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Knoblauch

Universalschutz für den Herz-Kreislauf-Apparat

Lipidsenker und Mehrfach-Gefäßschutz: Unterschiedliche Metastudien belegen die Wirkung von Knoblauch-Extrakt (Allium sativum) in der Prophylaxe und komplementären Behandlung bei Hyperlipidämie, Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie seine positiven Wirkungen auf verschiedene Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Im Knoblauch enthaltene Sulfide (Schwefelverbindungen), insbesondere Alliin, das zu Allicin und Vinyldithiin umgewandelt wird, senken den Gesamt- und LDL-Cholesterin- sowie Triglyceridspiegel. Durch die tägliche Supplementierung mit Knoblauchextrakt kann der Entstehung und dem Fortschreiten arteriosklerotischer Gefäßablagerungen entgegen gesteuert werden. Diese so genannten Plaques entstehen infolge zu hoher Blutfettspiegel durch Fett- und Cholesterineinlagerungen und führen zur Verhärtung der Gefäßinnenwände (Arteriosklerose) und Durchblutungsstörungen bis hin zu Gefäßverschlüssen.

Regulierung von Mikrozirkulation und Blutdruck: Die Sulfide des Knoblauchs weisen gefäßerweiternde (vasodilatorische), fibrinolytische (Blutgerinnsel lösende), blutverdünnende Wirkungen auf und hemmen die Verklumpung von Blutplättchen. Durch die tägliche Aufnahme von Knoblauchauszügen kann eine Blutdrucksenkung von 10 mm Quecksilber erzielt, die Fließfähigkeit des Blutes verbessert und der Entwicklung koronarer Herzkrankheiten (KHK) entgegen gesteuert werden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Ackermann R. et al.: Garlic shows promise for improving some cardiovascular risk factors. Arch Intern Med. 161:813-824 (2001). 2. Alder R. et al.: A systematic review of the effectiveness of garlic as an anti-hyperlipidemic agent. J Am Acad Nurse Pract. 15(3):120-129 (2003). 3. Silagy, C. et al.: Garlic as a lipid-lowering agent – a meta-analysis. J R Coll Phys London; 1994; (28): p. 39-45. 4. Paradox, P.: Garlic. In: Gale encyclopedia of alternative medicine. Gale Group, 2001. 5. Kleijnen, J. et al.: Garlic, onoin and cardiovascular risk factors: A review of the evidence from human experiments with emphasis on commerciallyavailable preparations. Br J Clin Pharmacol; 1989; (28): p. 535-44. 6. Dillon S. et al.: Antioxidant properties of aged garlic extract: an in vitro study incorporating human low density lipoprotein. Life Sci. 72(14):1583-1594 (2003). 7. Kendler B.: Recent nutritional approaches to the prevention and therapy of cardiovascular disease. Prog Cardiovasc Nurs . 12(3):3-23 (1997). 8. Koscielny et al.: The antiatherosclerotic effect of Allium sativum. Atherosclerosis . 144:237-249 (1999). 9. Loy M. et al.: Herbal medicine for the treatment of cardiovascular disease. Arch Intern Med. 158:2225–2234. 10. Wojcikowski K. et al.: Effects of garlic oil on platelet aggregation: a double-blind placebo-controlled crossover study. Platelets 2007 Feb;18(1):29-34. 11. Yeh Y., Liu L.: Cholesterol-lowering effect of garlic extracts and organosulfur compounds: human and animal studies. J Nutr. 2001;131(3s):989S-993S.

