Verbesserte Blutzirkulation

Alpha-Liponsäure

Starker Antioxidant und Schutzengel im Nervensystem

Multi-Antioxidant: Die Alpha-Liponsäure zählt zu den wirksamsten Antioxidantien im menschlichen Organismus. Die Besonderheit: Ihre Struktur erlaubt es der Alpha-Liponsäure, sowohl in fettlöslichen Zellmembranen als auch den wasserlöslichen Geweben antioxidativ wirksam zu sein und so Zellwände und Zellorganellen (Funktionseinheiten) vor freien Radikalen zu schützen. Darüber hinaus ist die Alpha-Liponsäure in der Lage, andere Antioxidantien wie Vitamin E, Glutathion und Vitamin C zu regenerieren und damit die antioxidative Gesamtwirkung zu verstärken.

Nervenschutzstoff: Die Alpha-Liponsäure wirkt neuroprotektiv (Nerven schützend). Sie erhöht die Nervenleitgeschwindigkeit und verbessert die Blutzirkulation der Nervenzellen und deren Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Gute Erfolge werden mit der Alpha-Liponsäure daher in der Regel bei allen Erkrankungen erzielt, die mit Nervenschädigungen einhergehen, wie z. B. den diabetischen Polyneuropathien oder Demenz-Erkrankungen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Helmer C. et al.: Association between antioxidant nutritional indicators and the incidence of dementia: results from the PAQUID prospective cohort study. European Journal of Clinical Nutrition, 57: 1555-1561 (2003). 2. Morcos, M. et al.: Effect of alpha-lipoic acid on the progression of endothelial celldamage and albuminuria in patients with diabetes mellitus: anxxploratory study (2002). 3. Nagamatsu M. et al: Lipoic acid improves nerve blood flow, reduces oxidative stress, and improves distal nerve conduction in experimental diabetic neuropathy. Diabetes Care 18:1160-1167 (1995).  4. Packer L. und Dr. C. Colman: The Antioxidant Miracle. New York, (1999). 5. Ziegler D. et al.: Treatment of symptomatic diabetic polyneuropathy with the antioxidant Alpha-lipoic acid: a meta analysis. Diabetic Medicine, 20 (2003). 6. Schmidt E., Schmidt N.: Leitfaden Mikronährstoffe. Orthomolekulare Prävention und Therapie, S. 226-227 (2004). 7. Smitthies J.: Neue Erkenntnisse über oxidativen Stress sowie die prophylaktische und therapeutische Anwendung von Antioxidantien. Journal für Orthomolekulare Medizin 6 (3), S.223-236 (1998).

Bromelain

Ananas-Enzym mit medizinischer Wirkung

Bromelain ist ein Enzym aus der Ananas (Bromeliaceae), das aufgrund seiner positiven Wirkungen im Körper seit mehr als fünf Jahrzehnten medizinischen Einsatz findet.

Verdauungsförderung: Bromelain zählt zu den proteolytischen, also eiweißspaltenden Enzymen. Es fördert die Verdauungsarbeit der körpereigenen Enzyme Trypsin und Pepsin, die für die Eiweißverdauung zuständig sind. Bromelain unterscheidet sich von anderen Verdauungsenzymen darin, dass es sowohl im sauren als auch basischen Milieu des Dünndarms seine Wirkung entfaltet. Insbesondere unterstützt Bromelain daher die Verdauung von Nahrungseiweiß, darüber hinaus verbessert es die Resorption bestimmter  gesundheitsföderlicher sekundärer Pflanzenstoffe (z.B. dem Quercetin).

Entzündungslinderung: Bromelain wirkt entzündungshemmend, weshalb es bei Gewebeverletzungen verschiedenster Art, wie nach Operationen oder bei Sportverletzungen (Bänderdehnungen, Muskelfaserrissen oder Prellungen) zur Verbesserung der Wundheilung und schnelleren Regeneration Anwendung findet. Grundsätzlich lindert Bromelain Entzündungsprozesse im Körper, sowohl akut als auch bei chronischen Leiden wie Autoimmunerkrankungen, chronisch-degenerativen Gelenkerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis) oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Cirelli MG.: Five years of clinical experience with bromelains in therapy of edema and inflammation in postoperative tissue reaction, skin infections and trauma. Clinical Medicine 74(6):55-59 (1967). 2. Taussig S., Batkin S.: Bromelain, the enzyme complex of pineapple (Ananas comosus) and its clinical application. An update. J Ethnopharmacol. 22:191-203 (1998). 3. Tilwe G. et al.: Efficacy and tolerability of oral enzyme therapy as compared to diclofenac in active osteoarthrosis of knee joint: an open randomized controlled clinical trial. J Assoc Physicians India (2001). 4 Onken J. et a.: Bromelain treatment decreases secretion of pro-inflammatory cytokines and chemokines by colon biopsies in vitro. Clin Immunol. 126(3):345-52 (2008). 5. Roxas M. The role of enzyme supplementation in digestive disorders. Altern Med Rev (2008). 6. Desser L. et al.: Oral therapy with proteolytic enzyes decreases excessive TGF-beta levels in human blood. Cancer Chemother Pharmacol 47:S10-5 (2001).

