45:1855-1860. 5. Kashima, M. et al.: 1991. The antioxidant effects of phospholipids on perilla oil. Amer. Oil Chem. Soc. 6. Narisawa T. et al.: Inhibitory effect of dietary perilla oil rich in the n-3 polyunsaturated fatty acid alpha-linolenic acid on colon carcinogenesis in rats. Jpn J Cancer Res. 1991;82:1089-1096. 7. Sakono M, Yoshida K, Yahiro M.: Combined effects of dietary protein and fat on lipid metabolism in rats. J Nutr Sci Vitaminol. 1993;39:335-343. 8. Yamamoto, N.: Effect of dietary linolenate/linoleate balance on brain lipid compositions and learning ability of rats. Lipid Res. 28:144-151.

Zimt

Diabetiker-Gold und Gewürz fürs Herz

Erleichtert Blutzuckerkontrolle (antidiabetische Wirkung): Zimt-Extrakt (Cinnamomum) hat sich aufgrund seiner „insulinmimetischen“, sprich senkenden Effekte auf den Blutzuckerspiegel als effektive Hilfe für Diabetiker erwiesen. Wie eine Reihe evidenzbasierter Untersuchungen dokumentieren, besitzt der in Zimt enthaltene Pflanzenstoff MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer) die Eigenschaft, den Blutzuckerstoffwechsel zu verbessern und die Nüchtern-Blutzuckerwerte signifikant zu reduzieren. MHCP wirkt dabei direkt an den Rezeptoren der Zellen, erhöht deren Sensibilität gegenüber dem Stoffwechselhormon Insulin und beschleunigt den Eintritt von Glukose (Blutzucker) in die Zelle. Besonders ausgeprägt treten diese Effekte bei dem speziellen Zimtextrakt Cinnulin PF™ zutage.

Unterstützt das Herz-Kreislauf-System: Die verbesserte Insulinwirkung beeinflusst zudem den Lipidstoffwechsel, das heißt, wirkt senkend auf Cholesterol- und Triglyceridwerte. Da MHCP stark antioxidativ wirksam ist, verhindert es die schädliche Lipidoxidation. Zimt wirkt darüber hinaus entzündungshemmend und blutdruckregulierend und reduziert das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Arteriosklerose. Diabetiker weisen naturgemäß ein erhöhtes oxidatives Stresslevel auf und sind für Herz-Kreislauf- sowie degenerative Nerven- und Netzhauterkrankungen besonders gefährdet. Sie profitieren daher doppelt von den Schutzeffekten des Zimts.

In der Kombination pflanzlicher Inhaltsstoffe aus Gerbstoffen (Proanthocyanidine), Phenolcarbonsäuren,  ätherischen Ölen (Cymol, Linalool, Methoxizimtaldehyd, Methylydroxy-Chalcone-Polymer), Borneol, Kampfer, Eugenol und Limonen sind die antibakteriellen, relaxierenden (krampflösenden) Eigenschaften des Zimts zu begründen. Die nutritive Ergänzung von Zimt-Extrakt wird daher auch bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden und Darmverstimmungen genutzt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Anderson, R. et al.: Isolation and characterization of polyphenol type-A polymers from cinnamon with insulin-like biological activity. J. Agric. 52 (2004) 65-70. 2. Berrio, L. et al.: Insulin activity: stimulatory effects of cinnamon and brewer‹s yeast as influenced by albumin. 37 (1992) 225-229. 3. Broadhurst, C. et al.: Insulin-like biological activity of culinary and medicinal plant aqueous extracts in vitro. J Agric. Food Chem 48 (2000) 849-852. 4. Imparl-Radosevich, J. et al.: Regulation of PTP-1 and insulin receptor kinase by fractions from cinnamon: implications for cinnamon regulation of insulin signalling. Horm Res 1998;50:177-182. 5. Jarvill-Taylor, K. et al.: A hydroxychalcone derived from cinnamon functions as a mimetic for insulin in 3T3-L1 adipocytes. J Am Coll Nutr 20 (2001) 327-336. 6. Khan A. et al.: Cinnamon improves glucose and lipids of people with type 2 diabetes. Diabetes Care 2003; 26(12):3215-3218 . 7. Qin, B. et al.: Cinnamon extract prevents the insulin resistance induced by a high-fructose diet. Horm Metab Res 36 (2004) 119-125. 8. Verspohl, E. et al.: Antidiabetic effect of Cinnamomum cassia and Cinnamomum zeylanicum in vivo and in vitro. Phytother Res 19 (2005) 203-206.