L-Arginin

Für gesundes Herz und buchstäblich befriedigende Gefäßdurchblutung

Regulation von Gefäßweite und Blutfluss bei Erektiler Dysfunktion: Die Aminosäure Arginin steuert zentral die Regulierung der Gefäßweite und damit die Blutzirkulation bis in die kleinsten Arterien. Aus diesem Grund nimmt Arginin sowohl im Herz-Kreislauf-System als auch bei der Durchblutung des männlichen Schwellkörpers eine wesentliche Funktion ein. Arginin erhöht die Menge an Stickoxid (Nox) und löst damit die Muskelentspannung und Weitstellung der Gefäße aus. Das Gefäßvolumen vergrößert sich, der Blutfluss erhöht sich. Bei Erektionsstörungen liegt mehrheitlich eine gestörte Durchblutung in den winzigen Arterien des Schwellkörpers vor. Wird der Speicher an verfügbarem Stickoxid über die Argininzufuhr aufgefüllt, entspannt sich die Gefäßmuskulatur und die Durchblutung des Schwellkörpers sowie die sexuelle Leistungsfähigkeit werden signifikant gesteigert. Die Wirksamkeit von Arginin bei erektiler Dysfunktion ist durch unterschiedliche klinischen Studien belegt und die therapeutische Anwendung etabliert.

Einsatz bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Liegt ausreichend verfügbares Stickoxid in der Gefäßwand vor, weiten sich die Gefäße, der Blutfluss und die Sauerstoffversorgung des Herzens werden verbessert, erhöhter Blutdruckdruck nimmt ab, das Gefäßendothel (Gefäßinnenwand) wird geschützt und das Verklumpen der Blutplättchen (Thrombozytenbildung) wird verhindert. Arginin hat darüber hinaus eine senkende Wirkung auf den Blutfettspiegel und verhindert die Entstehung arteriosklerotischer Prozesse.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bode-Boger S. et al.: Oral L-arginine improves endothelial function in healthy individuals older than 70 years . Vasc Med . 8:77-81 (2003). 2. Blum A. et al.: Oral L-arginine in patients with coronary artery disease on medical management . Circulation ;101:2160-2164 (2000). 3. Brandes R. et al.: L-arginine supplementation in hypercholesterolemic rabbits normalizes leukocyte adhesion to non-endothelial matrix. Life Sci. 66:1519-1524 (2000). 4. Chen J. et al.: Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men with organic erectile dysfunction: results of a double-blind, randomized, placebo-controlled study BJU Int . 83:269-273 (1999). 5. Ceremuzynski L .: Effect of supplemental oral L-arginine on exercise capacity in patients with stable angina pectoris . Am J Cardiol . 80:331-333 (1997). 6. Klotz T. et al.: Effectiveness of oral L-arginine in first-line treatment of erectile dysfunction in a controlled crossover study. Urol Int . 63:220-223 (1999). 7. Kiziltepe U. et al.: Efficiency of L-arginine enriched cardioplegia and non-cardioplegic reperfusion in ischemic hearts . Int J Cardiol. 97:93-100 (2004). 8.Lecleire S, et al.: Modulation of nitric oxide and cytokines production by L-arginine in human gut mucosa. Clin Nutr. 24:353-359 (2005). 9. Lekakis J. et al.: Oral L-arginine improves endothelial dysfunction in patients with essential hypertension. Int J Cardiol . 2002;86:317-323.

Papain

Papaya-Enzym mit vielen Gesundheitswirkungen

Verdauungsfördernde Wirkung: Papain ist ein Enzym aus dem Milchsaft der Papaya, das im Verdauungssystem und vielen anderen Bereichen des Körpers eine hohe biologische Wirksamkeit aufweist. Als proteolytisches, sprich proteinauflösendes Enzym, spaltet Papain vor allem Peptidbindungen  (Eiweißmoleküle) und erleichtert Verdauungs- und Umwandlungsprozesse von Nahrungsprotein zu  Aminosäuren. Papain-Einnahmen vor der Mahlzeit haben sich bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Gärungsprozessen, Völlegefühl, Aufstoßen, enzymatisch bedingten Resorptionsstörungen sowie bei Gluten-Unverträglichkeit nachweislich bewährt.