Cayenne

Aktiviert Stoffwechsel und körpereigene Endorphin-Bildung

Steigerung der Thermogenese: Cayennepfeffer enthält bis zu 2% Capasaicin, ein pflanzlicher Wirkstoff der den Capsaicinoiden angehört. Capsaicin ist für seine anregenden, thermogenetischen also wärmebildenden Eigenschaften bekannt. Indem es den Stoffwechselumsatz im Körper erhöht, steigert Capsaicin den Energieverbrauch und unterstützt eine angestrebte Gewichtsreduktion.

Stimulierung der Endorphin-Ausschüttung: Capsaicin aktiviert zudem die so genannten Nozirezeptoren, die sich in unterschiedlicher Konzentration auf der Oberfläche des Körpers verteilt befinden. Diese Rezeptoren senden spezifische Reize an das Gehirn, das daraufhin mit der Ausschüttung von Endorphinen und Adrenalin reagiert. Endorphine, sind körpereigene „Glückshormone“, die stimmungsaufhellende und schmerzlindernde Effekte ausüben. Capsaicin hat sich als komplementäre (ergänzende) Behandlung besonders bei Nervenschmerzen (Brennen, Kribbeln), Migräne, Gürtelrose und Muskelverspannungen  bewährt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Alper BS. et al.: Treatment of postherpetic neuralgia: a systematic review of the literature. J Fam Pract. 51:121-128 (2002). 2. Bouraoui A. et al.: Effects of capsicum fruit on theophylline absorption and bioavailability in rabbits. Drug Nutr Interact. 5:345-350 (1998). 3. Bortolotti M. et al.: The treatment of functional dyspepsia with red pepper. Aliment Pharmacol Ther. 16:1075-1082 (2002). 4. Bernstein J. et al.: Effects of topically applied capsaicin on moderate and severe psoriasis vulgaris. J Am Acad Dermatol.15:504-507 (1986). 5. Biesbroeck R, Bril V, Hollander P, et al.: A double-blind comparison of topical capsaicin and oral amitriptyline in painful diabetic neuropathy. Adv Ther. 12:111-120 (1995). 6. Frerick H, Keitel W, Kuhn U, et al.: Topical treatment of chronic low back pain with a capsicum plaster. Pain. 106:59-64 (2003). 7. Low P. et al.: Double-blind, placebo-controlled study of the application of capsaicin cream in chronic distal painful polyneuropathy. Pain. 62:163-168 (1995). 8. McCleane G.: Topical application of doxepin hydrochloride, capsaicin and a combination of both produces analgesia in chronic human neuropathic pain: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. Br J Clin Pharmacol. 49:574-579 (2000).

Dong Quai

Natürlicher Regulator für hormonelles Gleichgewicht

Unterstützung der weiblichen Hormonregulation: Dong Quai (Angelica sinensis) hat seit vielen Jahren einen festen Stellenwert in der traditionellen und modernen Medizin. Die Wurzelpflanze dient insbesondere zur Behandlung weiblicher Beschwerden, die auf hormonellen Imbalancen beruhen. So wird der so genannte „weibliche Ginseng“ vor allem zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Haut- und Scheidentrockenheit und Depressionen sowie zur Regulierung des Menstruationszyklus und dem prämenstruellen Syndrom (PMS) eingesetzt. Die in Dong Quai enthaltenen Phytoöstrogene sind bioaktive Pflanzenbestandteile, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit zum weiblichen Geschlechtshormon Östrogen hormonähnliche Aktivität ausüben. Phytoöstrogene besitzen die regulative Fähigkeit, den Hormonspiegel je nach Notwendigkeit zu erhöhen oder zu senken. Dong Quai hat allgemein schmerzlindernde (analgetische), entzündungshemmende (antiinflammatorische) und muskelentspannende (antispastische) Wirkungen und umfasst daher ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Carroll D.: Nonhormonal therapies for hot flashes in menopause. Am Fam Physician. 73(3):457-64 (2006). 2. Hirata J. et al.: Does dong quai have estrogenic effects in postmenopausal women? A double-blind, placebo-controlled trial. Fertil Steril 68(6):981-986 (1997). 3. Israel D., Youngkin E.: Herbal therapies for perimenopausal and menopausal complaints. Pharmacother. 17(5):970-98 (1997). 4. Lau C. et al.: Use of dong quai (Angelica sinensis) to treat peri- and postmenopausal symptoms in women with breast cancer: is it appropriate? Menopause 2005;12:734-40. 5. Shaw C.: The perimenopausal hot flash: epidemiology, physiology, and treatment. Nurse Pract. 22(3):55-56, 61-66 (1997). 6. Zhiping H., et al.: Treating amenorrhea in vital energy-deficient patients with angelica sinensis-astralagus membranaceus menstruation-regulating decoction. J Trad Chin Med;6(3):187-190 (2002).

