Kelp

Reinste Quelle zur natürlichen Jod- und Algen-Mineralversorgung

Prophylaxe und Ausgleich von Jodmangel: Die Meeresalge Kelp (Laminariales) hat sich durch ihren hohen Gehalt an reinem Jod als hochwertige natürliche Jodquelle einen Namen gemacht. Jod stellt für dem Menschen einen essentiellen Mineralstoff dar, der insbesondere zur Synthese der Schilddrüsenhormone vom Körper benötigt wird. Die Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) besitzen eine übergeordnete Bedeutung für die Funktion der Schilddrüse, alle Prozesse der Teilung und des Wachstums von Körperzellen und einen funktionierenden Energiestoffwechsel. Sowohl die körperliche und geistige Entwicklung in Wachstumsstadien wie die normale Embryonalreifung (Entwicklung des Gehirns und der geistigen Leistungsfähigkeit), als auch die Regulation der Stoffwechselrate sind auf eine ausreichende Jodzufuhr angewiesen. Deutschland ist ein Jodmangelgebiet, das heißt, über die Nahrungsaufnahme wird durchschnittlich nur die Hälfte (100 µg) der empfohlenen täglichen Zufuhrmenge aufgenommen.

Nahrungsergänzung empfohlen: Eine dauerhafte Jodunterversorgung führt zwangsläufig zu Störungen des Energiestoffwechsels, Schilddrüsenerkrankungen (Hypothyreose), Immunschwäche, Fertilitätsstörungen sowie körperliche und geistige Fehlentwicklung in Wachstumsphasen. Selbst von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird aus diesem Grund eine Nahrungsergänzung mit Jod wie in Form natürlicher pflanzlicher Algenquellen zur präventiven Vermeidung von Jodmangel und deren Folgen empfohlen. Kelp liefert darüber hinaus bemerkenswerte Konzentrationen an Calcium, Kupfer, Selen, Eisen, Magnesium, Zink, den Vitaminen A, C, E, K und dem B-Komplex sowie Enzymen, Proteinen, Algensäure und den Nervenstoffen Cholin und Inositol.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Jurkovic N. et al.: Nutritive value of marine algae Laminaria japonica and Undaria pinnatifida. Di Nahrung 1:63-66. (1995). 2. Kathan R.: Kelp extracts as antiviral substances. Ann N Y Acad Sci . 130:390-39 (1965).*3. Chida K. et al.: Antitumor activity of a crude fucoidan fraction prepared from the roots of kelp (Laminaria species). Kitasato Arch Exp Med . 60:33-39 (1987). 4. Konno N. et al.: Association between dietary iodine intake and prevalence of subclinical hypothyroidism in the coastal regions of Japan. J Clin Endocrinol Metab. 78:393-397 (1994). 5. Eliason C.: Transient hyperthyroidism in a patient taking dietary supplements containing kelp. J Am Board Fam Pract. 11:478-480 (1994). 6. Severe dyserythropoiesis and autoimmune thrombocytopenia associated with ingestion of kelp supplements. Lancet. 339:1540  (1992). 7. Clark M. et al.: Effects of kelp supplementation on thyroid function in euthyroid subjects. Endocr Pract. 9:363-9 (2003). 8. Pye K. et al.: Severe dyserythropoiesis and autoimmune thrombocytopenia associated with ingestion of kelp supplements. Lancet .339:1540 (1992).