Immunstärkung und Heilungsförderung: Papain wirkt stark antiinflammatorisch (antientzündlich),  antioxidativ sowie stärkend und zugleich regulierend auf das Immunsystem. Bei allen akuten und chronischen Entzündungen (z.B. Gelenkerkrankungen), Sportverletzungen oder Insektenstichen wird das Enzym erfolgreich eingesetzt, da es die Wundheilungs- und Regenerationsprozesse aktiviert und intensiviert. Papain dient zur Prophylaxe und Behandlung von Autoimmunerkrankungen da es in Kombination mit anderen proteolytischen Enzymen wie Bromelain und Pankreas-Amylase die Bildung von Interleukinen und dem Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) stimuliert. Dadurch wird der Abbau von Immunkomplexen gefördert, die Überreaktionen des Immunsystems bei Autoimmunerkrankungen auslösen. Da Papain die Auflösung von Fibrin und Fibrinogen im Blut stimuliert, wirkt es blutverdünnend, verhindert das Verklumpen der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) und steuert der Entstehung von Thrombosen und Gefäßerkrankungen entgegen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Blanco C. et al.: Carica papaya pollen allergy. Ann Allergy Asthma Immunol; 81(2):171-175. (1998). 2. Chaudhry A. et al.: Comparing two commercial enzymes to estimate in vitro proteolysis of purified or semi-purified proteins. Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition (Berlin) 89(11-12):403-12 (2005). 3. Sakalova A. et al.: Retrolective cohort study of an additive therapy with an oral enzyme preparation in patients with multiple myeloma. Cancer Chemotherapy and Pharmacology. 47 Suppl:S38-S44. (2001). 4. Starley I. et al.: The treatment of paediatric burns using topical papaya. Burns.25(7):636-639. (1999). 5. Treatment of rheumatic disease with a mixture of enzymes in tablets and jointment. Von, Kameke E.; Maehder, K.; Jacob, E.; Arztezeitschrift fur Naturheilverfahren; 23(3); 1982; PP 156-170. 6. Keenan H. et al.: Pulmonary disease in workers exposed to papain: Clinico-physiological and immunological studies. Clinical Allergy; 10(6); 1980; PP 721-731. 7. Starkov, G. et al.: Papain as a therapeutic enzyme in medicine. Klinicheskaya Meditsina; 56(8); 1978; PP 119-122. 8. Magnes. D. et al.: Proteolytic enzymes in oral surgery. Am. Dent. Assoc.; 72(6); 1966; PP 1420-5.

Policosanol

Etablierter pflanzlicher Herzschutz zur Blutfettsenkung und für gesunde Gefäße

Reduktion von Lipidwerten: Die aus Reiskleie gewonnene Pflanzenverbindung Policosanol hat sich in der medizinischen Anwendung zur Senkung erhöhter Cholesterol- und Triglyceridwerte als nebenwirkungsarme Alternative zu pharmakologischen Cholesterinsenkern durchgesetzt. Entscheidende Wirkkomponente in Policosanol stellt die Pflanzenverbindung Octacosanol dar. Verschiedene wissenschaftlichen Studien konnten für Octacosanol eine Senkung der Gesamt- und LDL-Cholesterinwerte um 20% sowie der Triglyceride um 15% nachweisen. Octacosanol und weitere pflanzliche Verbindungen in Policosanol bremsen die übersteigerte körpereigene Cholesterinsynthese in der Leber und erhöhen gleichzeitig die Serumwerte des (gefäßschützenden) HDL-Cholesterins um über 18%.

Verbesserung der Blutfließfähigkeit und Arteriosklerose-Prophylaxe: Policosanol steuert zudem der Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) durch Verklumpen der Blutplättchen entgegen. Damit verhindert es Ablagerungen und Schädigungen am so genannten Gefäßendothel der Innenwände von Arterien und Venen und verhindert gefährliche arteriosklerotische Veränderungen der Gefäße. Policosanol wird bei erhöhtem Risiko für koronare Herzerkrankungen (HKH), zur Reduktion erhöhter Lipidfettwerte, zum Schutz vor Thrombenbildung und Arteriosklerose komplementär (therapeutisch) sowie in der Primär- und Sekundärprophylaxe eingesetzt.


Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Arruzazabala, M. et al.: Antiplatelet effects of policosanol (20 and 40 mg/day) in healthy volunteers and dyslipidaemic patients. Clin. Exp. Pharmacol. Physiol. 29 891 – 897 (2002). 2. Torres O. et al.: Treatment of hypercholesterolemia in NIDDM with policosanol. Diabetes Care.;18(3):393-7. (1995). 3. Castano, G. et al.: Comparison of the efficacy and tolerability of policosanol versus atorvastatin in elderly patients with Type-II-HyperCholesterolemia. Drugs Aging 20 153 – 163. (2003). 4. Fernandez, J. et al.: Comparison of the efficacy, safety and tolerability of policosanol versus fluvastatin in elderly, hypercholesteremic women. Clin. Drug Invest. 21 103 – 113. (2001). 5. Gouni-Berthold, I.: Policosanol clinical pharmacology and therapeutic significance of a new lipid lowering agent. Am. Heart J. 143 356 – 365. (2002). 6. Janikola, M.: Policosanol – New treatment for cardiovascular disease? Altern. Med. Res. 7 203 – 217. (2002). 7. Zheng, B.L. (200): Effect of a lipidic extract from lepidium meyenii on sexual behavior, Urology.55(4):598-602. 8. Heiner K. et al.:Effect of Policosanol on Lipid Levels Among Patients With Hypercholesterolemia or Combined Hyperlipidemia; A Randomized Controlled Trial, JAMA. 2006;295(19):2262–2269. 9. Menendez R. et al.: Policosanol inhibits cholesterol biosynthesis and enhances low density lipoprotein processing in cultured human fibroblasts. Biol Res. 27(3-4): (1994). 10. Menendez R.: Effects of policosanol treatment on the susceptibility of low density lipoprotein (LDL) isolated from healthy volunteers to oxidative modification in vitro. Br J Clin Pharmacol.50(3):255-62 (2000).

Resveratrol

Bremst Zellalterungsprozesse, fördert das kardiovaskuläre System

Senkung des biologischen Zellalters: Das pflanzliche Polyphenol und Flavonoid Resveratrol wird vorrangig aus dem Knöterich (Polygonum cuspidatum) sowie aus roten Weintraubenschalen isoliert. Resveratrol ist ein zentraler Faktor im Abwehrsystem und schützt die Pflanze vor schädlichen äußeren Einflüssen auf vielfache Weise. Den Zellen des menschlichen Organismus kommt sein hohes protektive Potential gleichwohl zugute. Resveratrol besitzt stark antioxidative Eigenschaften, insbesondere vermag es direkt im so genannten Mitochondrium, dem zentralen Stoffwechselorgan der Zelle, freie reaktive Sauerstoffradikale zu neutralisieren. Darüber hinaus setzt Resveratrol die Wirksamkeit anderer Enzyme wie der Superoxiddismutase (SOD) signifikant herauf.

Verminderung von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren: Resveratrol wirkt mehrfach gefäßprotektiv. Auf den Fettstoffwechsel und die Blutserumfettwerte hat Resveratrol einen positiven Einfluss indem es das Gesamt- und LDL-Cholesterin reduziert. Durch seine antioxidative Eigenschaft verhindert es zudem die Oxidation von Cholesterin und die Entstehung von Plaques, schädigenden Gefäßablagerungen, in der Innenwand der Arterien (Endothel). Resveratrol verbessert zudem die Blutfließfähigkeit und steuert dem Zusammenklumpen von Blutplättchen, im Fachdeutsch, der Thrombozytenaggregation entgegen. Knapp 3.000 veröffentlichte klinische Untersuchungen dokumentieren die vaskulärprotektiven, antikarzinogenen (krebshemmend), antioxidativen, antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Resveratrol.