Gotu Kola

Bild: Querschnitt einer Vene (Blutgefäß)
Gotu Kola stärkt das Gefäßendothel der Venenwände (VitaminWiki)

Stärkung der Venen bei Gefäß- und Venenleiden

Kräftigt die Kapillaren und verbessert die Blutzirkulation: Gotu Kola (Centella asiatica) hat sich aufgrund seiner positiven Wirkungen auf die Blutkapillaren und das Zirkulationssystem zur Behandlung von Venen- und Gefäßleiden bewährt. Die in Gotu Kola enthaltenen Pflanzenstoffe, darunter so genannte triterpenische Glykoside, stärken das Kollagen des Bindegewebes und verbessern die Integrität des Venensystems. Gotu Kola steuert unter anderem der Verhärtung der Gefäßwände (Arteriosklerose) entgegen und verbessert die Durchblutung der Extremitäten. Wie wissenschaftliche Studien zeigen, kann Gotu Kola die Entstehung von Krampfadern signifikant verringern, indem es in den Stoffwechsel der so genannten Mukopolysacharide (Stoffe mit strukturellen Funktionen in den Venenwänden) regulierend eingreift. Der Einsatz von Gotu Kola ist gängig bei allen venösen Störungen wie Krampfadern, Varizen, Ödemen, Entzündungen der Venen und venösen Insuffizienzen (Venenverhärtung).

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Bradwejn J. et al.: A double-blind, placebo-controlled study on the effects of Gotu Kola (Centella asiatica) on acoustic startle response in healthy subjects. J Clin Psychopharmacol.;20:680 – 684 (2000). 2. Belcaro G. et al.: Improvement of capillary permeability in patients with venous hypertensionafter treatment with TTFCA. Angiology.;41: 533 – 540 (1990). 3. Belcaro G. et al.: Capillary filtration and ankle edema in patients with venous hypertension treated with TTFCA. Angiology.;41:12 – 18 (1990). 4. Cesarone M. et al.: The microcirculatory activity of Centella asiaticain venous insufficiency. A double-blind study]. Minerva Cardioangiol. 42:299 – 304 (1994). 5. Pointel J. et al.: Titrated extract of Centella asiatica(TECA) in the treatment of venous insufficiency of the lower limbs. Angiology. 38:46 – 50 (1987). 6. Cesarone M. et al. Activity of Centella asiaticain venous insufficiency. Minerva Cardioangiol. 40:137 – 143v (1992). 7. Mahajani S. et al.: Study of venodynamic effect of an Ayurvedic formulation of Centella asiatica using venous occlusion plethysmography (VOP) and laser-Doppler velocimetry (LVD). Can J Physiol Pharmacol;72(suppl 1):180 (1994).

Holunder

Kleine schwarze Beere bietet Immun-, Zell- und Gefäßschutz

Stärkung der Abwehrkräfte, Befreiung der Bronchien: Sambucus nigra, die schwarze Holunderbeere, hat sich aufgrund ihrer ausgeprägt immunstärkenden Eigenschaften zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungserkrankungen, grippalen Infekten sowie akuten und chronischen Bronchialinfekten besonders in den Wintermonaten bewährt. Holunderbeeren und -blüten enthaltenen eine besondere Kombination an ätherischen Aromakomplexen, Anthocyanen, organischen Pflanzensäuren und Vitamin C. Die in den Beeren bis zu 0,01% vertretenen ätherischen Öle wirken schweißtreibend und schleimlösend bei Atemwegsinfekten der Bronchien. Die Wirkung zur Stärkung der Abwehrkräfte sowie ausgeprägt entzündungshemmende, schmerzstillende, antivirale, schweiß- und harnfördernde sowie fiebersenkende Eigenschaften sorgen für einen positiven Allgemeinzustand und werden vom Menschen seit Jahrhunderten in vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten genutzt.

Antioxidativ, entzündungshemmend, antibakteriell: Die Beeren des schwarzen Holunders sind reich an Anthocyanen (Flavonoide), Pflanzenfarbstoffe, die in dunkelroten und blauen Pflanzenfrüchten vorkommen und in der Holunderbeere in besonders hoher Konzentration vorhanden ist. Anthocyane sind grundsätzlich hoch antioxidativ wirksam und schützen die Körperzellen vor Angriffen durch reaktive freie Radikale, welche Zellmembranen und Zellkern irreversibel schädigen. Anthocyane wirken dadurch stark zell- und gefäßschützend sowie entzündungshemmend und beugen arteriosklerotischen Gefäßveränderungen und koronaren Herzerkrankungen vor. Die in den Holunderbeeren enthaltenen Pflanzensäuren wie Apfel-, Zitronen- und Weinsäure wirken antimikrobiell und hemmen das Wachstum verschiedener potentieller Krankheitserreger.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Barak, V. et al.: The effect of Sambucol, a black elderberry-based, natural product, on the production of human cytokines: I. Inflammatory cytokines. Eur. Cytokine Netw. 2:290–296 (2001). 2. Zakay-Rones. et al.: Inhibition of several strains of influenza virus in vitro and reduction of symptoms by an elderberry extract (Sambucus nigra L.) during an outbreak of influenza B Panama. J Altern Complement Med 1(4):361-369 (1995). 3. Christensen, K.B., et al.: Identification of bioactive compounds from flowers of black elder (Sambucus nigra L.) that activate the human peroxisome proliferator-activated receptor (PPAR) &ggr; Phytotherapy Research (2010). 4. Lee, J.: Anthocyanins and other polyphenolics in American elderberry (Sambucus canadensis) and European elderberry (S. nigra) cultivars. Journal of the Science of Food and Agriculture. 87 (14), 2665-2675 (2007). 5. Vandenbussche, F. et al.: Analysis of the in planta antiviral activity of elderberry ribosome-inactivating proteins. European Journal of Biochemistry. 271 (8), 1508-1515, (2004). 6. Vlachojannis, J.E., et al.: A systematic review on the sambuci fructus effect and efficacy profiles. Phytotherapy Research. 24 (1), 1-8 (2010).

Kalium

Hält das Herz im Takt und schützt vor Bluthochdruck

Stabilisiert die Herzzellen, bewahrt vor Herzrhythmusstörungen: Kalium ist unentbehrlich für die Reizweiterleitung der Kardiozyten, der Herzmuskelzellen. Gemeinsam mit Magnesium reguliert der Mineralstoff die elektrische Stabilisierung der Muskelzellen und entkrampft die Herzmuskulatur. Das Funktionieren des Herzmuskels wird daher maßgeblich über die Kaliumkonzentration gesteuert. Bei Herzrhythmusstörungen liegen in der Regel niedrige Kaliumwerte im Herzmuskelgewebe (Myokard) vor. Ausgeprägter Kaliummangel (Hypokaliämie) hat lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zur Folge. Menschen mit koronaren Herzerkrankungen, Herzinsuffizienz und Angina pectoris profitieren insbesondere von der komplementären, therapeutisch kontrollierten Ergänzung mit Kalium.

Blutdruckregulierung: Über eine Verbesserung der Kaliumbilanz durch Kalium-Supplementierung kann der (systolische und diastolische) Blutdruck signifikant gesenkt werden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Alappan R. et al.: Hyperkalemia in hospitalized patients treated with trimethoprim-sulfamethoxazole. Ann Intern Med. 124(3):316-320 (1996). 2. Appel LJ. Nonpharmacologic therapies that reduce blood pressure: a fresh perspective. Clin Cardiol . 22(Suppl. III):III1-III5 (1999). 3. Brancati F. et al.: Effect of potassium supplementation on blood pressure in African Americans on a low-potassium diet. Arch Intern Med. 156:61–72 (1996). 4. Cappuccio E.: Does potassium supplementation lower blood pressure? A meta-analysis of published trials. J Hypertens . 9:465-473 (1991). 5. Corruzzi P. et al.: Potassium depletion and salt sensitivity in essential hypertension. J. Clin. Endocrinol. Metab. 86: 2857-2862 (2001). 6. Geleijnse J. et al.: Blood pressure response to changes in sodium and potassium intake: a metregression analysis of randomised trials. J. Hum. Hypertens. 17: 471-480 (2003). 7. Grimm R.H. et al.: The influence of oral potassium chloride on blood pressure in hypertensive men on a low-sodium diet. N. Engl. J. Med. 322: 569-574 (1990). 8. Kendler BS.: Recent nutritional approaches to the prevention and therapy of cardiovascular disease. Prog Cardiovasc Nurs . 12(3):3-23 (1997).

Knoblauch

Universalschutz für den Herz-Kreislauf-Apparat

Lipidsenker und Mehrfach-Gefäßschutz: Unterschiedliche Metastudien belegen die Wirkung von Knoblauch-Extrakt (Allium sativum) in der Prophylaxe und komplementären Behandlung bei Hyperlipidämie, Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie seine positiven Wirkungen auf verschiedene Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Im Knoblauch enthaltene Sulfide (Schwefelverbindungen), insbesondere Alliin, das zu Allicin und Vinyldithiin umgewandelt wird, senken den Gesamt- und LDL-Cholesterin- sowie Triglyceridspiegel. Durch die tägliche Supplementierung mit Knoblauchextrakt kann der Entstehung und dem Fortschreiten arteriosklerotischer Gefäßablagerungen entgegen gesteuert werden. Diese so genannten Plaques entstehen infolge zu hoher Blutfettspiegel durch Fett- und Cholesterineinlagerungen und führen zur Verhärtung der Gefäßinnenwände (Arteriosklerose) und Durchblutungsstörungen bis hin zu Gefäßverschlüssen.