Resveratrol wird insbesondere zur Verlangsamung der biologischen Zellalterung sowie der Prävention von degenerativen (alters- und verschleißbedingten) Erkrankungen wie Krebs-, Gefäß-, Demenz- und Gelenkerkrankungen eingesetzt. Optimaler Weise wird Resveratrol mit dem Pflanzenstoff Quercetin synergetisch kombiniert, das die Zellaufnahme von Resveratrol verbessert.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen:  1. Aggarwal, B. et al.: Role of resveratrol in prevention and therapy of cancer: preclinical and clinical studies. Anticancer Res. 24 2783-2840. (2004). 2. Bianchini F. et al.: Wine and resveratrol: mechanisms of cancer prevention? Eur J Cancer Prev; 12(5):417-425.( 2003). 3. Dong Z.: Molecular mechanism of the chemopreventive effect of resveratrol. Muta Res; 523-524:145-150.(2003). 4. Fulda, S. et al.: Sensitization for tumor necrosis factor-related apoptosis-inducing ligand-induced apoptosis by the chemopreventive agent resveratrol. Cancer Res. 64 337-346. (2004). 5. Gould, K. et al.: The Diverse Protective Roles of Anthocyanins in Leaves. J. Biomed. Biotechnol. 5 314-320. (2004). 6. Ignatowicz E. et al.: Resveratrol, a natural chemopreventive agent against degenerative diseases. Pol J Pharmacol 2001; 53:557-569. (2001). 7. Kimura Y.: Pharmacological studies on resveratrol. Methods Find Exp Clin Pharmacol 2003; 25(4):297-310. (2003). 8. Kundu, J. et al.: Molecular basis of chemoprevention by resveratrol: NF-kappaB and AP-1 as potential targets. Mutat. Res. 555 65-80. (2004). 9 Leighton F. et al.: Plasma polyphenols and antioxidants, oxidative DNA damage and endothelial function in a diet and wine intervention study in humans. Drugs Exp Clin Res 1999; 25(2-3):133-141 (1999).

Rutin

Pflanzlicher Gefäß- und Venenschutz für intakte Mikrozirkulation

Aktive Stärkung der Kapillargefäße: Rutin ist ein Flavonoid, das als antioxidativer Schutzstoff von Pflanzen gebildet wird. Das Glykosid hat sich in der Prophylaxe und Behandlung von Gefäß- und Venenerkrankungen, Ödemen sowie zur Bindegewebsstärkung etabliert. Als gefäßwandaktive Substanz kräftigt Rutin die Blutgefäße, verbessert die Elastizität und Blutzirkulation bis in die kleinsten Haargefäße (<0,2mm Durchmesser) und schützt vor arteriosklerotischen Gefäßschäden. Zudem vermindert Rutin die Entzündungsbereitschaft und hemmt die Zusammenballung der Blutplättchen (Thrombozyten). Rutin besitzt die besondere Eigenschaft, die Kapillardurchlässigkeit zu verringern und damit den Flüssigkeitsaustausch zu regulieren, wovon Menschen mit Ödemen und venösen Stauungen besonders profitieren. Anwendung findet Rutin darüber hinaus bei allen Mikrozirkulationsstörungen, peripheren Durchblutungsstörungen, Venenerkrankungen wie Varizen, Hämorriden, Krampfadern sowie in der Arteriosklerose- und Herz-Kreislauf-Prophylaxe.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Wijayanegara H. et al.: A clinical trial of hydroxyethylrutosides in the treatment of haemorrhoids of pregnancy. J Int Med Res; 20(1):54-60 (1992). 2. De Jongste A. et al.: A double-blind three center clinical trial on the short-term efficacy of O-(B-hydroxyethyl)-rutosides in patients with post-thrombotic syndrome. Thromb Haemost; 62(3):826-829. (1989). 3. Bergqvist D. et al.: A double-blind trial of O-(B-hydroxyethyl)-rutoside in patients with chronic venous insufficiency.10(3):253-260. (1981). 4. Mann R.: A double-blind trial of O.B-hydroxyethyl rutosides for stasis leg ulcers. Br J Clin Pract; 35(2):79-81. (1981). 5. Bamigboye A. et al.: Interventions for leg edema and varicosities in pregnancy. What evidence? Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 129/1/2006. 6. Chen W. et al: Experimental study on inhibitory effect of rutin against platelet activation induced by platelet activating factor in rabbits. Zhongguo Zhong Xi Yi Jie He Za Zhi. 2002 Apr;22(4):283-5. 7. Guardia T. et al.: Anti-inflammatory properties of plant flavonoids. Effects of rutin, quercetin and hesperidin on adjuvant arthritis in rat. Farmaco. 2001 Sep;56(9):683-7.