Regulierung von Mikrozirkulation und Blutdruck: Die Sulfide des Knoblauchs weisen gefäßerweiternde (vasodilatorische), fibrinolytische (Blutgerinnsel lösende), blutverdünnende Wirkungen auf und hemmen die Verklumpung von Blutplättchen. Durch die tägliche Aufnahme von Knoblauchauszügen kann eine Blutdrucksenkung von 10 mm Quecksilber erzielt, die Fließfähigkeit des Blutes verbessert und der Entwicklung koronarer Herzkrankheiten (KHK) entgegen gesteuert werden.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Ackermann R. et al.: Garlic shows promise for improving some cardiovascular risk factors. Arch Intern Med. 161:813-824 (2001). 2. Alder R. et al.: A systematic review of the effectiveness of garlic as an anti-hyperlipidemic agent. J Am Acad Nurse Pract. 15(3):120-129 (2003). 3. Silagy, C. et al.: Garlic as a lipid-lowering agent – a meta-analysis. J R Coll Phys London; 1994; (28): p. 39-45. 4. Paradox, P.: Garlic. In: Gale encyclopedia of alternative medicine. Gale Group, 2001. 5. Kleijnen, J. et al.: Garlic, onoin and cardiovascular risk factors: A review of the evidence from human experiments with emphasis on commerciallyavailable preparations. Br J Clin Pharmacol; 1989; (28): p. 535-44. 6. Dillon S. et al.: Antioxidant properties of aged garlic extract: an in vitro study incorporating human low density lipoprotein. Life Sci. 72(14):1583-1594 (2003). 7. Kendler B.: Recent nutritional approaches to the prevention and therapy of cardiovascular disease. Prog Cardiovasc Nurs . 12(3):3-23 (1997). 8. Koscielny et al.: The antiatherosclerotic effect of Allium sativum. Atherosclerosis . 144:237-249 (1999). 9. Loy M. et al.: Herbal medicine for the treatment of cardiovascular disease. Arch Intern Med. 158:2225–2234. 10. Wojcikowski K. et al.: Effects of garlic oil on platelet aggregation: a double-blind placebo-controlled crossover study. Platelets 2007 Feb;18(1):29-34. 11. Yeh Y., Liu L.: Cholesterol-lowering effect of garlic extracts and organosulfur compounds: human and animal studies. J Nutr. 2001;131(3s):989S-993S.

Maca

Wurzelextrakt steigert Libido und verleiht dem Organismus neue Energie

Aktivierung weiblicher und männlicher Libido: Die herausragende Eigenschaft der Andenwurzel Maca als natürlich sexuelles Stimulans bei beiden Geschlechtern (biologisches Aphrodisiakum) konnte in  verschiedenen wissenschaftlichen Studien in den vergangenen Jahrzehnten gut erforscht werden. Die in der Maca-Wurzel gebildeten biologisch aktiven aromatischen Isothiocyanate, Glucosinolate sowie spezielle Macamide und Macaene beeinflussen den männlichen und weiblichen Hormonstoffwechsel (Testosteron und Östrogen) und regen gleichzeitig die Beckendurchblutung an. Maca wird zur Stärkung der männlichen Potenz auch bei ausgeprägt erektiler Dysfunktion (ED) bei Männern eingesetzt.

Energetisierende und adaptogene Wirkung auf Körpersysteme: Die Kombination pflanzlicher Inhaltsstoffe aus Sterolen, essentiellen Fettsäuren, Alkaloiden, Tanninen, Saponinen sowie Mineralstoffen und Vitaminen verleiht Maca universell adaptogene Eigenschaften, das heißt, sie wirkt ausgleichend, regulierend und stabilisierend auf verschiedene Systeme des menschlichen Körpers. Zu hohe Blutdruckwerte werden durch den Verzehr gesenkt, während zu niedrige Blutdruckwerte erhöht werden. Maca hat eine allgemein energetisierende Wirkung, stärkt die immunologische Abwehrkraft, fördert die Regenerationsfähigkeit und Schlafqualität, vermindert Stresssymptome und Hormonschwankungen und hat sich bei chronischer Müdigkeit/Erschöpfung und Depressionen bewährt. Während der weiblichen Wechseljahre wirkt sich Maca harmonisierend auf den Östrogenhaushalt und auf das allgemeine körperliche und mentale Befinden aus, vermindert Hitzewallungen und Gefühlsschwankungen und steigert Wachheit und Energievermögen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Gonzales G. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on sexual desire and its absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men. Andrologia. 34:367 (2002). 2. Chung F. et al.: Dose-response effects of Lepidium meyenii (Maca) aqueous extract on testicular function and weight of different organs in adult rats. J Ethnopharmacol. 98:143–7 (2005). 3. Gonzales G.et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca) on spermatogenesis in male rats acutely exposed to high altitude (4340 m). J Endocrinol. 180:87–95 (2004). 4. Gonzales G. et al.: Effect of Lepidium meyenii (Maca), a root with aphrodisiac and fertility-enhancing properties, on serum reproductive hormone levels in adult healthy men. J Endocrinol.176:163–8 (2003). 5. Gonzales G. et al.: Red maca ( Lepidium meyenii) reduced prostate size in rats. ReprodBiol Endocrinol (2005). 6. Ruiz-Luna A. et al.: Lepidium meyenii (Maca) increases litter size in normal adult female mice. Reprod Biol Endocrinol. 3:16 (2005). 7. Walker M.: Effects of Peruvian Maca on Hormonal Functions. Townsend Letter 184:18-22 (1998). 8. Mock D.: Skin manifestations of biotin deficiency. Semin Dermatol. Dec 10(4):296-302(1991). 9. Vecera R u.a.: The Influence of Maca (Lepidium meyenii) on Antioxidant Status, Lipid and Glucose Metabolism, 2007. 10. Rubio J u.a.: Lepidium meyenii (Maca) reversed the lead acetate induced – damage on reproductive function, 2006.

MSM

Organischer Schwefel für stabiles Bindegewebe und Knorpelstrukturen

Stimulation der Kollagenbildung: Methyl-Sulfonyl-Methan, kurz MSM, ist eine lebenswichtige, körpereigene organische Schwefelverbindung, die einen maßgeblichen Baustein des Bindegewebs-Kollagen darstellt. MSM gewährleistet den Aufbau und Erhalt der Bindegewebsstrukturen in Haut, Haaren, Nägeln, Knochen, Muskeln, Gelenken, Sehnen und Organhüllen. In Wachstums-, Gewebeaufbau- und Regenerationsphasen sowie zum Erhalt von Knorpelmasse in höherem Lebensalter benötigt der Körper besonders viel Schwefel.

Einsatz bei degenerativen Gelenkerkrankungen: MSM stimuliert den Aufbau von Knorpelmasse, setzt die Elastizität und Belastbarkeit des Knorpels herauf und fördert den Erhalt der Gelenkfunktionalität. Da es sowohl die Regeneration als auch die Funktion des Knorpels unterstützt, wird MSM präventiv und therapeutisch bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, vor allem degenerativen Gelenkerkrankungen, wie der rheumatischen Arthritis und Arthrose, eingesetzt. Aufgrund seiner antiinflammatorischen (entzündungshemmend) und abschwellenden Eigenschaften wirkt MSM  außerordentlich schmerzlindernd. Neben der Stimulation der Kollagensynthese und des Knorpelaufbaus hat sich der Einsatz von MSM zur Förderung von Heilungs- und Entgiftungsprozessen sowie zur Entzündungs- und Schmerzlinderung, Verbesserung der Blutzirkulation und Erhöhung der antioxidativen und immunologischen Abwehr bewährt.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Lawrence, R.M.: Methylsulfonylmethane (MSM): A double-blind study of its use in Degenerative arthritis. International Journal of Anti-Aging Medicine, I (I);50. (1998). 2. Cronin J.: Methylsulfonylmethane: nutraceutical of the next century. Alternative and Complementary Therapies Dec: 386-389 (1999). 3. Kim L. et al: Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial. Osteoarthritis Cartilage 14(3):286–94 (2006). 4. Brien S. et al.: Systematic review of the nutritional supplements dimethyl sulfoxide (DMSO) and methylsulfonylmethane (MSM) in the treatment of osteoarthritis. Osteoarthritis Cartilage. 14 (2008). 5. Debbi E. et al.: Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study. BMC Complement Altern Med. 11:50 6 (2011). 6. Rose S. et al.: Detection of dimethyl sulfone in the human brain by in vivo proton magnetic resonance spectroscopy. Magn Reson Imaging;18:95–8 (2000). 7. Kocsis J. et al.: Biological effects of the metabolites of dimethyl sulfoxide. Ann N Y Acad Sci;243:104–9 (1975). 8. Lin A. et al.: Accumulation of methylsulfonylmethane in the human brain: identification by multinuclear magnetic resonance spectroscopy. Toxicol Lett;123:169–77 (2001).

Papain

Papaya-Enzym mit vielen Gesundheitswirkungen

Verdauungsfördernde Wirkung: Papain ist ein Enzym aus dem Milchsaft der Papaya, das im Verdauungssystem und vielen anderen Bereichen des Körpers eine hohe biologische Wirksamkeit aufweist. Als proteolytisches, sprich proteinauflösendes Enzym, spaltet Papain vor allem Peptidbindungen  (Eiweißmoleküle) und erleichtert Verdauungs- und Umwandlungsprozesse von Nahrungsprotein zu  Aminosäuren. Papain-Einnahmen vor der Mahlzeit haben sich bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Gärungsprozessen, Völlegefühl, Aufstoßen, enzymatisch bedingten Resorptionsstörungen sowie bei Gluten-Unverträglichkeit nachweislich bewährt.