Taurin

Schutzengel für Herzmuskel, Blutgefäße und Augennetzhaut

Mehrfachschutz im Herz-Kreislauf-System: Die Aminosäure Taurin erfüllt eine umfassend protektive Wirkung und ermöglicht das optimale Funktionieren von Herzmuskel und Blutgefäßen. Indem Taurin für ein stabiles Mempranpotential der Herzmuskelzellen sorgt, stabilisiert es den Herzrhythmus und wirkt signifikant antioxidativ, antiinflammatorisch (entzündungshemmend) sowie blutverdünnend, es verhindert also das Verklumpen der Blutplättchen und die Thrombusbildung. Der Einsatz von hochdosiertem Taurin ist als sicheres und wirksames Therapeutikum zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche, Herzrhythmusstörungen sowie erhöhtem Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten anerkannt.

Schützt vor degenerativen Augenerkrankungen: Die menschliche Netzhaut (Retina) enthält besonders hohe Taurinkonzentrationen. Als hoch antioxidative Substanz schützt Taurin die sensiblen Netzhautzellen, die aufgrund ihrer Zusammensetzung besonders anfällig für die Angriffe von freie Radikalen und von ihnen ausgelöste lipidoxidative Prozessen sind. Taurin wird prophylaktisch und therapeutisch bei Makula-Degeneration (AMD) und Katarakt (Grauer Star) gezielt eingesetzt. Weitere Einsatzbereiche stellen Diabetes mellitus, Fettstoffwechsel- und Verdauungsstörungen, Nervenerkrankungen, Entgiftungsprozesse, Erhöhung des antioxidativen Zellschutzes und Immunschwäche dar.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Azuma J. et al.: Usefulness of taurine in chronic congestive heart failure and its prospective application. Jpn Circ J. 1992;56:95-99. 2. Azuma J. et al.: Beneficial effect of taurine on congestive heart failure induced by chronic aortic regurgitation in rabbits. Res Commun Chem Pathol Pharmacol. 1984;45:261-270. 3. Balakrishnan S. et al.: Taurine Modulates Antioxidant Potential and Controls Lipid Peroxidation in the Aorta of High Fructose-fed Rats. J Biochem Mol Biol Biophys 2002 Apr;6(2):129-33. 4. Gaby, A. et al.: Nutritional factors in degenerative eye disorders: Cataract and macular degeneration. J Adv Med 6(1): 27-4O, Spring 1993. 5. Hayes, K. et al.: Retinal degeneration associated with taurine deficiency in the cat Science l88(4191): 949-51, May 30, 1975. 6. Nakanishi K.: Recent bioorganic studies on rhodopsin and visual transduction, Chem. Pharm. Bull. 48, 1399 – 1409 (2000). 7. Murakami S.: Taurine suppresses development of atherosclerosis in Watanabe heritable hyperlipidemic (WHHL) rabbits.” Atherosclerosis 2002 Jul;163(1):79-87.