Immunstärkung und Heilungsförderung: Papain wirkt stark antiinflammatorisch (antientzündlich),  antioxidativ sowie stärkend und zugleich regulierend auf das Immunsystem. Bei allen akuten und chronischen Entzündungen (z.B. Gelenkerkrankungen), Sportverletzungen oder Insektenstichen wird das Enzym erfolgreich eingesetzt, da es die Wundheilungs- und Regenerationsprozesse aktiviert und intensiviert. Papain dient zur Prophylaxe und Behandlung von Autoimmunerkrankungen da es in Kombination mit anderen proteolytischen Enzymen wie Bromelain und Pankreas-Amylase die Bildung von Interleukinen und dem Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) stimuliert. Dadurch wird der Abbau von Immunkomplexen gefördert, die Überreaktionen des Immunsystems bei Autoimmunerkrankungen auslösen. Da Papain die Auflösung von Fibrin und Fibrinogen im Blut stimuliert, wirkt es blutverdünnend, verhindert das Verklumpen der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) und steuert der Entstehung von Thrombosen und Gefäßerkrankungen entgegen.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Blanco C. et al.: Carica papaya pollen allergy. Ann Allergy Asthma Immunol; 81(2):171-175. (1998). 2. Chaudhry A. et al.: Comparing two commercial enzymes to estimate in vitro proteolysis of purified or semi-purified proteins. Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition (Berlin) 89(11-12):403-12 (2005). 3. Sakalova A. et al.: Retrolective cohort study of an additive therapy with an oral enzyme preparation in patients with multiple myeloma. Cancer Chemotherapy and Pharmacology. 47 Suppl:S38-S44. (2001). 4. Starley I. et al.: The treatment of paediatric burns using topical papaya. Burns.25(7):636-639. (1999). 5. Treatment of rheumatic disease with a mixture of enzymes in tablets and jointment. Von, Kameke E.; Maehder, K.; Jacob, E.; Arztezeitschrift fur Naturheilverfahren; 23(3); 1982; PP 156-170. 6. Keenan H. et al.: Pulmonary disease in workers exposed to papain: Clinico-physiological and immunological studies. Clinical Allergy; 10(6); 1980; PP 721-731. 7. Starkov, G. et al.: Papain as a therapeutic enzyme in medicine. Klinicheskaya Meditsina; 56(8); 1978; PP 119-122. 8. Magnes. D. et al.: Proteolytic enzymes in oral surgery. Am. Dent. Assoc.; 72(6); 1966; PP 1420-5.

Policosanol

Etablierter pflanzlicher Herzschutz zur Blutfettsenkung und für gesunde Gefäße

Reduktion von Lipidwerten: Die aus Reiskleie gewonnene Pflanzenverbindung Policosanol hat sich in der medizinischen Anwendung zur Senkung erhöhter Cholesterol- und Triglyceridwerte als nebenwirkungsarme Alternative zu pharmakologischen Cholesterinsenkern durchgesetzt. Entscheidende Wirkkomponente in Policosanol stellt die Pflanzenverbindung Octacosanol dar. Verschiedene wissenschaftlichen Studien konnten für Octacosanol eine Senkung der Gesamt- und LDL-Cholesterinwerte um 20% sowie der Triglyceride um 15% nachweisen. Octacosanol und weitere pflanzliche Verbindungen in Policosanol bremsen die übersteigerte körpereigene Cholesterinsynthese in der Leber und erhöhen gleichzeitig die Serumwerte des (gefäßschützenden) HDL-Cholesterins um über 18%.

Verbesserung der Blutfließfähigkeit und Arteriosklerose-Prophylaxe: Policosanol steuert zudem der Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) durch Verklumpen der Blutplättchen entgegen. Damit verhindert es Ablagerungen und Schädigungen am so genannten Gefäßendothel der Innenwände von Arterien und Venen und verhindert gefährliche arteriosklerotische Veränderungen der Gefäße. Policosanol wird bei erhöhtem Risiko für koronare Herzerkrankungen (HKH), zur Reduktion erhöhter Lipidfettwerte, zum Schutz vor Thrombenbildung und Arteriosklerose komplementär (therapeutisch) sowie in der Primär- und Sekundärprophylaxe eingesetzt.


Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen: 1. Arruzazabala, M. et al.: Antiplatelet effects of policosanol (20 and 40 mg/day) in healthy volunteers and dyslipidaemic patients. Clin. Exp. Pharmacol. Physiol. 29 891 – 897 (2002). 2. Torres O. et al.: Treatment of hypercholesterolemia in NIDDM with policosanol. Diabetes Care.;18(3):393-7. (1995). 3. Castano, G. et al.: Comparison of the efficacy and tolerability of policosanol versus atorvastatin in elderly patients with Type-II-HyperCholesterolemia. Drugs Aging 20 153 – 163. (2003). 4. Fernandez, J. et al.: Comparison of the efficacy, safety and tolerability of policosanol versus fluvastatin in elderly, hypercholesteremic women. Clin. Drug Invest. 21 103 – 113. (2001). 5. Gouni-Berthold, I.: Policosanol clinical pharmacology and therapeutic significance of a new lipid lowering agent. Am. Heart J. 143 356 – 365. (2002). 6. Janikola, M.: Policosanol – New treatment for cardiovascular disease? Altern. Med. Res. 7 203 – 217. (2002). 7. Zheng, B.L. (200): Effect of a lipidic extract from lepidium meyenii on sexual behavior, Urology.55(4):598-602. 8. Heiner K. et al.:Effect of Policosanol on Lipid Levels Among Patients With Hypercholesterolemia or Combined Hyperlipidemia; A Randomized Controlled Trial, JAMA. 2006;295(19):2262–2269. 9. Menendez R. et al.: Policosanol inhibits cholesterol biosynthesis and enhances low density lipoprotein processing in cultured human fibroblasts. Biol Res. 27(3-4): (1994). 10. Menendez R.: Effects of policosanol treatment on the susceptibility of low density lipoprotein (LDL) isolated from healthy volunteers to oxidative modification in vitro. Br J Clin Pharmacol.50(3):255-62 (2000).

Resveratrol

Bremst Zellalterungsprozesse, fördert das kardiovaskuläre System

Senkung des biologischen Zellalters: Das pflanzliche Polyphenol und Flavonoid Resveratrol wird vorrangig aus dem Knöterich (Polygonum cuspidatum) sowie aus roten Weintraubenschalen isoliert. Resveratrol ist ein zentraler Faktor im Abwehrsystem und schützt die Pflanze vor schädlichen äußeren Einflüssen auf vielfache Weise. Den Zellen des menschlichen Organismus kommt sein hohes protektive Potential gleichwohl zugute. Resveratrol besitzt stark antioxidative Eigenschaften, insbesondere vermag es direkt im so genannten Mitochondrium, dem zentralen Stoffwechselorgan der Zelle, freie reaktive Sauerstoffradikale zu neutralisieren. Darüber hinaus setzt Resveratrol die Wirksamkeit anderer Enzyme wie der Superoxiddismutase (SOD) signifikant herauf.

Verminderung von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren: Resveratrol wirkt mehrfach gefäßprotektiv. Auf den Fettstoffwechsel und die Blutserumfettwerte hat Resveratrol einen positiven Einfluss indem es das Gesamt- und LDL-Cholesterin reduziert. Durch seine antioxidative Eigenschaft verhindert es zudem die Oxidation von Cholesterin und die Entstehung von Plaques, schädigenden Gefäßablagerungen, in der Innenwand der Arterien (Endothel). Resveratrol verbessert zudem die Blutfließfähigkeit und steuert dem Zusammenklumpen von Blutplättchen, im Fachdeutsch, der Thrombozytenaggregation entgegen. Knapp 3.000 veröffentlichte klinische Untersuchungen dokumentieren die vaskulärprotektiven, antikarzinogenen (krebshemmend), antioxidativen, antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Resveratrol.

Resveratrol wird insbesondere zur Verlangsamung der biologischen Zellalterung sowie der Prävention von degenerativen (alters- und verschleißbedingten) Erkrankungen wie Krebs-, Gefäß-, Demenz- und Gelenkerkrankungen eingesetzt. Optimaler Weise wird Resveratrol mit dem Pflanzenstoff Quercetin synergetisch kombiniert, das die Zellaufnahme von Resveratrol verbessert.

Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen:  1. Aggarwal, B. et al.: Role of resveratrol in prevention and therapy of cancer: preclinical and clinical studies. Anticancer Res. 24 2783-2840. (2004). 2. Bianchini F. et al.: Wine and resveratrol: mechanisms of cancer prevention? Eur J Cancer Prev; 12(5):417-425.( 2003). 3. Dong Z.: Molecular mechanism of the chemopreventive effect of resveratrol. Muta Res; 523-524:145-150.(2003). 4. Fulda, S. et al.: Sensitization for tumor necrosis factor-related apoptosis-inducing ligand-induced apoptosis by the chemopreventive agent resveratrol. Cancer Res. 64 337-346. (2004). 5. Gould, K. et al.: The Diverse Protective Roles of Anthocyanins in Leaves. J. Biomed. Biotechnol. 5 314-320. (2004). 6. Ignatowicz E. et al.: Resveratrol, a natural chemopreventive agent against degenerative diseases. Pol J Pharmacol 2001; 53:557-569. (2001). 7. Kimura Y.: Pharmacological studies on resveratrol. Methods Find Exp Clin Pharmacol 2003; 25(4):297-310. (2003). 8. Kundu, J. et al.: Molecular basis of chemoprevention by resveratrol: NF-kappaB and AP-1 as potential targets. Mutat. Res. 555 65-80. (2004). 9 Leighton F. et al.: Plasma polyphenols and antioxidants, oxidative DNA damage and endothelial function in a diet and wine intervention study in humans. Drugs Exp Clin Res 1999; 25(2-3):133-141 (1999).